Probleme auch mit neuen Gläsern

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h0ppel
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Probleme auch mit neuen Gläsern

Beitragvon h0ppel » Mittwoch 14. September 2022, 15:16

Hallo,
ich werde mit meiner Brille nicht so richtig warm und fühle mich schon wie ein Hypochonder nach den ganzen Arzt-/Optikerbesuchen. Findet hoffentlich möglichst gut zusammengefasst meinen „Leidensweg“ im Anschluss:

    Brille seit ca. 10 Jahren – So richtig nie wohl gefühlt
    Auch Kontaktlinsen probiert aber Augen wohl zu trocken – mehrfach bestätigt – Worte wie krümelig fielen.
    Alter: 35

In den letzten zwei Jahren:

War ich beim Augenarzt
    • relativ viele Tests gemacht aber ohne wirklichen Befund
    • Sehstärke ggf. bissle mehr, wobei dann alle Optiker hier eher weniger gemessen haben – Ich tue mich aber auch immer schwer beim Sehtes. Sehe gefühlt die Lichtquelle fleckig und muss immer blinzeln, um scharf zu stellen.

Optikerkette:

    • eher weniger Sehstärke und nach meinen Erzählungen Vermutung über Prismen-Sicht, die dort aber nicht gemessen werden konnte.
    • Alteingesessener Optiker:
    • ggf. geringere Werte, sonst nichts. Beschreibung der Probleme deutet auf trockene Augen hin.
    • Prismentest negativ. Kreuz sah schon symmetrisch aus.
    • Es wurde noch ein weiterer Test gemacht (sorry, aber ich kann mich nicht mehr an alle Details erinnern): mir wurde was vors Auge (oder Brille) gehalten und ich musste einen Text lesen…. Ich glaube einmal größer und einmal kleiner und dann geguckt, wie lange es dauert, bis meine Augen den Text wieder scharf gestellt hatten. Das eine Mal konnte ich das irgendwie nicht (glaube kleiner Text). Sicherlich > 30 Sekunden gewartet. In die andere Richtung ging es.
    • Wurde jetzt aber nicht weiter verfolgt diese Problem…

Moderner Optiker mit Zeiss-Vermessung (Neue Gläser mitgenommen – ca. vor 2 Monate)

    • Auch wieder geringe Werte als vom Augenarzt
    • Druck etc. alles gemessen
    • Auch beim Prismen-Test kein wirkliches Ergebnis. Striche beginnen zwar ein bisschen auseinander aber gehen dann aber nach 1-3-mal blinzeln in eine mehr oder weniger korrekte Position

Allgemeinarzt

    • Um Diabetes auszuschließen, da das scheinbar auch zu schwankender Sehstärke führen kann. Hatte gefühlt nach dem Essen auf einmal eine schlechtere Sicht. War aber negativ

