Haben Sie eine Frage an den Augenoptiker zu Ihrer Brille. Stellen Sie hier Ihre Frage. (Hinweis: Wir haben hier keine Redaktion. Die Beantwortung Ihrer Fragen werden von Augenoptikern auf freiwilliger Basis durchgeführt. Es besteht kein Anspruch auf eine Beantwortung)
Zu dieser ganzen Diskussion kann ich nur folgenden Gedanken hinzufügen, den ich vor Jahren mal hatte.
Ich war zu dem Zeitpunkt Optikergeselle (bin mittlerweile seit 3 Jahren weg aus dem Job) mit ca 20 Jahren Erfahrung nach der Prüfung und durfte eines dieser Jahresgespräche mit meiner Filialleiterin (nicht Fielmann oder Apollo) führen. Da stand dann auf einem schönen Zettel eine schöne Grafik mit Torten- und Balkendiagrammen mit Durchschnittspreis, 1,6er Material Anteil usw. drauf. Naja, ich stellte fest, dass ich mir von meinem Gehalt keine durchschnittliche Brille dort hätte kaufen können ohne lange drauf zu sparen.
Ein paar Tage später fragte ein Kunde nach einer Finanzierung seiner Brille (knapp unterm Durchschnittspreis), ich erfragte die nötigen Dinge und hämmerte alles in die Onlinemaske des Finanzierungsanbieters. Der Kunde verdiente etwas mehr als ich und der Antrag wurde interessanterweise abgelehnt. Warum das erfuhr ich nicht, der Kunde bekam dann ein Schreiben mit der Begründung des Anbieters. Dieses zeigte er mir dann witzigerweise und da stand drin, dass der Finanzierungsbetrag zu hoch für dieses niedrige Gehalt sei.
Ach ja, in dem Jahr feierte die Ehefrau des Geschäftsinhaber einen runden Geburtstag und sagen wir mal so, ich sah dann irgendwann wohin die Gehälter gingen. Joah... Wer errät es? XD
Rechtschreibung und Zeichensetzung sind frei erfunden, Ähnlichkeiten mit der Realität sind purer Zufall.
Ich finde, da hinken ein paar Vergleich ein wenig:
a) Wenn man keine Marken-Gläser für Marken-Preise möchte, muß man die auch nicht kaufen. Man kann woanders hingehen.
b) Wenn ein Anbieter nur Marken-Gläser verkaufen möchte, ist das sein gutes Recht. Es gibt nirgendwo Kaufzwang.
c) Wenn Prismen benötigt werden, kann bei Vorliegen einer augenärztlichen Verordnung ein vertraglich festgelegter Betrag mit der (gesetzlichen) Krankenkasse abgerechnet werden. Dazu muß man einen Anbieter aufsuchen, der Vertragspartner der Krankenkasse ist. In der Regel muß eine zuzahlungsfreie Grundversorgung angeboten werden.
d) Firmeninhaber, Investoren oder auch Geschäftsführer tragen in der Regel auch das unternehmerische Risiko, insofern ist es prinzipiell völlig legitim, wenn die Vergütung höher ist als bei einem Mitarbeiter. Kommt allerdings zugegebenermaßen auf die jeweilige Höhe an, inwieweit man was gerechtfertigt findet...
e) Vermutlich kann sich auch nicht jeder Ferrari-Monteur einen Ferrari leisten.
Zuletzt geändert von Lutz am Sonntag 31. August 2025, 00:18, insgesamt 1-mal geändert.
Rate dreimal hintereinander richtig, und du wirst den Ruf eines Experten haben. (Laurence Johnston Peter (1919-90), amerik. Managementberater)
...jetzt hab ich bei meinem ganzen Selbstmitleid vergessen was ich eigentlich zum Thema beitragen wollte... XD
Dass große Ketten billiger sein können hat ua zur Grundlage dass natürlich der Gewinn über die Masse an Brillen kommt, da geht halt alles auf Zeit. Dazu drückt man die Löhne und somit arbeiten dort hauptsächlich junge Gesellen mit relativ wenig Erfahrung und mittlerweile größtenteils angelernte Fachverkäufer mit wenig Tiefenahnung. Also hat keiner Interesse sich Zeit zu nehmen weil es nur Mecker vom Vorgesetzten gibt. Schnell schnell und nächster. In "normalen" Optikergeschäften sind deutlich besser ausgebildete und deutlich motiviertere Leute, die auch mal Sachen wissen wie zb Kassenleistung bei Prismen usw und sich Zeit nehmen um zufriedene Kunden zu erreichen. Soweit ich weiß, bieten viele Optiker eine Finanzierung an oder man macht ein Agreement mit dem Inhaber, fragt bei der eigenen Sparkasse oder Bank nach nem Kleinstkredit oder oder oder. Geht alles, muss man nur sich trauen zu fragen. So schrumpft (wie bereits von einem Vorredner geschrieben) ein Preis von 500€ zu einem evtl monatlichen Preis von 20€ auf 2 Jahre aber man hat dafür deutlich weniger Ärger und ein besseres (weil funktionierendes) Produkt.
