Zweiter Brillenkauf bei F* - Erfahrungsbericht

Haben Sie eine Frage an den Augenoptiker zu Ihrer Brille. Stellen Sie hier Ihre Frage. (Hinweis: Wir haben hier keine Redaktion. Die Beantwortung Ihrer Fragen werden von Augenoptikern auf freiwilliger Basis durchgeführt. Es besteht kein Anspruch auf eine Beantwortung)
Unto
Beiträge: 14
Registriert: Montag 8. Juni 2020, 22:50

Zweiter Brillenkauf bei F* - Erfahrungsbericht

Beitragvon Unto » Dienstag 9. Juni 2020, 18:18

Moin!

Es wird mal wieder eine neue Arbeitsplatzbrille fällig. Da ich einen „Dickkopf“ habe und eine Brillenbreite von 150 mm und eine Bügellänge von 145 – 150 mm benötige bin ich diesmal gleich zu dem mir bereits vertrauten Großfilialisten F* gegangen. Der Grund: Als ich vor 4 ½ Jahren meine erste Brille bekam habe ich mir in meiner Heimatstadt (Großstadt) die Hacken nach einem entsprechenden Brillengestell abgelaufen. Nicht ein einziger aller renommierten alteingesessenen Optiker mit gutem Ruf konnte mir ein so breites Brillengestell anbieten. Auch bestellen ging nicht. Zwar waren Hersteller derart großer Brillengestelle wie Eschenbach (Baureihe Freigeist) bekannt. Nur zur Ansicht bestellen wollte mir die niemand. Begründung: Man bekäme keine einzelne Brille sondern müsse immer gleich eine ganze Serie abnehmen.

Deshalb also ging ich wieder zu dem besagten Filialisten. Nun ja, ich wurde da ja auch beim ersten mal nicht enttäuscht. Wie seinerzeit auch wurde nach tel. Voranmeldung von einem Augenoptikermeister ein ausführlicher Sehtest gemacht. Viel verändert hatte sich nicht. Visus jetzt: rechts +1,25, links +0,75. Die anderen Werte spare ich mir an dieser Stelle. Ach ja, Der Optiker fragte mich, ob bzw. wann ich zuletzt bei einem Augenarzt war. Da mein Sehvermögen nicht mehr so dolle sei und auch mit einer optimal angepassten Brille keinesfalls mehr 100 Prozent zu erreichen sei wäre eine Konsultation ratsam (grauer Star?).
Dann erfolgte die Auswahl des Gestells. Und oh Wunder! Gegenüber 2015 ist die Auswahl breiter Brillengestelle bei der Optikerkette größer geworden. Waren es seinerzeit einzig Gestelle von Freigeist, kamen jetzt noch welche von Skaga (Schweden) und RayBan hinzu.
Ich entschied mich wegen des Aussehens und der sehr guten Passform für ein Modell von Skaga.

Dann erfolgte die Auswahl des Glases. In der alten Brille hatte ich gem. meinem Wunsch Gläser von Zeiss mit einem Brechungsindex von 1,5. Da ich jetzt wie zuvor wiederum eine Brille mit recht großen Gläsern ausgesucht habe fragte ich den Optiker ob es denn sinnvoll wäre, wegen der Gewichtseinsparung ein Glas mit einem höheren Brechungsindex zu wählen. Darauf meinte der mich beratende Optiker, dass der hohe Aufpreis für eine in meinem Fall nur minimale Gewichtseinsparung nicht in Relation zum erhofften Nutzen stehe. Bei meinen Werten sei die Gewichtseinsparung nur marginal.
Kurzum entschied ich mich für das Standardglas des Optikers (wahrsch. Essilor) als Arbeitsplatzbrille mit einem Brechungsindex von 1,5 und mit erweitertem Sehbereich bis ca. zwei Meter. Von meinen alten Gläsern, die scharfes Sehen nur bis ca. 80 cm ermöglichten riet er mir ab. Diese würden heute kaum noch als Arbeitsplatzbrille verkauft. Und teure Zeiss oder Rodenstock-Gläser müssten es auch nicht sein. Und so erhalte ich jetzt Gläser für jeweils 66 Euro. Die derzeitigen Zeiss-Gläser kosteten vor 4 ½ Jahren jeweils 131 Euro.