Mit neuer Brille bzw. Änderungen zur alten Brille

    • Dinge haben sich durchaus verbessert, so trage ich die Brille jetzt ganztägig, Unterschiede in der Distanz machen mir eigentlich keine Probleme und ich merke unterwegs eigentlich die Brille nicht mehr so wirklich, aber wenn es ab und an doch anstrengend ist. Mit der alten Brille
    • Ich hatte auch mit dieser Brille erst wieder sowas wie Gerstenkörner unter den Augenliedern (Fremdkörper)
    • Ich sehe neuerdings sowas wie kleine Silberfische bzw. sowas wie schwarze Staubkörner – aber auch nicht immer. Oft wenn ich das Büro verlasse und nach Hause gehe oder ohne Brille zum Sport.
    • Ich habe letztens vor dem Bildschirm ein Buch gelesen und wollte dann am Bildschirm weiterlesen…. Was mir extrem Probleme gemacht hat…. Konnte dann fast nicht mehr am Bildschirm arbeiten. Dieses Phänomen habe ich mit der Brille sehr oft.
    • Bildschirmarbeit fällt schwer und ist anstrengend – Muss manchmal den Fokus wegnehmen da das Lesen bspw. zu anstrengend ist bzw. ich Texte nicht mehr scharf bestellt bekomme
    • Was mir besonders auffällt: wenn im Fernseher Texte sind (weiß auf Schwarz) haben diese auf einmal einen Schattenrand und sind sehr unangenehm zu lesen. Also weißer Text strahlt gleichmäßig weißen Schatten/Rahmen ab…. Irgendwie schwer zu beschrieben…
    • Mit der alten Brille habe ich nachts Lichter als Sterne gesehen. Bisschen scheint das immer noch so zu sein aber besser: bspw. beim Blicken auf Laternen oder Neonschilder – aber nicht ohne Brille
    • Kopfschmerzen eher selten – und eher leicht: wenn dann ziemlich genau Mitte von oben und von Links
    • Bildschirmarbeit ist direkt morgens anstrengend – Wo ja eigentlich alles ausgeruht sein sollte
    • Sehstärke schwankt durchaus. Gibt gute und schlechte Phasen – gefühlt nachmittags besser
    • Es fühlt sich grundsätzlich gehemmt an am Bildschirm zu arbeiten – wie als wenn ich nicht meine gesamte Gehirnleistung abrufen kann… obwohl so im Alltag ich schon relativ klar denken kann :D
    • Augentropfen nehme ich zwar ab und an… aber tue mich schwer denen einen positiven Effekt beizumessen



Bin einfach ratlos, was ich noch machen kann. Irgendwelche Gehirnsachen würde ich ausschließen... Dinge wurde ja auch mit einer neuen Brille besser, aber gibt immer noch so viele Störfaktoren. Kennt jemand das Sympthombild ?

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yyz
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Re: Probleme auch mit neuen Gläsern

Beitragvon yyz » Donnerstag 15. September 2022, 10:20

Wie immer aus der Ferne kaum sinnvoll zu beurteilen.
Laß Dir ggf. eine Bildschirmbrille machen, dazu nochmal die Stärke bestimmen. Das heißt dann zwar, öfter die Brille zu wechseln, kann aber enorm helfen.
Merksatz: eine einzige Brille kann nicht zu jeder Zeit in jeder Situation perfekt sein. Erst recht nicht, wenn man so empfindlich ist wie Du.

Singapore2
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Re: Probleme auch mit neuen Gläsern

Beitragvon Singapore2 » Montag 26. September 2022, 05:29

Hoert sich viel nach Problemen an mit denen ich auch seit 10+ Jahren kaempfe.

Ich habe mir immer wieder neue Glaeser anfertigen lassen und bin jetzt nach mehreren Jahren wohl bei einem Paar gelandet wo ich 'am wenigsten' Probleme mit im Alltag habe. Auch wenn ich trotzdem weiterhin taeglich mit eye fatigue und oft einseitigen Kopfschmerzen kaempfe.

Ich hoffe es hilft etwas aber die 'floaters' die du beschreibst koennen unabhaengig von der Augensymptomatik sein. Ich sehe zum Beispiel fast immer welche nach zu viel Kaffee oder wenn ich zu wenig Wasser ueber den Tag trinke.

In Bezug auf PC Arbeit, Monitor Platzierung und Helligkeitseinstellung, hier kann man auch viel Linderung schaffen unabhaengig von Brille, schau dir diesen Link an: https://www.eizo.com/library/basics/10_ ... e_fatigue/

Nicht aufgeben, ich wuerde so lange minimal Aenderungen an den Glaesern vornehmen lassen bis die Symptomatik besser wird.
In meinem Falle bei hohem Astigmatismus waren 3-5 Grad Achsenunterschied schon ausschlaggebend. Den meisten Leuten wuerde das nicht mal auffallen aber jeder hat andere Sensibilitaetsgrenzen.


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