neue Lesebrillen, bei einer Verzerrung

Haben Sie eine Frage an den Augenoptiker zu Ihrer Brille. Stellen Sie hier Ihre Frage. (Hinweis: Wir haben hier keine Redaktion. Die Beantwortung Ihrer Fragen werden von Augenoptikern auf freiwilliger Basis durchgeführt. Es besteht kein Anspruch auf eine Beantwortung)
30DUS
Beiträge: 8
Registriert: Mittwoch 25. Dezember 2013, 14:26

neue Lesebrillen, bei einer Verzerrung

Beitragvon 30DUS » Freitag 16. Oktober 2020, 23:03

Hallo liebe Forumler,

nachdem ich mit meiner lesebrille das Kleingedruckte nicht mehr lesen konnte, musste jetzt doch mal eine neue Lesebrille her, bzw. direkt 2.

ich kenne es von meiner ersten Lesebrille noch, dass erstmal das Sehen merkwürdig aussieht, ich hatte damals einige Woche ein trapezförmiges Sehen, welches sich aber gelegt hatte.

Nun habe ich bei den neuen Brillen dass Problem, dass ich bei einer Brille so eine Art „curved Monitor“ sehen habe, das heisst das die Ebene in der Mitte von einem weg gewölbt scheint. nicht sehr stark, aber doch störend. Bei der zweiten neuen Brille habe ich das Problem nicht, da wölbt sich nichts.

Bei beiden Brillen habe ich exakt die gleichen Werte drin.

R: 2,0 -0,75 178
L: 2,0

Bei der sich „wölbenden Brille“ habe ich extra stark brechende Gläser drin (und teures Gestell), bei der korrekt abbildenden die ganz billigen Gläser und auch ein Billiggestell.

Kann es sein, dass bei der teureren Brille (=die Brille mit dem wölbenden Effekt, teures Gestell und stark brechende Gläser) die Gläser nicht korrekt geschliffen wurden gzw. unserer Optiker die Gläser nicht an das modische Design angepasst bekommen hat?

oder ist sowas normal und es gibt sich mit der Zeit - so wie damals sich das Trapezsehen gegeben hatte?

Ich hoffe,mich habe mich einigerma?en verständlich ausgedrückt.

vielen Dank für eure Hilfe.

Lg, Micha

30DUS
Beiträge: 8
Registriert: Mittwoch 25. Dezember 2013, 14:26

Re: neue Lesebrillen, bei einer Verzerrung

Beitragvon 30DUS » Freitag 16. Oktober 2020, 23:37

habe noch eine Erweiterung meiner Frage, da ich meine das beide Brillen viel zu stramm/eng sitzen.

Kann man die bügel vorne am Schanier/Glasfassung nach außen biegen lassen? Die Seitenbügel liegen trotz Federbügel so eng am Kopf an, dassnich schon nach 30Minuten Kopfschmerzen bekomme. Hinterm Ohr sind sie auch nach unten gezogen.

sollen >brillen so eng angepasst werden? allerdings kann ich mit dem Kopf schlackern wie ich will, da fliegt nichts - dafür fühlt sich der Kopf wie im Schraubstock an.

vg, Micha

Benutzeravatar
Onkel Bob
Beiträge: 2353
Registriert: Donnerstag 4. Februar 2010, 16:56
Wohnort: Köln, schönste Stadt Deutschlands...;-)
Kontaktdaten:

Re: neue Lesebrillen, bei einer Verzerrung

Beitragvon Onkel Bob » Samstag 17. Oktober 2020, 09:40

30DUS hat geschrieben:Hallo liebe Forumler,

hallo lieber endverbraucher... :wink:

nachdem ich mit meiner lesebrille das Kleingedruckte nicht mehr lesen konnte, musste jetzt doch mal eine neue Lesebrille her, bzw. direkt 2.

ich kenne es von meiner ersten Lesebrille noch, dass erstmal das Sehen merkwürdig aussieht, ich hatte damals einige Woche ein trapezförmiges Sehen, welches sich aber gelegt hatte.

Nun habe ich bei den neuen Brillen dass Problem, dass ich bei einer Brille so eine Art „curved Monitor“ sehen habe, das heisst das die Ebene in der Mitte von einem weg gewölbt scheint. nicht sehr stark, aber doch störend. Bei der zweiten neuen Brille habe ich das Problem nicht, da wölbt sich nichts.

