Keine stabile Fernsicht mit Gleitsicht trotz korrekter Refraktion
Verfasst: Freitag 29. Mai 2026, 21:23
Liebe Fachexperten,
ich stehe vor einem für mich derzeit nicht erklärbaren Anpassungsproblem und würde mich sehr über fachliche Einschätzungen freuen.
Kurz zum Hintergrund:
Meine Refraktionswerte wurden mehrfach (Optiker + Augenarzt) übereinstimmend bestimmt, meine Augen sind gesund, und ich erreiche subjektiv wie objektiv volle Sehschärfe.
Dennoch konnte trotz zahlreicher Anpassungsversuche (über mehrere Monate, inklusive mehrfacher Neuanfertigungen der Gläser in einem erfahrenen, inhabergeführten Fachbetrieb) keine für mich funktionierende Brillenlösung erreicht werden. Das Hauptproblem ist, dass ich durch die Alltagsbrille keine stabile, klare Fernsicht finde – unabhängig davon, durch welchen Bereich des Glases ich schaue, finde ich keinen eindeutig nutzbaren Fernbereich.
Zusätzlich treten bei mir reproduzierbar körperliche Beschwerden im Halsbereich auf (Spannungs-/Druckgefühl vorne und seitlich bis in den Ohrenbereich), die mit dem Tragen der Brille einhergehen. Die Beschwerden treten sowohl bei der Alltagsbrille als auch bei der Arbeitsplatzbrille auf.
Zudem ist mir im Zuge der Anpassung aufgefallen, dass bereits kleinere nachträgliche Änderungen an der Fassungsgeometrie (z. B. Sitz oder Neigung) bei mir zu deutlichen Verzerrungseindrücken und Schwindel führen.
Der für mich entscheidende Punkt:
Mit Kontaktlinsen (Einstärke) sehe ich sofort stabil und vollständig beschwerdefrei. Versuche mit multifokalen Kontaktlinsen verliefen ebenfalls nicht zufriedenstellend (instabile Fern- bzw. Nahsicht), sodass derzeit nur Einstärkelinsen für mich zuverlässig funktionieren. Auch mit Einstärkebrillen hatte ich in der Vergangenheit keine vergleichbaren Probleme. Eine für mich funktionierende, stabile Gleitsichtlösung habe ich bislang nicht erlebt.
Meine Werte (vereinfacht):
R: Sph -5,50 / Cyl -0,25 / Achse 75 / Add. 2.00
L: Sph -6,50 / Add. 2.00
Versucht wurden u. a. (über mehrere Iterationen hinweg):
– Gleitsichtgläser (Hoyalux iD MyStyle V+ 11 Eynoa)
– Arbeitsplatzgläser
– zuletzt Anti-Fatigue-Gläser (Hoya Sync III 9)
Meine Frage an Sie:
Welche Ursachen oder Ansatzpunkte würden Sie in einem solchen Fall zunächst prüfen, wenn trotz mehrfach bestimmter Refraktion und unauffälliger Augengesundheit keine stabile und beschwerdefreie Brillenlösung erreicht werden kann, während Einstärkenlösungen gut funktionieren, Mehrstärkenlösungen jedoch nicht toleriert werden?
Ich bin insbesondere an strukturierten Hypothesen und möglichen Zusammenhängen interessiert; Hinweise zu konkreten Produkten sind für mich aktuell nachrangig.
Vielen Dank vorab!
ich stehe vor einem für mich derzeit nicht erklärbaren Anpassungsproblem und würde mich sehr über fachliche Einschätzungen freuen.
Kurz zum Hintergrund:
Meine Refraktionswerte wurden mehrfach (Optiker + Augenarzt) übereinstimmend bestimmt, meine Augen sind gesund, und ich erreiche subjektiv wie objektiv volle Sehschärfe.
Dennoch konnte trotz zahlreicher Anpassungsversuche (über mehrere Monate, inklusive mehrfacher Neuanfertigungen der Gläser in einem erfahrenen, inhabergeführten Fachbetrieb) keine für mich funktionierende Brillenlösung erreicht werden. Das Hauptproblem ist, dass ich durch die Alltagsbrille keine stabile, klare Fernsicht finde – unabhängig davon, durch welchen Bereich des Glases ich schaue, finde ich keinen eindeutig nutzbaren Fernbereich.
Zusätzlich treten bei mir reproduzierbar körperliche Beschwerden im Halsbereich auf (Spannungs-/Druckgefühl vorne und seitlich bis in den Ohrenbereich), die mit dem Tragen der Brille einhergehen. Die Beschwerden treten sowohl bei der Alltagsbrille als auch bei der Arbeitsplatzbrille auf.
Zudem ist mir im Zuge der Anpassung aufgefallen, dass bereits kleinere nachträgliche Änderungen an der Fassungsgeometrie (z. B. Sitz oder Neigung) bei mir zu deutlichen Verzerrungseindrücken und Schwindel führen.
Der für mich entscheidende Punkt:
Mit Kontaktlinsen (Einstärke) sehe ich sofort stabil und vollständig beschwerdefrei. Versuche mit multifokalen Kontaktlinsen verliefen ebenfalls nicht zufriedenstellend (instabile Fern- bzw. Nahsicht), sodass derzeit nur Einstärkelinsen für mich zuverlässig funktionieren. Auch mit Einstärkebrillen hatte ich in der Vergangenheit keine vergleichbaren Probleme. Eine für mich funktionierende, stabile Gleitsichtlösung habe ich bislang nicht erlebt.
Meine Werte (vereinfacht):
R: Sph -5,50 / Cyl -0,25 / Achse 75 / Add. 2.00
L: Sph -6,50 / Add. 2.00
Versucht wurden u. a. (über mehrere Iterationen hinweg):
– Gleitsichtgläser (Hoyalux iD MyStyle V+ 11 Eynoa)
– Arbeitsplatzgläser
– zuletzt Anti-Fatigue-Gläser (Hoya Sync III 9)
Meine Frage an Sie:
Welche Ursachen oder Ansatzpunkte würden Sie in einem solchen Fall zunächst prüfen, wenn trotz mehrfach bestimmter Refraktion und unauffälliger Augengesundheit keine stabile und beschwerdefreie Brillenlösung erreicht werden kann, während Einstärkenlösungen gut funktionieren, Mehrstärkenlösungen jedoch nicht toleriert werden?
Ich bin insbesondere an strukturierten Hypothesen und möglichen Zusammenhängen interessiert; Hinweise zu konkreten Produkten sind für mich aktuell nachrangig.
Vielen Dank vorab!