Probleme mit / bei neuer Gleitsichtbrille

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AndreasG
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Probleme mit / bei neuer Gleitsichtbrille

Beitragvon AndreasG » Mittwoch 13. Mai 2015, 15:36

Hallo zusammen.
Trage seit meinem 45 Lebensjahr eine Gleitsichtbrille - mit der Zeit aber wurde eine Neue fällig aufgrund meiner nachlassenden Sehleistung vor Allem im Nahbereich / beim Lesen.
Hatte mir Seinerzeit eine wirklich billige Brille bei einer wohl Hier oft verschrienen Kette machen lassen und war mit Dieser auch sehr zufrieden da keinerlei Probleme (Eben bis Es vor ca. einem Jahr anfing das mir die zunehmende Sehschwäche beim Lesen immer öfter auffiel).

Aufgrund einer chronischen Erkrankung und vielen OPs in den vergangenen drei Jahren verlor ich zudem meine Arbeit = Die jetzige EU - Rente ist bescheiden; Dies nur als Erläuterung ;)) => Die Erkrankung belaste den Kreislauf nicht, habe ansonsten normale / gute Vitalwerte und muss keinerlei Medikamente einnehmen Welche die Sehkraft beeinflussen könnten.

Anfang letzten Monat war ich dann auch endlich mal beim Augenarzt da ich Das vor der Neuanfertigung einer Brille doch für ratsam hielt. Soweit Alle in Ordnung bis halt auf die nachgelassene Sehkraft. Sein Sehtest war aber sehr Fix abgewickelt (Ich weiß - die Kosten Welche wohl durch die Kasse nicht gedeckt werden) und mit einer "Refraktionsempfehlung" bin ich Dort Raus. Nun war ich vor ca. 4 Wochen Hier am Ort in einem Geschäft (Inhaber-geführt) und habe die Werte überprüfen lassen = Soweit so Gut, wenn auch Rechts leicht abweichend und die leichte Hornahutverkrümmung kannte ich ja schon seit der ersten Brille.

Nun war die Brille Fertig. Nach einer Woche "lösten" sich aber die Gläser teilweise aus der Halbrandfassung :( und Rechts konnte ich nur Scharf sehen wenn ich quasi "Nach Links über die Nase" schaute.
Hin zum Laden und reklamiert.
Kein Problem - nochmal die Refraktion überprüft / wiederholt (Werte bestätigt der ersten Messung) - der Pupillenabstand aber wies auf einmal andere Werte auf.
Die Werte Welche zuerst gemessen wurden: R = 32 mm, Links = 34 mm. Die Distanzen wurden wohl via dem Videogerät ermittelt vor dem ich beim ersten Male mit aufgestztem Gestell "posieren" musste.
Die mir bis Dato bekannten Werte betrugen R = 33,5 mm / L = 33mm.
Diese Abweichung konnte ich mir nur dadurch erklären das die Brille mit diesem Messbügel auf ihr bei der ersten Messung vor Wochen nicht Mittig gesessen hat (?).
Gut - nun hat man R = 33,5 mm u. R = 33,5 mm gemessen am Phoropter.

Vorhin habe ich die neu angefertigte Brille abgeholt - und beobachte Folgendes:
1. Irgendwie kommt Es mir vor als wenn die Sehbereiche "irgendwie nach Unten" gewandert sind = Ich muss gefühlt immer den Kopf leicht in den Nacken legen.
2. Beim mittleren und fernem Sehbereich habe ich an Kanten mir aus der Fotografie bekannte sogenannte sphärische Aberationen => blaue Farbsäume. Diese Verschwinden auch nicht durch Korrektion meines Blickwinkels.
Das war bei der zuerst Neu angefertigten Brille nicht So.
Zudem sehe ich im Fernbereich nicht mehr so Scharf wie zuvor.

Bei den Gläsern handelt Es sich um "Horus" - Gleiter im "mittlerem" Segment (= Leicht vergrößerte / erweiterte Übergangszonen. Die genaue Bezeichnung habe ich Gerade nicht zur Hand, Brechungsindex ist aber 1.6).

Mit der 8 Jahre alten Brille sehe ich Schärfer in der Ferne als mit der Neuen ...

