korridor

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mychaj
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korridor

Beitrag von mychaj »

hallo

wer bitte macht gleitsichtgläser mit dem längsten (progressions-) korridor?

gruss
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Lutz
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Re: korridor

Beitrag von Lutz »

Ehrlich gesagt: Weiß ich nicht.

Aber mein Bauchgefühl sagt mir, daß die Frage am Problem vorbeizielt... :wink:
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mychaj
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Re: korridor

Beitrag von mychaj »

hallo

ist das jetzt alles hier?

(es gibt kein problen, sonder eine konkrete, sachliche frage.)

bei rodenstock sehe ich 24mm (zentrierpunkt - deignpunkt), suche länger.

gruss
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Lutz
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Re: korridor

Beitrag von Lutz »

mychaj hat geschrieben: ↑Samstag 26. September 2026, 06:50
bei rodenstock sehe ich 24mm (zentrierpunkt - deignpunkt), suche länger.
Und wie lang soll es sein? 24mm sind schon ziemlich lang, und wenn's eh' egal ist, such' ich auch nicht länger... :wink:
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optikgutachter
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Re: korridor

Beitrag von optikgutachter »

Vielleicht als Hilfe, Klugsch....s Anfang :oops: :

Die notwendige Länge (oder Kürze) ist abhängig von der Distanz Brillenglas-Auge (fachl.: HSA)
und der individuell festzustellenden Blickrichtung (nach unten, wenn man in die Nähe schaut),
aber auch dem sogenannten Vorneigungswinkel der Gläser (in welchem senkrechtem Winkel sitzt das Glas vor dem Auge?)

Achtung!
Manche Hersteller geben die "Progressionslänge" vom Fernbezugspunkt an, andere hingegen die Länge
vom Beginn der Stärkenzunahme bis zur Erreichung der absoluten Nahwirkung.
Das kann sich je nach Firmen-Angabe gar nicht, aber auch bis zu 6 mm(!) unterscheiden.

Bsp.: Firma A sagt 24mm, Firma B sagt die Progr.-Länge hat 18mm, und das ist tatsächlich Dasgleiche.
Verlagert man in der Höhe den Fernbezugspunkt im Rahmen der Toleranz lässt sich ein tiefer liegender
Nahbezugspunkt ebenfalls erreichen (als "längere" Progression), und/oder durch Änderung des Vorneigungswinkels.

Klug......s Ende. :roll: :wink:

Frage von mir:
Wo ist das Problem?
Denn die reine Längenangabe reicht nicht aus bzw. ist zu ungenau (sh. oben) um einen Lösungsansatz
bieten zu können....., ggf. helfen schon oben angesprochene Positionsänderungen(?) der Gläser.
Exakte Beschreibung erbeten.

MfG "OG"
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Vermutlich stimmt das nämlich alles (Kölner Humor)!
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mychaj
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Re: korridor

Beitrag von mychaj »

vielen dank.

wie gesagt: kein problem, wollte sehen, ob jemand etwas "längeres" weiss.

der "effektive" korridor wird bei den b.i.g. gläsern bei rund 20mm liegen. das ist wohl mehr als bei anderen.

(die hersteller geben sich jede mühe, die gläser nicht vergleichbar zu machen, ein alter marketing trick, gleich wie z.b. bei proteinpulvern.)

ich wollte hier keine diskussion über sinn/unsinn der anfrage starten, aber hier ein beispiel:

bei einer arbeitsbrille mit add von 3.0 (oder mehr) kommt bei 12mm korridor nichts gescheites raus. auch die "üblichen" 18mm sind unbefriedigend. 30mm wäre schön.
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Lutz
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Re: korridor

Beitrag von Lutz »

Unsinn.
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optikgutachter
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Re: korridor

Beitrag von optikgutachter »

Stimme Lutz zu.
Diese Meinung (Theorie) wurde bereits in den 70er/80er Jahren vertreten und ist längst widerlegt.

Eine korrekte Bestimmung bzw. Abstimmung des Bedarfs löst das Problem.

Wenn es nur darum geht Längen zu finden, dann sh. Kommentar oben.
Ansonsten bin ich hier raus.

mfg OG
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Lutz
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Re: korridor

Beitrag von Lutz »

Falls jemand meine vorherige Antwort als zu knapp empfunden haben sollte:

a) Wenn ich Schuhe in Größe 38 habe und Größe 43 brauche, macht es keinen Sinn zu wissen, daß ein (einziger?) Hersteller Schuhe in Größe 68 fertigen kann, mit denen ich dann auch nicht vernünftig laufen könnte. Ich müßte also, wenn ich eine Antwort möchte, die mir weiterhilft, fragen, welche (vielen!) Hersteller tatsächlich (die von mir benötigte) Größe 43 fertigen.

b) Bei einer Progressionslänge von 30 mm müßte man den Blick aus der Horizontalen um ca. 70° senken, damit man den Nahbereich im Glas erreicht, oder anders ausgedrückt, bei einer Körpergröße von 1,80 m müßte man aus der Horizontalen den Blick soweit senken, daß man (ohne den Kopf ebenfalls/zusätzlich zu senken) einen Punkt 65 cm vor den eigenen Füßen anfixiert. Das wird anatomisch schwierig und wäre, wenn es denn gelänge, äußerst anstrengend.

c) Brillenträger verlangen, falls irgendwas mit den Gleitsichtgläsern nicht richtig funktioniert, praktisch ausnahmslos, daß der Lesebereich weiter oben anfängt (-> kürzere Progression). Und genau das ist auch das wesentliche, was sich in den letzten Jahrzehnten verändert hat: es gibt endlich praxistaugliche kürzere Progressionszonen.

d) Wenn die Progressionszone so lang ist, daß man den Nahbereich nicht mehr erreicht und so notgedrungen nur einen Bereich irgendwo in der Progressionszone benutzt, kann man auch gleich eine niedrigere Addition mit passender Progressionslänge wählen. Dann hat man immerhin einen stabilen, größeren Nahbereich.
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