Bei beiden Brillen habe ich exakt die gleichen Werte drin.

R: 2,0 -0,75 178
L: 2,0

Bei der sich „wölbenden Brille“ habe ich extra stark brechende Gläser drin (und teures Gestell), bei der korrekt abbildenden die ganz billigen Gläser und auch ein Billiggestell.

ich denke da wird wohl die ursache sein...

Kann es sein, dass bei der teureren Brille (=die Brille mit dem wölbenden Effekt, teures Gestell und stark brechende Gläser) die Gläser nicht korrekt geschliffen wurden gzw. unserer Optiker die Gläser nicht an das modische Design angepasst bekommen hat?

klar- kann ALLES sein...am besten ab zu dem ausführenden opticus und mit fester stimme und entsprechender körperhaltung dein begehr vortragen... :wink:

oder ist sowas normal und es gibt sich mit der Zeit - so wie damals sich das Trapezsehen gegeben hatte?

schon möglich - zumindeste bei mir ist meine glaskugel in reparatur und kann daher auch keine fragen der näheren zukunft beantworten... :wink:

Ich hoffe,mich habe mich einigerma?en verständlich ausgedrückt.

hast du...

vielen Dank für eure Hilfe.

gerne...

Lg, Micha
...es ist nicht so wie du denkst...

Benutzeravatar
Onkel Bob
Beiträge: 2353
Registriert: Donnerstag 4. Februar 2010, 16:56
Wohnort: Köln, schönste Stadt Deutschlands...;-)
Kontaktdaten:

Re: neue Lesebrillen, bei einer Verzerrung

Beitragvon Onkel Bob » Samstag 17. Oktober 2020, 09:42

30DUS hat geschrieben:habe noch eine Erweiterung meiner Frage, da ich meine das beide Brillen viel zu stramm/eng sitzen.

Kann man die bügel vorne am Schanier/Glasfassung nach außen biegen lassen? Die Seitenbügel liegen trotz Federbügel so eng am Kopf an, dassnich schon nach 30Minuten Kopfschmerzen bekomme. Hinterm Ohr sind sie auch nach unten gezogen.

ja - sowas nennt man()n) anatomische anpassung und sollte jeder fachmann/-frau/-divers an dir durchführen können... :wink:

sollen >brillen so eng angepasst werden? allerdings kann ich mit dem Kopf schlackern wie ich will, da fliegt nichts - dafür fühlt sich der Kopf wie im Schraubstock an.

siehe meine antwort oben... 8)

vg, Micha
...es ist nicht so wie du denkst...

Maria
Beiträge: 1544
Registriert: Montag 26. September 2005, 17:27

Re: neue Lesebrillen, bei einer Verzerrung

Beitragvon Maria » Samstag 17. Oktober 2020, 09:49

Onkel Bob hat geschrieben:klar- kann ALLES sein...am besten ab zu dem ausführenden opticus und mit fester stimme und entsprechender körperhaltung dein begehr vortragen... :wink:


Meinst du mit der öfter mal empfohlenen "entsprechenden Körperhaltung" die geballte Faust? :mrgreen:

LG
Maria

Benutzeravatar
Onkel Bob
Beiträge: 2353
Registriert: Donnerstag 4. Februar 2010, 16:56
Wohnort: Köln, schönste Stadt Deutschlands...;-)
Kontaktdaten:

Re: neue Lesebrillen, bei einer Verzerrung

Beitragvon Onkel Bob » Samstag 17. Oktober 2020, 10:12

aber mitnichten, meine liebe - ich meine eher die 'innerliche' körperhaltung... :wink:
...es ist nicht so wie du denkst...

Robin
Beiträge: 2143
Registriert: Freitag 6. November 2009, 10:42

Re: neue Lesebrillen, bei einer Verzerrung

Beitragvon Robin » Samstag 17. Oktober 2020, 10:21

Maria hat geschrieben:
Onkel Bob hat geschrieben:klar- kann ALLES sein...am besten ab zu dem ausführenden opticus und mit fester stimme und entsprechender körperhaltung dein begehr vortragen... :wink:


Meinst du mit der öfter mal empfohlenen "entsprechenden Körperhaltung" die geballte Faust? :mrgreen:

LG
Maria

Da m.E. Onkel Bob kein Anhänger der SM-Szene ist dürfte er kaum zu solch einem aggressiven Auftreten raten - weder verbal noch real! :roll: :wink:

30DUS
Beiträge: 8
Registriert: Mittwoch 25. Dezember 2013, 14:26

Re: neue Lesebrillen, bei einer Verzerrung

Beitragvon 30DUS » Samstag 17. Oktober 2020, 13:55

Vielen Dank für eure Antworten. Ich habe mir für Montag einen Biegetermin geholt und hoffe, dass sie es hin bekommen - die Brillen kannnich so praktisch nicht tragen.

