Erste Gleitsichtbrille - wurde die gut angepasst?

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Keinsicht
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Re: Erste Gleitsichtbrille - wurde die gut angepasst?

Beitragvon Keinsicht » Samstag 17. Februar 2018, 10:13

Darf ich das jetzt so interpretieren, dass bei mir mit der Messung wahrscheinlich etwas schief gelaufen ist?

Also, es war der "Maestro", der mich gemessen hat und das rote Kreuz auf die Gläser gepinselt hat. Ob es in dieser Filiale noch einen Obermaestro gibt kann ich nicht sagen. Es ging jedes mal zu wie im Taubenschlag. Für den Rest hat man offenbar etliche eher weibliche Mitarbeiter.

Ich habe mal bei den "göttlichen" durchs Fenster gesehen, die sind von der Größe her hier deutlich kleiner und haben im Augenblick trotz der "50%" Aktion (vom Phantasiepreis) keinen Besucheransturm.

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Onkel Bob
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Re: Erste Gleitsichtbrille - wurde die gut angepasst?

Beitragvon Onkel Bob » Samstag 17. Februar 2018, 10:33

Keinsicht hat geschrieben:...Ich habe mal bei den "göttlichen" durchs Fenster gesehen...


gabs da auch net ein passendes volkstümliches sprichwort zu :?: ich mein so vom regen in die... :wink: ...oder wie ging das :?:

Keinsicht hat geschrieben:... eher weibliche Mitarbeiter...


:shock: wus? was ist DAS denn? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

schmunzelnde grüße
onkel bob
...es ist nicht so wie du denkst...

Keinsicht
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Re: Erste Gleitsichtbrille - wurde die gut angepasst?

Beitragvon Keinsicht » Samstag 17. Februar 2018, 12:51

Weil ich's grad' gefunden habe:
"Um die richtigen Werte für Ihre Gleitsichtgläser zu ermitteln, ist eine Sehstärkenbestimmung notwendig. Bei Fielmann prüfen kompetente Augenoptiker Ihre Sehstärke mit modernster Technologie."


Zu den Glasvarianten von A&F. Ich müsste jetzt noch mal hier im Foren-Archiv stöbern, aber ich glaube gelesen zu haben, dass die mittlere von 3 Kategorien von F der 4. von 5 bei A. entspricht. Zumindest die Preise entsprechen sich offenbar.

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Saibaba
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Re: Erste Gleitsichtbrille - wurde die gut angepasst?

Beitragvon Saibaba » Samstag 17. Februar 2018, 21:29

Diese Kategorien, für sich betrachtet, sind absoluter Nonsens!!! Ein Gleitsichtglas der 3. Kategorie, egal von wem, richtig ausgesucht, angemessen, angepasst, richtig eingeschliffen, kann besser funktionieren, als das Glas der 1. Kategorie, von wem auch immer, wenn es fehlerhaft ausgesucht, angepasst, eingeschliffen, wurde.
Wichtiges Fazit: Der Optiker, der das richtige Glas für den Kunden fertigt, wird das beste Ergebnis erzielen. Diese „Gold, Silber, Bronze, Platin....“ Dingens-Kategorien sind Marketinggedöns.
Wenn du dem „Essenzubereiter“ von McD. einen Steinbutt hinwirfst, wird er dir maximal einen Fischmac der Kategorie Bronze hinzaubern, aber wenn du einem Sternekoch einen Hering gibst, wird es mindestens Gold.

Keinsicht
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Re: Erste Gleitsichtbrille - wurde die gut angepasst?

Beitragvon Keinsicht » Sonntag 18. Februar 2018, 07:46

Wie auch immer, das EINE Problem vor dem ich stehe, vor dem jeder steht wenn er eine neue Brille, noch schlimmer bei GL-Brille bekommt, ist, ob man das bekommen hat, was das Glasdesign üblicherweise hergibt.

Da scheint man sich generell schwer zu tun, auch die Optiker selber.

Gut einige Physiker oder dergleichen, nehmen zuhause das Telefonbuch, Setzten das Auge z.B. auf 40 cm, fixieren einen eingezeichneten Punkt in der Mitte und malen an bis wo man scharf sieht.)