Hmmm… normalerweise wollen doch Verkäufer immer das Beste und teuerste verkaufen. Was war hier los? Wirkte ich irgendwie nach arbeits- und mittellos? Bestimmt nicht. Oder sitzt F* gerade auf einem großen Haufen Gläser seiner Hausmarke fest?
Nun, ich bin ein Optimist. Der mich beratende Optiker wirkte auf mich recht kompetent und war sehr freundlich. Alle meine Fragen beantwortete er ausführlich. Keinesfalls fühlte ich mich von ihm in irgendeiner Weise über den Tisch gezogen. Ein solches Gefühl kommt ja auch eher auf, wenn der Verkäufer versucht, die oberste Preisgrenze des Kunden um 100 Prozent zu erhöhen.
Also denke ich jetzt mal positiv.

Und so bin ich jetzt in freudiger Erwartung meiner neuen Brille und frage mich zwei Dinge:
1. Komme ich mit einer Arbeitsplatzbrille mit erweiterten Sehfeld bis zwei Meter zurecht? Immerhin soll bei diesem Brillentyp das Sehfeld in der Breite gegenüber meiner jetzigen Arbeitsplatzbrille mit einer Schärfentiefe bis 80 cm leicht eingeschränkt sein.
2. Wie ist die optische Qualität der F*-Gläser? Sehe ich durch die womöglich alles wie in einem Zerrspiegel auf dem Jahrmarkt? (Scherz… oder doch nicht?)

Egal, ich habs gewagt und warte ab. Schließlich gibt es bei F* die Zufriedenheits- Geld zurück Garantie. Und die werde ich garantiert nutzen, wenn ich mit der Brille nicht hundertprozentig zufrieden bin. Das habe ich auch dem netten Optikermeister gesagt, der mich so freundlich bediente. Seine Antwort: „Oh, dann muss ich mir ja besondere Mühe geben. Sie werden zufrieden sein!“ Na denn…

Vorläufig kann ich sagen, dass ich mich bei F* ganz gut aufgehoben fühle, sofern man das nach zwei Brillenkäufen sagen kann. Gleichwohl fand ich die Bedienung und Beratung meiner Frau und meiner Schwiegereltern bei einem alteingesessenen Optiker (Familienbetrieb) noch etwas besser und persönlicher. Während da der Optiker sehr bemüht ist dem Kunden bzw. der Kundin auch ein Brillengestell zu finden welches zum Gesichts- und Menschentyp passt und auch mal von einem bestimmten Gestell abrät überließ der Optiker bei F* mir ganz allein die Qual der Wahl, wenngleich wegen meiner Kopfgröße die Auswahl ja äußerst eingeschränkt war.
Ach ja, die Tasse Tee oder wahlweise Kaffee gab es bei F* auch nicht. Ok, die muss auch nicht sein. Nur sieht man bei diesen Dingen den kleinen Unterschied der sich dann natürlich auch im Preis widerspiegelt. Der ist aber längst nicht mehr so viel höher als beim Filialisten. Heute bietet auch der kleine Optiker „um die Ecke“ preiswertere Gläser an. Und die entscheiden ja letztlich auch den Gesamtpreis der Brille.

So, das war hier jetzt mein Einstand im Forum. Sicher recht lang und nicht für jeden interessant. Mir war einfach mal danach, meine Erfahrungen beim Brillenkauf weiter zu geben. Sofern Interesse besteht werde ich nach Erhalt meiner neuen Brille gern berichten, ob meine Entscheidung richtig war (Gläser Hausmarke, erweitertes Sehfeld bis zwei Meter). Wenn ich jetzt ausgebuht werde lasse ich es natürlich. :)

*Firmenname von Mod gekürzt, da dies ein Fachforum und keine Werbeplattform ist

Benutzeravatar
Snipera
Beiträge: 2586
Registriert: Montag 6. Dezember 2010, 09:18
Wohnort: Niederösterreich / Weinviertel / Mistelbach
Kontaktdaten:

Re: Zweiter Brillenkauf bei F* - Erfahrungsbericht

Beitragvon Snipera » Dienstag 9. Juni 2020, 20:40

Bin grad etwas verwirrt:
Was ist deine Frage an das Forum?

Wenn jede(r) seine Brillenkauferfahrung hier posten würde, so würde das den Rahmen des Forums sprengen.

Desweiteren denke ich mir, sollte ein positiver Eindruck nicht als Besonderheit, sondern als Normalität gelten.