Hier nun mal die Werte Welche meine alte Brille hatte, die vom Augenarzt "gemessenen" und Die vom Optiker:

Alte Brille:
R Sph. +1,25 Cyl - 0,5 Achse 10°
L Sph. +1,25 ---------------
Add. +1

Augenarzt:
R Sph. +1,5 ------------
L Sph. +2,0 ------------

Optiker:
R Sph. +1,25 Cyl - 0,5 Achse 30°
L Sph. +2,00 -----------------

Auffällig ist für mich die schlechtere Sehleistung / Seheindruck des ohne Brille schärfer sehenden rechten Auges - die Achse bezüglich des leichten Astigmatismus ist wohl eher Unauffällig (?) und dem Älter-werden geschuldet.
Der Sehtest beim Optiker - falls Das von Interesse sein sollte - wurde mittels so einer neuen "§ - D" - Vorrichtung vorgenommen und ging eigentlich auch recht Fix.

Probleme mit der Gewöhnung an die Brille erwarte ich eigentlich nicht - nur halt die Korrigiert quasi schlechtere Sehleistung Rechts sowie die Farbsäume an Kanten irritieren mich sehr da Die bei der ersten Anfertigung dieser Brille eben nicht vorhanden waren (Außer das ich mit Der Rechts auch Schlechter sah = Nicht so Scharf & Klar wie Links).

Brille erneut reklamieren - etwaige Gewöhnung abwarten (Wie lange?) oder sonstige Tipps der Experten / kundigen Laien?

MfG

Andreas

PS: Entschuldigt - ich weiß das Niemand Gerne derart lange Texte liest, wusste mich aber bezüglich meiner Problematik nicht wirklich Kürzer zu fassen *schäm*.

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Re: Probleme mit / bei neuer Gleitsichtbrille

Beitragvon benkhoff » Dienstag 19. Mai 2015, 15:28

hallo andreasG,

puh, langer Text... nunja aber verständlich! :wink:

Also, so wie Sie es nun beschreiben

AndreasG hat geschrieben:Vorhin habe ich die neu angefertigte Brille abgeholt - und beobachte Folgendes:
1. Irgendwie kommt Es mir vor als wenn die Sehbereiche "irgendwie nach Unten" gewandert sind = Ich muss gefühlt immer den Kopf leicht in den Nacken legen.
2. Beim mittleren und fernem Sehbereich habe ich an Kanten mir aus der Fotografie bekannte sogenannte sphärische Aberationen => blaue Farbsäume. Diese Verschwinden auch nicht durch Korrektion meines Blickwinkels.
Das war bei der zuerst Neu angefertigten Brille nicht So.
Zudem sehe ich im Fernbereich nicht mehr so Scharf wie zuvor.


scheint mir die gesamte Brille zu tief zu sitzen. Und wenn Sie mit dem neuen Wert links (jetzt +2,00) gut zurecht kommen, wird das mit dem rechten Auge auch noch funktionieren. Schließlich haben Arzt und Optiker nahezu dieselben Werte gefunden. Das scheint fundiert.
Allerdings ist der Mensch generell ein Gewohnheitstier (lt. Loriot) und alles Neue ist erstmal "komisch".
Die Glas-Sorte (Horus?) sagt mir nix, aber insgesamt hört sich mir das nach Gewöhnungsproblem/"Brillen-Sitz-Optimierung" an.

mfG
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Re: Probleme mit / bei neuer Gleitsichtbrille

Beitragvon AndreasG » Dienstag 19. Mai 2015, 16:46

Guten Tag.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Ja - der Text ist leider wirklich Lang geworden, wusste aber nicht Wie ich Den bei meinen Problematiken Kürzer / Lesbarer fassen sollte =
Entschuldigen Sie ( Alle ;)) Bitte.

Nun - die Gewöhnung scheint immer noch nicht abgeschlossen. Noch immer ist das Sehen mit der Neu angefertigten Brille sehr beschwerlich. Abends vor dem Zubettgehen brennen die Augen, sind sogar oft Gerötet und Es fühlt sich zeitweise auch an als wenn ich mir beim Schweißen die Augen "Verblitzt" hätte :(.

Auf dem rechtem Auge sehe ich quasi nur wirklich richtig Schar wenn ich quasi "an der Nase Lang" sehe, sprich wenn ich den Kopf Ruhig Gerade halte und dann nach Links schaue - sehr verwirrend.
Im Straßenverkehr überlege ich diese Brille eher nicht mehr zu tragen - ich fühle mich quasi "Einäugig" bzw. als wenn ich nur mit dem linken Auge schauen würde.
Im Nahbereich bzw. beim Lesen ist Es eigentlich Unproblematisch auch wenn sich die Augen "Mit Linksdrall" konvergieren würden.

Die im Eingangspost beschriebenen Farbsäume (Oberhalb Kanten Gelb - Grün, Unterhalb Blau) sind immer noch Unverändert vorhanden und stören doch schon sehr.

