Optiker in Hamburg gesucht + Lesebrille bei hochbrechendem Material

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Kathrin-HH
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Optiker in Hamburg gesucht + Lesebrille bei hochbrechendem Material

Beitragvon Kathrin-HH » Dienstag 6. April 2021, 09:14

Hallo,

ich suche einen kompetenten Optiker im Osten Hamburgs. Hat jemand da einen Tipp für mich?

Ich versuche seit Monaten eine passende Brille für mich und meine hohen Minusstärken (-8 und -8,75) bei F* hinzukriegen. Es ist bisher nicht gelungen. Als Problem hat sich jetzt wahrscheinlich herausgestellt, dass der Pupillenabstand nicht dem der alten Brille entsprach. Ich benötige aber neben der Fernbrille auch noch eine Lesebrille und wenn möglich, eine funktionierende Gleitsichtbrille.

Und noch eine Frage: Durch die Unschärfen am unteren Brillenrand bei hochbrechendem Material (1,74 Kunststoff) ist das Lesen im unteren Brillenrand nicht so scharf wie im Durchblickspunkt. Wie ist die Lesebrille denn hier einzustellen, damit ich scharf sehen kann, z.B. beim Blick aufs Handy?

Danke schon mal und viele Grüße,
Kathrin

ronja
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Re: Optiker in Hamburg gesucht + Lesebrille bei hochbrechendem Material

Beitragvon ronja » Dienstag 6. April 2021, 09:27

Hi,

Bzgl Optiker kann ich dir nicht weiterhelfen.

Aber ich verstehe das Problem nicht.
Bei einer neuanfertigung wird der Pupillenabstand gemessen.
Da kannst du zu jedem x beliebigen Optiker gehen.

Kannst denn mit der aktuellen Brille generell noch im kurzen Abstand lesen? Dass bei diesen Werten am Rand Unschärfen sind ist klar. Du musst dafür auch das Smartphone entsprechend halten oder den Kopf neigen (was ich nicht machen würde)
Ich habe übrigens noch höhere Werte als du.
Wie alt bist du? Wegen Gleitsichtbrille?

Kathrin-HH
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Re: Optiker in Hamburg gesucht + Lesebrille bei hochbrechendem Material

Beitragvon Kathrin-HH » Dienstag 6. April 2021, 09:48

Liebe Ronja,

danke für die schnelle Antwort.

Mit meiner aktuellen Brille kann ich nicht mehr so gut lesen, daher brauche ich eine neue, möglichst Gleitsicht. Das hat bislang nicht funktioniert. Ich kam mit den ganzen Unschärfen nicht zurecht. Ich hatte das Gefühl, dass es nur minimale Schärfenbereiche gibt. Das war sehr unangenehm.

Jetzt wollte ich dann erstmal eine neue Fernbrille machen lassen, da die Werte der alten Brille weder für die Ferne noch für die Nähe passen. Aber mit der neuen Fernbrille taten mir permanent die Augen weh und die Bilder waren unscharf/verwackelt. Die neu eingemessene Pupillendistanz stimmte nicht mit der alten überein. Jetzt wird die Fernbrille mit der alten Pupillendistanz gefertigt. Ich hoffe, dann wirds besser. Aber ich brauche natürlich auch noch was zum Lesen , bin 50.

LG Kathrin

ronja
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Re: Optiker in Hamburg gesucht + Lesebrille bei hochbrechendem Material

Beitragvon ronja » Dienstag 6. April 2021, 09:53

Vielleicht meldet sich Traumtänzerin mal bzgl eines Tipp für einen Optiker.
Ich wohne eher im Süden 8)

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Re: Optiker in Hamburg gesucht + Lesebrille bei hochbrechendem Material

Beitragvon Traumtänzerin » Dienstag 6. April 2021, 21:12

ronja hat geschrieben:Vielleicht meldet sich Traumtänzerin mal bzgl eines Tipp für einen Optiker.
Ich wohne eher im Süden 8)

Ich kenne einen sehr netten kleinen Betrieb in Reinbek, weiß aber nicht, ob ich den hier öffentlich nennen darf. Ansonsten gern per PN.
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Re: Optiker in Hamburg gesucht + Lesebrille bei hochbrechendem Material

Beitragvon DI Michael Ponstein » Mittwoch 7. April 2021, 11:50

Optik Kelb, Wandsbeker Marktstraße 81, 22041 Hamburg
schönen Gruss an Birgit Kelb, sie kann Dir sicher helfen.
Refraktionieren mit Spaß!? moderne, mobile und individuelle Refraktions-Teste für´s Tablet von iPadMeikel - für Nah-, Fern-, LowVision, Arbeitsplatzprüfung.
Info hier! http://www.optik-freise.de/ipadmeikel.htm. OrCam zertifizierter Augenoptiker.

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Re: Optiker in Hamburg gesucht + Lesebrille bei hochbrechendem Material

Beitragvon Kathrin-HH » Mittwoch 7. April 2021, 20:40

Vielen Dank für den Tipp!!

Kathrin-HH
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Re: Optiker in Hamburg gesucht + Lesebrille bei hochbrechendem Material

Beitragvon Kathrin-HH » Sonntag 11. April 2021, 11:59

Ich möchte doch nochmal auf meine Frage zur Lesebrille und dem hochbrechenden Material zurückkommen:

Wie muss die Lesebrille eingestellt werden, damit ich im unteren Bereich scharf durchsehen kann??

Im Moment ist es so, dass ich das Blatt, Tablet, Handy etc. am besten direkt parallel vor die Brille halten muss, um scharf zu lesen. Die Durchblickspunkte liegen höhenmäßig genauso wie bei der Fernbrille. Das ist ja aber nicht die natürliche Haltung beim Lesen. Meine Lesewerte (-6,5/-7,25) bei einem Kunststoffmaterial 1,74. Ich könnte mir vorstellen, dass die Durchblickspunkte hier dann tiefer eingeschliffen werden als für eine Fernbrille, da ich ja eher schräg unten durchschauen möchte. Ist das richtig?