Ich komme trotzdem nochmal auf die teurere Brille mit den stärker brechenden Gläsern zu sprechen. Die Werte sind ja exakt die Gleichen wie bei der Brille mit den Standardgläsern (die Brille mit den Standardgläsern hat eine breiteres Gestell, daher steht da wohl nichts über....).

macht denn so ein besser brechendes Glas eine Art Effekt, als wenn man auf einen Curved Fernseher schaut? ich weiss, beim Fernseher zahlen dafür manche extra, finde das bei einer Lesebrille doch befremdlich.

ich habe andere Threads gefunden, dass manche ein trapezförmiges Bild haben, welches ich von der alten Lesebrille durchaus kenne. Dies hat sich jedoch im Laufe der Zeit gegeben.

Lg, Micha

(mal eine kätzerische Zusatzfrage: würde ich mit den 15€ Amazon oder Supermarkt Gestellen bei meinen Werten oben genauso gut sehen? überlege ob ich mir da ein paar für hole, praktisch zum Liegen lassennund vergessen - passierte mir leider schon)

Benutzeravatar
Onkel Bob
Beiträge: 2353
Registriert: Donnerstag 4. Februar 2010, 16:56
Wohnort: Köln, schönste Stadt Deutschlands...;-)
Kontaktdaten:

Re: neue Lesebrillen, bei einer Verzerrung

Beitragvon Onkel Bob » Samstag 17. Oktober 2020, 14:14

30DUS hat geschrieben:Vielen Dank für eure Antworten. Ich habe mir für Montag einen Biegetermin geholt und hoffe, dass sie es hin bekommen - die Brillen kannnich so praktisch nicht tragen.

gerngeschehen... :wink: ...und das nur nebenbei: das wort 'biegetermin' hab ich jetzt nach fast 32 jahren in der deutschen augenoptik noch NIE gehört... :D ...hat irgendwie was... 8)

Ich komme trotzdem nochmal auf die teurere Brille mit den stärker brechenden Gläsern zu sprechen. Die Werte sind ja exakt die Gleichen wie bei der Brille mit den Standardgläsern (die Brille mit den Standardgläsern hat eine breiteres Gestell, daher steht da wohl nichts über....).

macht denn so ein besser brechendes Glas eine Art Effekt, als wenn man auf einen Curved Fernseher schaut? ich weiss, beim Fernseher zahlen dafür manche extra, finde das bei einer Lesebrille doch befremdlich.

ich habe andere Threads gefunden, dass manche ein trapezförmiges Bild haben, welches ich von der alten Lesebrille durchaus kenne. Dies hat sich jedoch im Laufe der Zeit gegeben.

das problem was ich hier 'sehe' ist das du TEUER mit BESSER assoziierst... :| ...und daher ist deine erwartungshaltung groß. aber lass dir gesagt sein: das eine hat nicht ZWINGEND mit dem anderen zu tun...dein opticus wird dir beim biegetermin am montag bestimmt was dazu sagen können... 8)

Lg, Micha

(mal eine kätzerische Zusatzfrage: würde ich mit den 15€ Amazon oder Supermarkt Gestellen bei meinen Werten oben genauso gut sehen? überlege ob ich mir da ein paar für hole, praktisch zum Liegen lassennund vergessen - passierte mir leider schon)


hier meine klerikale antwort: nö - natürlich nicht... :| ...wie denn auch?
...es ist nicht so wie du denkst...

Benutzeravatar
optikgutachter
Beiträge: 4281
Registriert: Montag 20. Juni 2011, 15:31
Wohnort: Köln
Kontaktdaten:

Re: neue Lesebrillen, bei einer Verzerrung

Beitragvon optikgutachter » Samstag 17. Oktober 2020, 14:31

Also möchte der Fragesteller auftragsgemäss(?) hier vermitteln,
das Billigangebote besser sind, Qualität unnötig bzw.
alles andere überteuert ist.

