Plötzlich auftretender Astigmatismus

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K
Kontaktlinse
Beiträge: 41
Registriert: Donnerstag 31. Oktober 2024, 10:27

Plötzlich auftretender Astigmatismus

Beitrag von Kontaktlinse »

Immer wieder wird bei mir ein Astigmatismus festgestellt, manchmal aber auch keiner. Es scheint also wechselnd zu sein. Bei jedem Sehtest wird entweder ein Astigmatismus festgestellt oder eben nicht.

Vor Kurzem war ich beim Optiker, weil ich mir eine neue Brille anfertigen lassen habe. Dabei hat er festgestellt, dass das linke Brillenglas um 0,5 Dioptrien zu schwach ist, weshalb ich auf diesem Auge schlechter sehe. Ich weiß allerdings nicht, in welcher Stärke.

Jetzt merke ich aber, dass ich bei Naharbeiten ziemlich schlecht sehe. Außerdem habe ich oft das Gefühl, dass ein Auge „hinterherhängt“, vermutlich das linke – besonders beim Lesen von Texten in der Nähe, zum Beispiel am PC.

Wie kann das sein? Ich habe schon einmal gehört, dass durch trockene Augen falsche Messwerte entstehen können. Bei mir wurde zum Beispiel schon einmal ein Zylinder gemessen, der sich später als nicht vorhanden herausgestellt hat. Kann es also sein, dass ich gar keinen Astigmatismus habe und die aktuelle Zylinderkorrektur mein Auge eher belastet?

Außerdem habe ich jetzt ein rundes Gestell, davor hatte ich ein eher breiteres, eckiges. Mit meinen ca. -9 Dioptrien fällt mir auf, dass die Schrift, besonders am Bildschirm, mit dem runden Gestell deutlich kleiner wirkt. Woran liegt das?
S
Stefan8
Beiträge: 1
Registriert: Donnerstag 5. März 2026, 14:44

Re: Plötzlich auftretender Astigmatismus

Beitrag von Stefan8 »

Ehrlich gesagt hatte ich genau das gleiche Theater mit meinen Werten, die ständig hin und her gesprungen sind. Bei -9 Dioptrien verändert jede kleinste Krümmung der Hornhaut sofort alles. Was du mit dem "nach hinkenden" Auge beschreibst, ist oft ein Problem der Zusammenarbeit der Augen oder Ermüdung durch einen falschen Zylinder. Wenn der Optiker eine Hornhautverkrümmung misst, während deine Augen wegen Trockenheit gereizt sind, ist das die klassische Falle: Der Tränenfilm gehört zur Optik des Auges, und wenn der ungleichmäßig ist, misst das Gerät einen Astigmatismus, der gar nicht da ist. Man nennt das "induzierten Astigmatismus". Dass bei deinen neuen runden Brillengläsern alles kleiner wirkt, ist reine Physik: Je kleiner das Glas und je näher es am Auge sitzt, desto stärker ist bei hohen Minuswerten der Verkleinerungseffekt.
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optikgutachter
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Re: Plötzlich auftretender Astigmatismus

Beitrag von optikgutachter »

Stefan8 hat geschrieben: Montag 23. März 2026, 14:44
..........
Dass bei deinen neuen runden Brillengläsern alles kleiner wirkt, ist reine Physik: Je kleiner das Glas und je näher es am Auge sitzt, desto stärker ist bei hohen Minuswerten der Verkleinerungseffekt.
Bitte nur antworten wenn man zumindest halbwegs meint Bescheid zu wissen.
Fakt ist das Gegenteil dieser oben ausgesagten (KI ?) Aussage:
Je geringer der Abstand zum Auge desto geringer ist bei Minusstärken die Verkleinerungserscheinung der Augen.
Nennt sich fachlich "negative Eigenvergrößerung".
Nachweis: Bei Kontaktlinsen geht/ist der Verkleinerungseffekt gegen Null.

Ich bitte für/bei weiteren Antworten um fachliche Kenntnis, nicht um sowas........

MfG
Der "olle" Optikgutachter :wink:
https://www.optikgutachter.de
Falls Sie mal was über mich gehört haben sollten: Glauben Sie es bloß nicht!
Vermutlich stimmt das nämlich alles (Kölner Humor)!
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Lutz
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Re: Plötzlich auftretender Astigmatismus

Beitrag von Lutz »

@Kontaktlinse meint den Effekt, daß man als Brillenbenutzer das Objekt verkleinert wahrnimmt, das man durch seine Brille anschaut, während der OG den Verkleinerungseffekt meint, wenn ein Außenstehender die Augen des Brillenträgers hinter dessen Brille betrachtet. Wenn ich die Beiträge richtig verstehe und nur so am Rande...

Mit der Glasgröße hat das alles aber nichts zu tun.

Und "induzierter Astigmatismus" ist auch was anderes.
Rate dreimal hintereinander richtig, und du wirst den Ruf eines Experten haben.
(Laurence Johnston Peter (1919-90), amerik. Managementberater)
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