Ist dieses Problem bekannt? Was sagen die Fachleute? Eine kurzfristige Antwort wäre sehr schön, da ich die Lesebrille bei F* entweder zurückgebe oder nochmal neu machen lasse.

p.s. Für die Gleitsichtbrille war ich beim empfohlenen Optiker. Sehr kompetente Beratung! Mal schauen, obs funktioniert....

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DI Michael Ponstein
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Re: Optiker in Hamburg gesucht + Lesebrille bei hochbrechendem Material

Beitragvon DI Michael Ponstein » Montag 12. April 2021, 14:59

Deine Einschätzung, dass die sog. optischen Zentrierpunkte dort sein müssen, wo man sie braucht ist korrekt.
In Deinem Fall sogar sehr wichtig.
Es wird ja nicht nur mehr unten, sondern auch mehr innen durchgeschaut.
Sofern Du bereits meine Optikerempfehlung gefolgt bist, würde ich dort auch mit der Nahbrille aufschlagen und nach Rat fragen. Es zu sehen, ist immer besser, als zu vermuten.
Die meisten Kollegen bieten bei einem Doppelkauf auch einen Zweitrabatt an, das dürfte hier vielleicht auch zutreffen und wenn Du die bisherige Brille zurückgeben kannst, könnte sich das Unheil ja tatsächlich auflösen.

gutes Gelingen.-
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Re: Optiker in Hamburg gesucht + Lesebrille bei hochbrechendem Material

Beitragvon DI Michael Ponstein » Montag 12. April 2021, 14:59

Deine Einschätzung, dass die sog. optischen Zentrierpunkte dort sein müssen, wo man sie braucht ist korrekt.
In Deinem Fall sogar sehr wichtig.
Es wird ja nicht nur mehr unten, sondern auch mehr innen durchgeschaut.
Sofern Du bereits meine Optikerempfehlung gefolgt bist, würde ich dort auch mit der Nahbrille aufschlagen und nach Rat fragen. Es zu sehen, ist immer besser, als zu vermuten.
Die meisten Kollegen bieten bei einem Doppelkauf auch einen Zweitrabatt an, das dürfte hier vielleicht auch zutreffen und wenn Du die bisherige Brille zurückgeben kannst, könnte sich das Unheil ja tatsächlich auflösen.

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Re: Optiker in Hamburg gesucht + Lesebrille bei hochbrechendem Material

Beitragvon Kathrin-HH » Montag 12. April 2021, 19:59

Ja, ich bin Deiner Optikerempfehlung gefolgt und warte nun gespannt auf die neue Gleitsichtbrille. :)

Nur noch mal interessehalber: Wie wird denn die Augenstellung (Verschiebung nach unten und nach innen) beim Lesen ermittelt? Wird das auch vermessen oder abgeschätzt oder errechnet?

Ich bin entsetzt, dass man mich soo schlecht beraten hat, obwohl ich die Problematik dort geschildert habe...

Vielen Dank, lieber Michael.

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Re: Optiker in Hamburg gesucht + Lesebrille bei hochbrechendem Material

Beitragvon DI Michael Ponstein » Dienstag 13. April 2021, 10:20

Du hast PN
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Re: Optiker in Hamburg gesucht + Lesebrille bei hochbrechendem Material

Beitragvon Kathrin-HH » Montag 19. April 2021, 18:40

Hallo nochmal in die Expertenrunde,

ich habe jetzt meine neue Gleitsichtbrille, gefertigt beim anderen Optiker (keine Kette), abgeholt (Werte -8,00/-8,75 und add +1.5/+1,5). Beim Durchschauen im mittleren und unteren Bereich muss ich den Kopf sehr nach links drehen, um ein Schriftstück bzw. auf dem PC etwas scharf sehen zu können. Da stimmt doch was nicht, oder? So langsam verzweifle ich.

Auf dem Zeiss-Brillenpass steht zr zl jeweils 31,5, gemessen und in meiner alten Brille waren 33,0/31,5, das wurde auch vom Optiker nochmal so händisch gemessen und aufgeschrieben. Irgendwie differieren die Werte für die Pupillendistanz ständig. Ich verstehe das nicht. Misst man die PD eigentlich mit oder ohne Brille? Ohne Brille sind meine Augen ja doch etwas größer bei den Stärken. Kann es denn sein, dass jeder Millimeter Abweichung in der PD schon solche Probleme beim Sehen macht, vielleicht bei den Stärken und dem hochbrechenden Material (mineralisch, 1,8(hatte ich jedenfalls bestellt, steht aber gar nicht auf dem Brillenpass?)).

Danke schon mal für Eure Antworten.

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Re: Optiker in Hamburg gesucht + Lesebrille bei hochbrechendem Material

Beitragvon Eberhard Luckas » Montag 19. April 2021, 19:10

Moin,

die PD ist schon sehr wichtig, vor allem bei höher brechenden Glasmaterialien. Allerdings ist das Sehen durch 1.8er Gläser immer zum Rand hin etwas schlechter als in der Mitte
Viele Grüße
Eberhard
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Re: Optiker in Hamburg gesucht + Lesebrille bei hochbrechendem Material

Beitragvon Kathrin-HH » Montag 19. April 2021, 19:17

Ja, das unscharfe Randsehen kenne ich ja schon lange bei meine Einstärkengläsern. Macht es denn da Sinn, 8für die Gleitsichtgläser ein weniger hochbrechendes Glas zu verwenden? Oder kann man sagen, die teuersten Gläser sind die besten?


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