Neue Gleitsichtbrille und alles in die Höhe verzogen

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Maria
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Re: Neue Gleitsichtbrille und alles in die Höhe verzogen

Beitragvon Maria » Dienstag 26. November 2019, 18:01

Distel hat geschrieben:
Leider räumen viele Augenoptiker der Vorbereitung der Kunden auf das zukünftige Sehen ( erstmalige oder geänderte Korrektur) viel zu wenig Raum ein. ...eigentlich schade und mir unverständlich. :idea:

Die investierte Zeit gestaltet die Eingewöhnung des Brillenträgers einfacher, denn er weiß, was auf ihn zukommen kann. Zudem befürchtet er nicht sofort, dass er eine fehlerhafte Brille erhalten hat.
Letztlich ist so ein „aufklärendes Gespräch“ vorab eine vertrauensbildende Maßnahme und erspart oftmals dem Kunden viele unnötige Sorgen und auch Wegstrecken. :wink:

Die Wirkung der Vorbereitung auf das zukünftige Sehen des Kundens, lässt den AO kompetent erscheinen, denn der Kunde weiß in der entsprechenden Situation, dass so etwas passieren kann.
Spricht der AO diese Veränderungen erst im Nachhinein an, dann erscheint es als Rechtfertigung und wird möglicherweise von Kunden auch angezweifelt.


Dem stimme ich als Kunde voll zu. Vor vielen Jahren riet mir mein netter und geduldiger Augenarzt zu meiner 1. Gleitsichtbrille. Erstmalig nicht Glas sonder Kunststoff, war ich sehr in Sorge, ob mir das behagen wird. Die ebenfalls nette und geduldige Optikerin meinte dann GRADTOP1 optima von Zeiss wäre für mich passend. Ich müsste mich erst etwas an die Gläser gewöhnen, Kopf und nicht Augen bewegen, "vorausschauend" laufen,... Die Brille kam, toll dünne Gläser, erst etwas "ungewohntes" Sehen, bei Treppem immer erst Kopf neigen,... ich dachte dann immer an ihre Worte "vorausschauend laufen". Ich war ihr im Nachhinein sehr dankbar für die einführenden Worte und konnte mich so gut auf alles einstellen.
LG
Maria

HgTe
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Registriert: Freitag 7. September 2018, 13:19

Re: Neue Gleitsichtbrille und alles in die Höhe verzogen

Beitragvon HgTe » Samstag 14. Dezember 2019, 09:19

Damit es nicht falsch interpretiert wird: Auf eine fachgerechte Einweisung zu verzichten, war nicht meine Aussage! :!:
Ebenso den Kunden in eine realistische Erwartungshaltung zu bringen, halte ich für sehr wichtig.

Mir ging es eher um das "Verpacken" einer Aussage.

[persönliche Meinung]
Der Mensch - und davon bin ich persönlich überzeugt - hat viel weniger Macht über seine Wahrnehmung/Empfindungen als Ihn sein Bewusstsein glauben lässt. Den Bärenanteil übernimmt das Unterbewusstsein. Die Art wie ich etwas Formuliere und die Körpersprache dazu haben meiner Meinung nach eine enorme Wirkung, die unter Umständen sogar den Inhalt meiner Aussage überwiegt.
[/persönliche Meinung]

Anubis
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Registriert: Samstag 5. Oktober 2019, 11:30

Re: Neue Gleitsichtbrille und alles in die Höhe verzogen

Beitragvon Anubis » Dienstag 18. Februar 2020, 11:44

So, einige Monate sind vergangen und am Sonntag erstmals aufs Motorrad gehupft. Keine Chance, ich bin viel zu hoch, die Strasse ist soweit unten, dass es einem Angst macht.
Während ich also nun gute 4 Monate Eingewöhnungszeit hinter mir habe, ist das Fahren immer noch ein Problem. Alles ist viel zu hoch um mich herum.
Im täglichen Gebrauch gehts ganz gut, habe keine Beschwerden, fühl mich gut.
sobald ich aber fahre (Auto oder Möppe), stimmen die Proportionen nicht. Verkehrsschilder sind zu weit oben und die Strasse weit weg nach unten. Also: ich fahre im Auto und komm mir vor wie im LKW. Vorallem wenns Bergab geht, dann könnte man meinen, ich nähre mich nem Abgrund.


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