Eine Hier im Forum öfters angesprochene Winkelfehlsichtigkeit wäre mir Neu (Hat ja Nichts zu sagen) und mit meiner alten, wirklich billigen Brille sehe ich Besser ...

MfG

Andreas

.. Der Es sehr Freundlich, Gut u. Nützlich als auch sehr Interessant findet das sich noch zum Beruf berufene (Welch ein Wortspiel :D) Optiker Hilfestellung gebend zeigen.

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Re: Probleme mit / bei neuer Gleitsichtbrille

Beitragvon AndreasG » Mittwoch 20. Mai 2015, 06:16

Guten Morgen.
Ich habe den Verdacht einer eventuell zu Tief sitzenden Brille mal aufgegriffen und deshalb Gestern noch den Nasenrücken quasi noch etwas "Aufgepolstert" = Ein, zwei dickere Gummi"streifen" im Bereich der Nasenauflagepads unter-gelegt.
Beim Lesen kein wirklicher Unterschied, beim Fernsehen (Abstand etwa 2,5 Meter) ist Es jetzt tatsächlich bezüglich der Kopfhaltung etwas angenehmer.
Dann Raus in den Garten und in die Ferne mal die Häuserdächer / -firste betrachtet sowie einen in ca. 50 Metern entfernt stehenden Stromleitungsturm anfisiert:
Immer noch nicht wirkliche Kontouren mit den schon beschriebenen Farbsäumen :(.

Ich werde nachher mal zum Optiker und ihn Diesbezüglich "interviewen" und die Trageposition der Brille kontrollieren lassen ...

MfG

Andreas

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Re: Probleme mit / bei neuer Gleitsichtbrille

Beitragvon AndreasG » Donnerstag 21. Mai 2015, 11:47

Hallo zusammen :).
Kleines Update:
Komme Gerade vom Optiker woraufhin ich nur noch Staune konnte, denn =
Nun sollen meine Augen daran Schuld sein das ich diese beschriebenen Farbsäume habe :shock: . So-was hab eEr mit / bei diesen Gläsern noch Nie erlebt.
Auch das mein rechtes Auge lediglich n dem Bereich 100 %ig Scharf sieht Wo wohl diese Zylinderachse verläuft ist ihm ein Buch mit sieben Siegeln.

Ich entgegnete ihm das ich nun endgültig eine Lösung für meine im Zusammenhang mit dieser Brille stehenden Probleme wünsche.
Daraufhin will er mit dem Glashersteller - Welcher mir trotz Aufforderung der namentlichen Nennung mir gegenüber immer noch unklar ist das "Horus" wohl auch Hier unbekannt zu sein scheint - telefonieren um nachzufragen Ob solche Problematik wie Die von mir beobachtete Dort schon bekannt sei bzw. ob man denn überhaupt Was in der Richtung wüsste.
Solle morgen Früh wieder vorbei kommen - vielleicht wüsste er dann mehr :roll: .
Ach Ja: Auch den Sitz der Brille wurde Kurz überprüft - auch mal ein wenig Höher / Tiefer gesetzt via der Nasenpads = Ohne Erfolg.
Abgesehen von Lesebereich sehe ich mit der Brille etwas Weiter entferntes nur in de fast schon "Übergangsbereich" Nah / mittlere Entfernungen Scharf, darf dabei aber auch nicht mal "zu Tief Luft holen" Da ansonsten der Schärfebereich wieder verlassen wird.

Ehrlich "Gesagt" habe ich langsam aber sicher den Verdacht als wenn ich auf den Arm genommen werde :evil: - Da scheint doch Was nicht wirklich Geheuer zu sein (?).

Bezüglich etwaiger Fehlerquelle "Augen" war ich Gestern auch noch mal beim Augenarzt. Nach 2 Std. Wartezeit hatte ich wohl das Glück das ein Termin bei ihm abgesagt wurde und ich somit noch einmal "Ran" kam.
Der Visus wurde mit der Brille geprüft = R 0,8 (mit Wohlwollen) / L 0,9.
Mit der alten Brille Fern - Visus: R 0,9 / L 0,8 :x .
Den Nahbereich haben "Wir" Uns geschenkt ...
Anschließend - ich hatte Zeit bzw. Nichts mehr vor und konnte abgeholt werden - wurden noch der Augendruck (NCT) geprüft (Wert wohl in Ordnung = 16 & 18 mmHg) und mit zuvor in die Augen getröpfelter Lösung das Innere der Augäpfel (Mydriasis?) begutachtet = Ohne pathologischen Befund.