Lutz hat geschrieben: ↑Samstag 30. August 2025, 21:27
e) Vermutlich kann sich auch nicht jeder Ferrari-Monteur einen Ferrari leisten.
Autovergleiche sind immer unpassend. Ein Mechaniker bei Ferrari bekommt etwa 25% mehr als einer bei einer freien Werkstatt. ;P
Rechtschreibung und Zeichensetzung sind frei erfunden, Ähnlichkeiten mit der Realität sind purer Zufall.
Ich bekam diesen Donnerstag zwei neue Gläser gewechselt. Ich habe aber mittlerweile Probleme komischer Natur:
Es fühlt sich sehr ungewohnt an mit der Brille und ich bekomme so ne Benommenheit/Schwindel. Damit habe ich manchmal sowieso zu tun aber im Moment ist es mehr und zudem Kopfschmerzen und um die Augen Schmerzen. Ich muss dazu sagen, dass ich die Schmerzen um die Augen bereits seit einiger Zeit habe, ich denke vom vielem Kontaktlinsen-Tragen.
Ich habe jetzt 20 Tage hintereinander Tageslinsen getragen. Normalerweise mache ich immer Samstag und Sonntag ganz Pause und trage nur Brille und abends während der Woche ziehe ich die Linsen gegen 18 Uhr aus. Jetzt habe ich wie gesagt 20 Tage Linsen getragen und zudem auch abends oft länger getragen. Am Anfang, weil das linke Brillenglas ja nicht fest drin war und rausgefallen war. So wollte ich natürlich auch am Wochenende nicht draussen Sachen erledigen und danach, weil das linke Glas beschädigt war und ich verschwommen sah dadurch. Habe dann ohne Linsen auch immer nur so 30 Minuten am Stück diese Brille getragen (dann wieder ohne Brille einige Zeit und dann wieder Brille e.t.c.) aber auch nur am PC oder so und ansonsten auch oft gar keine Brille/Linsen. Ja da bin ich blind aber durchgehend konnte ich die Brille so nicht tragen und wollte auch jeden Tag aber für paar Stunden die Linsen rausnehmen. Aber es war unangenehm mit dem verschwommenen Sehen.
Jetzt frage ich mich, warum ich mit der neuen Brille so unangenehm sehe. Es ist alles scharf, vom Sehen her gut aber es fühlt sich komisch an, mir wird schwindelig, unwohl und benommen. Das Sehen fühlt sich merkwürdig und fremd an. Kopfschmerzen habe ich auch und so Druckgefühl und um die Augen herum. Mit den Linsen ist es normal. Nur die Schmerzen um die Augen und Kopfschmerzen glaube ich auch habe ich auch so phasenweise. Schmerzen um die Augen kommt denke ich sicher vom vielen Linsentragen in den letzten 3 Wochen. Es ist wie gesagt die gleiche Brillenfassung und die gleichen Gläser. Es wurde aber alles ausgetauscht und die Brille ist auch etwas anders gebogen wie vorher und die Gläser scheinen auch etwas anders in der Fassung zu sein. Wenn ich sie nämlich putze, spüre ich den Rand innen mehr von der Fassung wie vorher.
Heute ist der erste Tag seit 20 Tagen wo ich wieder ganzen Tag die Brille trage. Seit 4 Tagen ziehe ich die Brille wieder durchgehend an nachdem ich die Linsen ausgezogen habe. Vorher 10 Tage wo ich Brille abends nur phasenweise anhatte mit verschwommener Sicht links oder ohne Brille (blind). Kann es in so kurzer Zeit vorkommen, dass das Gehirn e.t.c. sich an die Brille entwöhnt oder sind die Augen insgesamt überanstrengt worden in letzter Zeit (Kontaktlinsen 20 Tage am Stück, oft ohne Brille blind, mit Brille links kaputtes Glas und dadurch verschwommen)? Zudem gleiches Gestell/Gläser aber bisschen anders gebogen und Gläser glaube ich bisschen anders in der Fassung.
Habe Einsichtgläser aber hohe Minuswerte und Hornhautverkrümmung auf beiden Seiten.