Mit solchen Dingen könnte man sich behelfen. Das sagt einen aber noch lagen nicht, ob es so ist wie es sein sollte.


Zumal ich bis vor kurzem (Einsteiger in die Gleitsicht) überhaupt nicht wirklich eine Vorstellung davon hatte was mich da erwartet würde. (Ich stelle mir das so ähnlich vor, als ob man einem Blindgeborenen von den Farben erzählen soll.)

Bei der zweiten GL-Brille hat man dann wenigsten Erfahrungen und einen Vergleich.

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Re: Erste Gleitsichtbrille - wurde die gut angepasst?

Beitragvon Distel » Sonntag 18. Februar 2018, 10:40

.
Die Problematik liegt in der unterschiedlichen Reaktion der Nutzer, wenn sie erstmals mit Gleitern versorgt werden.
Wie jemand auf Gleiter reagiert, kann der Augenoptiker im Vorfeld nicht einschätzen.


Theoretisch sind individuelle Gleitsichtgläser besser. Aber, wenn der Bewegungsablauf beim Durchsehen durch die Gleiter nicht modifiziert wird, dann ist es zwar weniger schlecht, aber keinesfalls zufriedenstellend. :roll:
Schließlich wird mit dem eigenen Verhalten die Blickfeldgröße beeinflusst. :!:

In der Praxis habe ich Brillenträger mit einfachen Gleitern erlebt, die ganz zufrieden waren.
Andere Gleitsichtglasbenutzer mit Topprodukten hätten sich die Zonen noch breiter gewünscht.


Die Reaktionen auf Gleiter unterscheiden sich, es kommt bei der Eingewöhnung auf die optische Vorgeschichte an. :!:
Die eine Gruppe nimmt die Unschärfen stark wahr und die Anderen stört es gar nicht.

Kurzsichtige sind oft seit vielen Jahren Brillenträger und drehen stark den Kopf, um Bewegungen des Umfeldes wahrzunehmen. Ein Verhalten wie bei aufmerksamen Beobachter eines Tennismatches.
Wo es spannend ist, wird der Kopf hingedreht.
In der Regel schnelle Gewöhnung an Gleiter, kommen oft ohne Bildschirmbrillen aus,
selbst bei stärkeren Additionen, nehmen auch kaum Unschärfen wahr.


Minimal Fehlsichtige haben in der Vergangenheit kaum eine Fernbrille getragen. Das Umfeld wurde mit Augenbewegungen erfasst und der Kopf ist wenig gedreht worden.
In der Regel längere Eingewöhnungsphase bei Gleitern, oft ist eine Bildschirmbrille erforderlich, vor allem bei höheren Additionen, klagen viel öfter über die Unschärfen.
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Re: Erste Gleitsichtbrille - wurde die gut angepasst?

Beitragvon vidi » Montag 19. Februar 2018, 14:35

Keinsicht hat geschrieben:Wie auch immer, das EINE Problem vor dem ich stehe, vor dem jeder steht wenn er eine neue Brille, noch schlimmer bei GL-Brille bekommt, ist, ob man das bekommen hat, was das Glasdesign üblicherweise hergibt.

Das kommt darauf an, ob alle Bedingungen für dieses Brillenglas erfüllt werden. Wie ist z.B. deine PD rechts und links (das steht eventuell auch auf dem Brillenpass)
Gruß
Vidi

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Re: Erste Gleitsichtbrille - wurde die gut angepasst?

Beitragvon optikgutachter » Dienstag 20. Februar 2018, 11:58

http://www.optikgutachter.de Der Wahrheit verpflichtet.

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Re: Erste Gleitsichtbrille - wurde die gut angepasst?

Beitragvon Keinsicht » Mittwoch 21. Februar 2018, 18:24

Wie ist z.B. deine PD rechts und links

34,5/33,5
Wobei ich mich glaube zu erinnern, dass ein anderes mal (da steht es nicht auf dem Pass) 35,0 und 32,0 war.

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Qwerty
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Re: Erste Gleitsichtbrille - wurde die gut angepasst?

Beitragvon Qwerty » Mittwoch 21. Februar 2018, 18:44

Da können zumindest teilindividuelle Gläser schon Sinn machen bei der PD 8)
Der Satz von Minkwitz, ob man‘s glaubt oder nicht, ist kein Witz :mrgreen:

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Re: Erste Gleitsichtbrille - wurde die gut angepasst?