Daher nochmals meine Frage: Was ist deine Frage an das Forum?
:shock:

Benutzeravatar
optikgutachter
Beiträge: 4228
Registriert: Montag 20. Juni 2011, 15:31
Wohnort: Köln
Kontaktdaten:

Re: Zweiter Brillenkauf bei F* - Erfahrungsbericht

Beitragvon optikgutachter » Dienstag 9. Juni 2020, 21:33

Unto hat geschrieben:Moin!
......
Als ich vor 4 ½ Jahren meine erste Brille bekam habe ich mir in meiner Heimatstadt (Großstadt) die Hacken nach einem entsprechenden Brillengestell abgelaufen.
Nicht ein einziger aller renommierten alteingesessenen Optiker mit gutem Ruf konnte mir ein so breites Brillengestell anbieten. Auch bestellen ging nicht.
.....

Schon allein diese Darstellung ist ja wohl nicht so ganz glaubwürdig:
Fachfirmen -die nicht zu F......n gehören- sollen nicht in der Lage sein eine grössere Fassung zu bestellen???? :shock:

Man(n) möchte wohl eine "Einleitung" zu kommenden Erklärungen publizieren.

(Vermutlich :roll: )
http://www.optikgutachter.de
Falls Sie mal was über mich gehört haben sollten: Glauben Sie es bloß nicht!
Vermutlich stimmt das nämlich alles (Kölner Humor)!

Oppicker
Beiträge: 2055
Registriert: Dienstag 19. September 2006, 11:16
Wohnort: 47475 Kamp-Lintfort

Re: Zweiter Brillenkauf bei F* - Erfahrungsbericht

Beitragvon Oppicker » Mittwoch 10. Juni 2020, 07:54

optikgutachter hat geschrieben:Schon allein diese Darstellung ist ja wohl nicht so ganz glaubwürdig:
Fachfirmen -die nicht zu F......n gehören- sollen nicht in der Lage sein eine grössere Fassung zu bestellen???? :shock:


Das glaube ich sofort! Gerade Eschenbach und andere Lieferanten hochwertiger Labels tun sich da als sehr unkulant hervor, verlangen - wenn nicht gerade Mindestabnahmen - für jede Rücknahme einer Ansichtssendung eine saftige Gebühr. Mich ärgert das schon lange.

Kein Kaufmann legt sich totes Kapital in Form von seltenst benötigten Fassungsgrößen ans Lager!
Allerdings biete ich meinen Kunden an, solche Auswahlsendungen gegen eine kostendeckende Gebühr zu bestellen, wenn es zu keinem Auftrag kommt.
Manchmal gibt es im Leben einfach nicht genug Steine (Forrest Gump)

Benutzeravatar
Lutz
Beiträge: 3597
Registriert: Donnerstag 3. März 2011, 10:28

Re: Zweiter Brillenkauf bei F* - Erfahrungsbericht

Beitragvon Lutz » Mittwoch 10. Juni 2020, 08:55

Oppicker hat geschrieben:
optikgutachter hat geschrieben:Schon allein diese Darstellung ist ja wohl nicht so ganz glaubwürdig:
Fachfirmen -die nicht zu F......n gehören- sollen nicht in der Lage sein eine grössere Fassung zu bestellen???? :shock:


Das glaube ich sofort! Gerade Eschenbach und andere Lieferanten hochwertiger Labels tun sich da als sehr unkulant hervor,

Da möchte ich widersprechen. Gerade Eschenbach hat mir kürzlich eine Freigeist-Fassung zur Ansicht geliefert, obwohl wir dort schon seit Jahren so gut wie nichts mehr bestellt hatten. Im übrigen vermute ich mal, daß es manchmal nicht unbedingt der Hersteller, sondern bei "Designermarken" der Lizenzgeber ist, der Einzellieferungen verhindert, um die Exklusivität seiner Marke zu schützen (was im übrigen auch in gewisser Weise nachvollziehbar ist, wie ich finde).

Zuguterletzt: jeder, der will, kann natürlich für seine (potentiellen) Kunden auch größere Fassungen finden - manch einer will aber nicht (mehr), wenn er die Erfahrung gemacht hat, daß man manchmal lange herumsucht, schließlich Geld investiert, um die Fassungen zu bekommen, und der Kunde dann am Ende nicht mal mehr auftaucht, um sich die Fassungen anzusehen. Gibt's ja - bei uns zum Glück nur als Ausnahme - auch..

ronja
Beiträge: 2660
Registriert: Montag 15. April 2013, 10:52

Re: Zweiter Brillenkauf bei F* - Erfahrungsbericht

Beitragvon ronja » Mittwoch 10. Juni 2020, 09:13

Ich bin ja nur Käufer, aber ich hatte auch schon mal ein schlechtes Gewissen, weil mir ein Optiker Fassungen bestellt hat. Trotz eigentlich passenden Maßen (Steg, Bügellänge...) haben die nicht gut gesessen. Sowas finde ich schon ärgerlich dann, einerseits die Arbeit die der Optiker hat, andererseits die Zeit die investiert wird beiderseits.