Darf ich jetzt behaupten das Es nicht an meinen Augen liegt?

Aufgrund des bisherigen Vorgehens seitens des Optikers überlege ich vom Kaufvertrag zurück zu treten - für gewöhnlich muss man ja 2 Nacherfüllungsversuche machen lassen, bei berechtigten Zweifeln aber ist Das wohl laut BGB nicht wirklich erforderlich ...

MfG

Andreas

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Re: Probleme mit / bei neuer Gleitsichtbrille

Beitragvon Onkel Bob » Donnerstag 21. Mai 2015, 12:01

horus ist auch gut... :wink: ...diesen namen kannte ich nur aus einem anderen zusammenhang - aber gut das er net apophis gemurmelt hat... 8) ...oder gar baphomet... :lol:

ok - spaß beiseite: ich tippe mal eher auf 'hoya' und bin sehr gespannt was der kollege telefonisch rausbekommt - halte uns doch bitte auf dem laufenden...

sagt
onkel hatscheps...öhm, sorry - wollte natürlich bob texten... 8)
...es ist nicht so wie du denkst...

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Re: Probleme mit / bei neuer Gleitsichtbrille

Beitragvon AndreasG » Donnerstag 21. Mai 2015, 12:08

Hallo.
Das mache ich doch Gerne ;) - bin ja Selbst schon gespannt Was mir der werte Herr Morgen erzählen wird ;).

"Horus" meine ich hat mal eine Bekannte erwähnt Welche sich ihre Brillen immer im Türkei - Urlaub Dort machen lässt :| .
"Hoya" hätte ich schon verstanden - im Gegensatz zu meine Augen funktionieren meine Ohren erstaunlich Gut :idea: :idea: .

MfG

Andreas

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Re: Probleme mit / bei neuer Gleitsichtbrille

Beitragvon Michel B. » Donnerstag 21. Mai 2015, 12:13

Oh jeh, ich blick nicht mehr durch, bitte poste für mich mal kurz und knackig;

Dein Alter
Die neuen Werte (incl. Nahzusatz)
Die alten Werte (incl. Nahzusatz)
Glassorte (Da du die nicht genau weißt evtl. den Preis der Gläser)

Danke

P.S. Horus ist eine EIgenmarke von IGA-Optik?!

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Re: Probleme mit / bei neuer Gleitsichtbrille

Beitragvon AndreasG » Donnerstag 21. Mai 2015, 12:35

Grüß´ Dich :).
Stimmt ;) - Da bin ich bei Einem derer Optiker.

Zu den Werten:

Alte Brille:
R Sph. +1,25 Cyl - 0,5 Achse 10°
L Sph. +1,25 ---------------
Add. +1

Augenarzt:
R Sph. +1,5 ------------
L Sph. +2,0 ------------
Add. +2

Optiker:
R Sph. +1,25 Cyl - 0,5 Achse 30°
L Sph. +2,00 -----------------
Add. +2

Kostenpunkt Gläser = 380 € / Paar (Gleiter, Entspiegelt, Gehärtet)

Mein Alter ist 54 Jährchen :oops: .

MfG

Andreas

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Re: Probleme mit / bei neuer Gleitsichtbrille

Beitragvon Michel B. » Donnerstag 21. Mai 2015, 12:41

Der Sprung von Add 1.0 auf Add 2.0 ist schon heftig...kann es sein dass die alte Brille 10 Jahre alt ist?
Dann hättest du auch Umstellungsschwierigkeiten mit dem Glasdesign...

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Re: Probleme mit / bei neuer Gleitsichtbrille

Beitragvon AndreasG » Donnerstag 21. Mai 2015, 12:50

Wie weiter Oben schon Geschrieben ist die alte Brille 8 Jahre alt (Brillenpassdatum 08.09.2008).

Wie ich schon schrieb war dieses Phänomen mit den chr. Aberrationen bei der zuerst durch diesen Optiker angefertigten Brille nicht vorhanden - deshalb wundere ich mich ja.
Zumal auch sehr auffällig für mich ist das u. A. die Sicht mit dem rechtem Auge / durch das rechte Glas nur im Bereich der angegebenen Achse möglich ist über den gesamtem Bereich (Nah bis Fern).

Lesen bzw. der Nahbereich ist das bisher Tauglichste an der Brille.
Auch trage ich diese Brille von Morgens an bis zum Zubettgehen - abgesetzt wird sie nur Kurz wenn mir die Augen brennen.

