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So die Messung des Optikers. Die Messung des Augenarztes ergibt fast identische Ergebnisse. Allerdings stehen dort 178° statt der 2°.
Wie groß ist dieser Unterschied? Empfiehlt sich eine neue Messung? Ich frage auch deshalb, weil ich mit meiner jetzigen Brille genau auf dem betroffenen Auge noch nicht zu 100 % zufrieden bin (aber schon so zu ca. 95 %). Könnte das an dieser Differenz bei der Gradangabe liegen?
Ich als Laie kann die Abweichung nicht einschätzen und verstehe auch nicht so ganz die Bedeutung dieser Werte. Auf den ersten, laienhaften Blick sieht das natürlich wie eine Abweichung um 180° aus, also genau gegenübergesetzt, wie Tag und Nacht. Aber ganz so krass ist der Unterschied eigentlich wohl gar nicht, oder?
Die Zylinderachse reicht von 0° bis 180°; genaugenommen ist 0° (horizontal) das gleiche wie 180° (ebenfalls horizontal). Dementsprechend beträgt der Winkel zwischen 2° und 178° effektiv 4°.
Bei einer Zylinderwirkung von 2,00 dpt kann sich der Unterschied in der Sehschärfe durchaus bemerkbar machen. Dafür gibt es Testbrillen, in die man die Korrektur einsetzt, und dann kann man subjektiv vergleichen...
Rate dreimal hintereinander richtig, und du wirst den Ruf eines Experten haben. (Laurence Johnston Peter (1919-90), amerik. Managementberater)
Genau solche Unterschiede hatte ich bei der Messung auch. Augenarzt vs. Augenoptiker vs. Alte Brille. Unterschied waren 10 Grad.
Ich bin dann zum ausführenden Optiker, der die Brillengläser bewusst noch nicht geordert hatte und habe nur das betreffende Auge nachmessen lassen und bin dann mal mit der Messebrille rumgelaufen.
Ergebnis: das angenehmste waren nicht 160, auch nicht 170, sondern 165 Grad. Bei 1,75 dpt hhv. Das wurde dann auch so geordert...