Derzeit habe ich eine super gut sitzende Brille, mir graust es schon, wenn irgendwann eine neue Fassung fällig wäre. Scheinbar habe ich eine komische Nase - bei mir ist meist hier das Problem. Ich hätte mir gern diese Fassung noch auf Ersatz bestellt für den Fall der Fälle, aber der Optiker hat die Marke nicht mehr im Programm.

Benutzeravatar
optikgutachter
Beiträge: 4228
Registriert: Montag 20. Juni 2011, 15:31
Wohnort: Köln
Kontaktdaten:

Re: Zweiter Brillenkauf bei F* - Erfahrungsbericht

Beitragvon optikgutachter » Mittwoch 10. Juni 2020, 10:12

Wenn man die Linie führt, das Modell in grösser zu haben ist, was spricht dagegen?
Na, denn. Bin eh raus. :wink:
http://www.optikgutachter.de
Falls Sie mal was über mich gehört haben sollten: Glauben Sie es bloß nicht!
Vermutlich stimmt das nämlich alles (Kölner Humor)!

Benutzeravatar
GodEmperor
Beiträge: 2386
Registriert: Sonntag 11. Oktober 2015, 18:24
Wohnort: Auf dem dritten Felsen von der Sonne aus gesehen

Re: Zweiter Brillenkauf bei F* - Erfahrungsbericht

Beitragvon GodEmperor » Mittwoch 10. Juni 2020, 12:14

Ads are getting smarter, Leute.
fynz7k3fizk11.jpg
fynz7k3fizk11.jpg (109.92 KiB) 1184 mal betrachtet

Sorrey, wenns nicht stimmt Unto, aber das liest sich alles wie ein gefaketer Erfahrungsbericht. Ich kann es nicht glauben. Die von dir geschilderte Arroganz und Unlust dieser anderen "namhaften" Optiker kann es nicht geben, die wären alle längst seit 1982 pleite.

Btw, RayBan hat was für breite Köpfe? Diese Atze-Schröder-Gedachtnisbrillen vielleicht, aber sonst?
Rechtschreibung und Zeichensetzung sind frei erfunden, Ähnlichkeiten mit der Realität sind purer Zufall.
Nur ein einziger Parameter ist nötig, um Gottkomplexe, mangelnde Selbstreflektion und Allmachtsfantasien zu erkennen.

Unto
Beiträge: 14
Registriert: Montag 8. Juni 2020, 22:50

Re: Zweiter Brillenkauf bei F* - Erfahrungsbericht

Beitragvon Unto » Mittwoch 10. Juni 2020, 14:20

Donnerwetter, mit derartigen Reaktionen habe ich nicht gerechnet! Zur Frage, was meine Frage an das Forum ist: Ich habe keine spezielle Frage. Evtl. könnte man da eine herauslesen, nämlich die, ob es sinnvoll war eine Arbeitsplatzbrille mit erweitertem Sehfeld zu wählen, wo ich doch vorher eine mit einem Sehfeld bis ca. 80 cm hatte und ob die Wahl der Gläser Marke „Hausmarke“ eine gute Wahl war. Aber das erfahre ich ja nun bald.
Ansonsten war mein „Aufsatz“ einfach nur ein Erfahrungsbericht.