MfG

Andreas

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Re: Probleme mit / bei neuer Gleitsichtbrille

Beitragvon AndreasG » Freitag 22. Mai 2015, 12:32

Guten Tag zusammen.
Vorhin beim Optiker gewesen ...
Telefonisch usw. bei wohl verschiedenen Glasherstellern ( Angeblich sogar bei Rhodenstock) nachgefragt und auch Sonst = Keinem eien derartige Auffälligkeit bekannt.
Es könne wohl schon mal bei Gläsern mit dem Brechungsindex 1,7 zu einzelnen Farbsäumen kommen (Aus dem Gedächtnis heraus - nicht Wort-wörtlich ;)).
Man bot mir an entweder die Gläser zur Überprüfung ein-zuschicken, die Brille zurück zu nehmen oder aber noch ein wenig abzuwarten wegen etwaiger Gewöhnungsprobleme (Sie hätten wohl so eine Art halbjährige Verträglichkeitsgarantie).
Es soll wohl schon mal vorgekommen sein das Jemand ein halbes Jahr :shock: gebraucht haben soll. Da konnte ich nur entgegnen das Das wohl ein schlechter Scherz sei - ein halbes Jahr mit / trotz Brille Schlecht sehen und womöglich noch Unfälle im Straßenverkehr oder auf der Arbeit quasi zu provozieren :roll: , Wer wollte für Regressansprüche aufkommen?

Gut - ich werde die Brille erst einmal noch eine Woche tragen um mich bzw. meine Augen & Gehirn dran zu gewöhnen.
Dann ist aber bei mir definitiv "Ende der Fahnenstange" ...; das nach einem halben Tag leicht schmerzende Blinzeln + Augenjucken nebst Schläfendruck ist nämlich ganz schön anstrengend.

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Re: Probleme mit / bei neuer Gleitsichtbrille

Beitragvon Michel B. » Freitag 22. Mai 2015, 13:02

warum hast du die nicht einschicken lassen?

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Re: Probleme mit / bei neuer Gleitsichtbrille

Beitragvon benkhoff » Freitag 22. Mai 2015, 14:40

genau, einschicken, Gläser überprüfen lassen, da stimmt was nicht. Gegebenenfalls Gläser umtauschen, und wenn die dann nichts "bringen" --> upraden auf bessere Gläser, ab Addition 2,00 sind einfache/"Mittelsegment"-Gleitsichtgläser echt nicht mehr die richtige Wahl (obwohl natürlich manche damit auch zurecht kommen können)
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Re: Probleme mit / bei neuer Gleitsichtbrille

Beitragvon AndreasG » Freitag 22. Mai 2015, 16:42

Hallo zusammen :).
Erst einmal Danke für die Antworten.
Auf dem ersten "Blick" wohl Irrational von mir, aber ich habe keine Lust mehr das nun schon wieder (Es ist ja die zweite Neu angefertigte Brille dieses Optikers) Gläser "auf die Reise" gehen mit einer Wartezeit von 8 Tagen um dann nach meiner bisherigen Vorerfahrung im Zweifelsfall dann wiederum nicht richtig & ohne Überanstrengung sehen zu können.
Da nehme ich Es im Moment lieber auf mich im Zweifelsfall mit der vorhandenen Brille vielleicht doch noch eine Gewöhnung zu erreichen statt vielleicht unnötige Ausgaben des Optikers als auch weitere Nerven bei dann doch keinem gefundenen Fehler der Gläser Meinerseits herauf zu beschwören.
Da quasi Wochenende sei würden die Gläser eh erst kommende Woche weggehen Was sich ja auf die Wartezeit addiere.

Aus für mich Sicherheitsgründen werde ich die kommende Woche zu Fuß Unterwegs sein um nicht eventuell doch andere Leute und nicht zuletzt mich Selbst zu gefährden - im Nah- und näherem Bereich (bis etwa 5 Metern) funktioniert das Sehen ja halbwegs - für größere Entfernungen werde ich im Zweifelsfall dann einen kurzen Blick über die Fassung tätigen.

Sollte allerdings der gefühlte Augendruck und die Schläfenschmerzen nicht in Bälde nachlassen bzw. verschwinden werde ich von der angebotenen Rückgabe Gebrauch machen und dann noch etwas länger sparen um mir die für mich eventuell besseren Gläser auch wirklich leisten zu können.
Zwischenzeitlich muss dann halt die alte Brille herhalten (Ab ca. 10 Metern Entfernung bis Unendlich ja Besser / Unproblematischer als die bisherigen 2 Neu Angefertigten) und für´s Lesen ziehe ich die Anfertigung einer eigens dafür zu erstellende Brille in Betracht zur Überbrückung.

MfG

Andreas


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