Beitragvon Josef6 » Samstag 24. Februar 2018, 15:28

Ich habe die Erfahrung gemacht, das man bei einem seriösen Optiker am besten dran ist, aber auch dort gibt es schlechte.
So habe ich einmal furchtbar Schwierigkeiten gehabt, die morgendliche Zeitung zu lesen. Ich hatte gerade eine neue Brille bekommen, ein renommiertes Geschäft in unserer Stadt, ein Familien Betrieb.
Als ich dort vorstellig wurde und meine Probleme schilderte, gab er mir die Brille zurück, und sagte das alles in Ordnung wäre!
Es vergingen zwei Jahre, damals musste ich noch nicht jedes Jahr hin (Glaukom Untersuchung). Als die Helferin des Augenarztes die Brille durch gemessen hatte stellte sich heraus, das man die Achse falsch berechnet hatte. Mein Augenarzt rief darauf hin den Optiker an, und sagte ihm erstmal tüchtig Bescheid.
Wie ich beim Optiker dann etwas später vorstellig wurde, kannte der mich nicht mehr, er konnte keine Unterlagen mehr über den Auftrag finden, leider hatte ich auch nichts mehr aufbewahrt, die Brille war zu dem Zeitpunkt etwas mehr als zwei Jahre alt.
Natürlich wollte sich der Optiker nichts mehr von der Sache annehmen, das hätte ich nicht gedacht.
Da ich ja jetzt sowieso neue Gläser brauchte, habe ich gleich eine komplett neue Brille genommen, selbstverständlich von einem anderen Optiker!! :)

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Re: Erste Gleitsichtbrille - wurde die gut angepasst?

Beitragvon optikgutachter » Samstag 24. Februar 2018, 16:16

Sollte das stimmen, ein Tipp:
Gemäss rechtlicher Vorschriften sind die Unterlagen
für eine Brillenfertigung erheblich länger als 2 Jahre
aufzubewahren und bereit zu halten.
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Re: Erste Gleitsichtbrille - wurde die gut angepasst?

Beitragvon Josef6 » Samstag 24. Februar 2018, 17:23

Ja, das habe ich mir auch gedacht, der Optiker wollte sie nicht finden, um eine Schadensersatz Forderung nicht zu riskieren denke ich. Das ist nun auch schon lange her, ich hatte damals noch keine Rechtsschutzversicherung und wollte das Prozess Risiko nicht in Kauf nehmen. Es ist schon ulkig was man so erlebt, wenn man vierzig Jahre Brillenträger ist! :)

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Re: Erste Gleitsichtbrille - wurde die gut angepasst?

Beitragvon LöweNRW » Samstag 24. Februar 2018, 19:53

Hallo,
ich kann zu diesem Thema nur dazu raten, mit Karte, also bargeldlos zu bezahlen. Das ist nachweisbar auch nach Jahren.
Wobei man die Rechnung da natürlich besser auch aufheben sollte... ;)
LG vom Löwen
Alle sagen: 'das geht nicht!' Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat es einfach gemacht... ;)

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Re: Erste Gleitsichtbrille - wurde die gut angepasst?

Beitragvon wörterseh » Samstag 24. Februar 2018, 20:23

Es geht aber auch anders:
Vor einigen Jahren hatte ich einen reklamierenden Kunden, auch ich konnte mich nicht an ihn erinnern. Er allerdings konnte sich ganz genau an mich erinnern, er zitierte sogar Teile des Verkaufsgepräches welches ich mit ihm geführt hatte...was ist da nur mit meiner Kundenkartei passiert!?
Nach einer halben Stunde Verzweiflung und zwei Telefonaten war dann klar,
dass er seine Brille im Jahr zuvor beim Kollegen hundert Meter um die Ecke gekauft hatte! 8)
(Ich bin eher schlank, hatte damals längere Haare und einen Vollbart, der Kollege ist ein wenig rundlich und hat eine Glatze ;-) )
Quallen leben seit 650 Millionen Jahren ohne Hirn - Das macht vielen Menschen Hoffnung!


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