Aber noch mal zum Thema breite Brillengestelle (148-150 mm) mit einer Bügellänge von mind. 145 mm): Das ist wirklich ein großes Problem. User Oppicker kennt das dieses ja offensichtlich ebenfalls. Ich bin die bekannten Marken im Internet alle durchgegangen. Da ist die Auswahl wirklich nicht groß. Eschenbach mit seinen „Freigeist“-Modellen fällt mir da seit Jahren positiv auf. Das Problem ist nur, dass die „kleinen“ Optiker gerade diese Modelle nicht im Laden zur Auswahl haben. Oppicker und ich nannten ja bereits die Gründe. Als weiteren Grund nannte mir der Optiker meiner Frau, dass er sich speziell die Reihe der Freigeist-Modelle nicht in in den Laden stellen könne weil die Kundschaft für diese doch schon speziellen Brillen relativ klein sei. Und da Brillen sehr einem sich ständig wechselnden Modetrend unterliegen laufe er Gefahr, dass er auf diesen Brillen letztlich hängen bleibt.
F* hat in jeder seiner Filialen auch nicht jedes Freigeist-Modell, dazu womöglich in jeder Farbe. Ich hatte da auch lediglich zwei zur Auswahl. Allerdings sei es so, dass die gesamte Kollektion bei F* selbst verfügbar sei und bei Bedarf ein spezielles Modell auch zur Ansicht binnen weniger Tage von der Zentrale oder einer anderen Filiale verfügbar sei.
Zuletzt geändert von Unto am Mittwoch 10. Juni 2020, 14:22, insgesamt 1-mal geändert.

Robin
Beiträge: 2127
Registriert: Freitag 6. November 2009, 10:42

Re: Zweiter Brillenkauf bei F* - Erfahrungsbericht

Beitragvon Robin » Mittwoch 10. Juni 2020, 14:22

Lutz hat geschrieben:...
Zuguterletzt: jeder, der will, kann natürlich für seine (potentiellen) Kunden auch größere Fassungen finden - manch einer will aber nicht (mehr), wenn er die Erfahrung gemacht hat, daß man manchmal lange herumsucht, schließlich Geld investiert, um die Fassungen zu bekommen, und der Kunde dann am Ende nicht mal mehr auftaucht, um sich die Fassungen anzusehen. Gibt's ja - bei uns zum Glück nur als Ausnahme - auch..


freue dich, wenn das die Ausnahme ist. Meine Auswertung aus 2019 ergab, das in 69,5 % aller Fälle von Bestellungen zur Ansicht der Kunde nicht einmal vorbei gekommen ist, um das Objekt der angeblichen Begierde überhaupt wenigstens einmal anzusehen.

Die Reaktion von mir:
Bestellungen zur Ansicht nur noch gegen eine ausreichende Gebühr (pro Fassung) - sonst kann ich ja auch gleich Geld aus dem Fenster schmeißen!

Mal abgesehen davon waren diese Maße 2015 vielleicht noch ein Problem, aktuell sind sie es jedenfalls definitiv nicht mehr!

Unto
Beiträge: 14
Registriert: Montag 8. Juni 2020, 22:50

Re: Zweiter Brillenkauf bei F* - Erfahrungsbericht

Beitragvon Unto » Mittwoch 10. Juni 2020, 14:23

GodEmperor hat geschrieben:Btw, RayBan hat was für breite Köpfe? Diese Atze-Schröder-Gedachtnisbrillen vielleicht, aber sonst?

Ne, dafür bin ich nicht der Typ :lol: . Da ich einige Gestelle zuhause zur Auswahl hatte habe ich mir die Typen notiert. Bei Ray-Ban war es das Modell RX 7062.

Robin
Beiträge: 2127
Registriert: Freitag 6. November 2009, 10:42

Re: Zweiter Brillenkauf bei F* - Erfahrungsbericht

Beitragvon Robin » Mittwoch 10. Juni 2020, 14:26

Unto hat geschrieben:Donnerwetter, mit derartigen Reaktionen habe ich nicht gerechnet! Zur Frage, was meine Frage an das Forum ist: Ich habe keine spezielle Frage. Evtl. könnte man da eine herauslesen, nämlich die, ob es sinnvoll war eine Arbeitsplatzbrille mit erweitertem Sehfeld zu wählen, wo ich doch vorher eine mit einem Sehfeld bis ca. 80 cm hatte und ob die Wahl der Gläser Marke „Hausmarke“ eine gute Wahl war. ...


Da hätten Sie dann schon erheblich mehr Daten von Ihren Augen einstellen müssen. Was da wirklich sinnvoll ist lässt sich anhand der minimalen Datenfragmente, die sie eingestellt haben, nicht einmal erahnen.

Benutzeravatar
Snipera
Beiträge: 2586
Registriert: Montag 6. Dezember 2010, 09:18
Wohnort: Niederösterreich / Weinviertel / Mistelbach
Kontaktdaten:

Re: Zweiter Brillenkauf bei F* - Erfahrungsbericht

Beitragvon Snipera » Mittwoch 10. Juni 2020, 14:39

@ Unto

Danke für deine Ergänzung und Anregung zur Lagerhaltung. Ist sicher immer wieder ein Thema nicht nur Standardgrössen, sondern auch "Exoten" im Geschäft auf Lager zu haben

Es fehlte für mich einfach die Frage oder die (firmenunabhängige/fachliche) Erkenntnis, die du posten wolltest.