Meine Vermutung: Werbung für Billigware. :wink:

Zum Nachdenken: Ohne jedwede Angaben soll u.a.!!! hier die Anpassmöglichkeit unbekannter Brillen erläutert werden!?
http://www.optikgutachter.de
Falls Sie mal was über mich gehört haben sollten: Glauben Sie es bloß nicht!
Vermutlich stimmt das nämlich alles (Kölner Humor)!

30DUS
Beiträge: 8
Registriert: Mittwoch 25. Dezember 2013, 14:26

Re: neue Lesebrillen, bei einer Verzerrung

Beitragvon 30DUS » Samstag 17. Oktober 2020, 16:20

Hallo,

nein, dass soll definitiv keine Werbung für Billigware sein:-) Finde die Unterstellung jedoch schade, da ich Jan nur eine normale Frage gestellt hatte. Ich hatte auf eine qualitative Antwort gehofft, warum es sich bei meinen Werten trotzdem lohnt, mehr Geld aus zu geben oder eben die Aussage, das eine andere es auch tun würde. Ich denke, dass dies für Seriösität der Optikerkunst stehen würde. aber sei's drum...

Die günstigere von den beiden, war ja auch keine Billigware, sondern kostete nur weniger als die teuere.

Um es genauer zu sagen. Die teurere Lesebrille kostete 250€, die günstigere immerhin noch 70€. Ich denke, dass hat mit Billigbrillen nichts zu tun. Wir reden hier immerhin "nur" von einer Lesebrille, die ich nur ab und an trage, da ich in der Fernsicht gut sehe.

Die Frage hinsichtlich dem "Biegen" ist ja geklärt - vielen Dank dafür.

Meine andere Frage war nur, ob eben die stärker brechenden Gläser (und damit dünner) diesen "Curved TV" Effekt haben könne und ob das Gehirn so etwas auf Dauer ausrechnet, wie das Trapez-Sehen.

Danke, Micha

30DUS
Beiträge: 8
Registriert: Mittwoch 25. Dezember 2013, 14:26

Re: neue Lesebrillen, bei einer Verzerrung

Beitragvon 30DUS » Samstag 17. Oktober 2020, 16:31

...und man hätte ja nach den Infos hinsichtlich Anpassmöglichkeit fragen können, denn nicht alle, die sich hier im Forum anmelden, sind Brillenprofis. Sonst hätte ich mich nämlich hier gar nicht anmelden brauchen.

Trotzdem danke an die, die versucht haben, eine vernünftige Antwort zu geben.

Und auch Dank für Deinen Kommentar oben mit der Unterstellung - dies hat nur gezeigt, dass offensichtlich es doch viele schwarze Schafe gibt, die einen wohl dann doch nur übers Ohr hauen wollen. Ich ärgere mich auf jeden Fall massiv über solch eine Unterstellung, wenn man hier nur eine normale Frage stellt. Denn wie gesagt, wenn alle Profis wären, bräuchte man dieses Forum nicht.

Benutzeravatar
optikgutachter
Beiträge: 4281
Registriert: Montag 20. Juni 2011, 15:31
Wohnort: Köln
Kontaktdaten:

Re: neue Lesebrillen, bei einer Verzerrung

Beitragvon optikgutachter » Samstag 17. Oktober 2020, 16:59

30DUS hat geschrieben:.......
Ich ärgere mich auf jeden Fall massiv über solch eine Unterstellung, wenn man hier nur eine normale Frage stellt.


Eine normale Frage hätte bedingt, dass man sie hätte beantworten können.
Dazu bedarf es Fakten, welche bislang nicht genannt wurden.
Leider haben wir hier viel zuviele Werbeschreibende,
welche dem Endverbrauchern weissmachen möchten,
dass Billig-Ka..e total toll ist.....
Dumme stehen auf sowas ...


30DUS hat geschrieben:Denn wie gesagt, wenn alle Profis wären, bräuchte man dieses Forum nicht.

Wenn dein Optiker ein Profi ist, bräuchtest du deine Probleme nicht im Internet zu lösen (versuchen).

Normalerweise geht man hin, beschreibt das Problem
und gut is....
http://www.optikgutachter.de
Falls Sie mal was über mich gehört haben sollten: Glauben Sie es bloß nicht!
Vermutlich stimmt das nämlich alles (Kölner Humor)!


Zurück zu „Fragen zur Brille“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 7 Gäste