Somit ist einiges klarer
:D

Benutzeravatar
GodEmperor
Beiträge: 2386
Registriert: Sonntag 11. Oktober 2015, 18:24
Wohnort: Auf dem dritten Felsen von der Sonne aus gesehen

Re: Zweiter Brillenkauf bei F* - Erfahrungsbericht

Beitragvon GodEmperor » Mittwoch 10. Juni 2020, 15:29

Unto hat geschrieben:Bei Ray-Ban war es das Modell RX 7062.
Die kenn ich, die hat in der größeren Größe 55/18. Das ist nicht sooo unglaublich groß. Da wären bei uns im Geschäft mindestens 3 dutzend andere möglich. Naja.
Unto hat geschrieben:[...]ob es sinnvoll war eine Arbeitsplatzbrille mit erweitertem Sehfeld zu wählen, wo ich doch vorher eine mit einem Sehfeld bis ca. 80 cm hatte und ob die Wahl der Gläser Marke „Hausmarke“ eine gute Wahl war.
Das ist mit dir doch sicherlich bei der umfangreichen Bedarfsanalyse und dem "Nachbauen" deines Arbeitsplatzes und dem Zeigen der verschiedenen Seheindrücke mittels Messbrille um dir die spezifischen Eigenschaften der jeweiligen Gläser zu zeigen, doch sicherlich mehr als ausreichend ermittelt worden, oder...?
*nachles*
Nö! Na, denn viel Glück, das kann passen, aber auch nicht. Dann wird F das sicherlich alles sofort zurücknehmen, umtauschen, verändern usw. Ist nur doof, daß du dann mehrfach los müsstest.
Rechtschreibung und Zeichensetzung sind frei erfunden, Ähnlichkeiten mit der Realität sind purer Zufall.
Nur ein einziger Parameter ist nötig, um Gottkomplexe, mangelnde Selbstreflektion und Allmachtsfantasien zu erkennen.

Unto
Beiträge: 14
Registriert: Montag 8. Juni 2020, 22:50

Re: Zweiter Brillenkauf bei F* - Erfahrungsbericht

Beitragvon Unto » Mittwoch 10. Juni 2020, 16:30

GodEmperor hat geschrieben:
Unto hat geschrieben:Bei Ray-Ban war es das Modell RX 7062.
Die kenn ich, die hat in der größeren Größe 55/18. Das ist nicht sooo unglaublich groß. Da wären bei uns im Geschäft mindestens 3 dutzend andere möglich. Naja.

Du hast vergessen die Brillenbreite zu erwähnen, nämlich 148 mm. Von solchen Brillen willst du mindestens drei dutzend im Geschäft haben? Entschuldige, aber das nehme ich dir nicht ab. Weil ich heute in der Stadt war habe ich noch einmal bei drei Optikern reingeschaut, weil ich mir auch noch eine einfache Zweitbrille als reine Lesebrille ohne erweiterten Sehbereich zulegen will. Fehlanzeige! Alle drei hatten nichts passendes für meinen Kopf.
Aber vielleicht bist du ja Inhaber eines Brillen-Fachgeschäftes für "Dickköpfe". So etwas gibt es bei uns nicht.
Bitte nehme mir eben gesagtes nicht krumm. Ich meine das nicht böse.
Übrigens saß auch die Ray-Ban schon etwas knapp, hätte aber für meinen Kopf hingeklöppelt werden können. Hingegen saß die Skaga bereits ohne Nacharbeit wie angegossen. Na ja, 2 mm mehr. Ob die Skandinavier größere Köpfe haben? Ich glaube das ist so, denn ich bin selbst ein gebürtiger (Finne).

Also, wenn du tatsächlich drei dutzend Brillengestelle mit 148 mm, besser 150 mm zur Auswahl im Laden hast komme ich das nächste mal bei dir vorbei, vorausgesetzt ich muss nicht ganz nach Flensburg oder Rosenheim. :shock: Ansonsten bestelle ich mir zwei Lese-Notfallbrillen (eine zum Verlieren oder Draufsetzen) (Bezugsquelle von Mod gelöscht).


Zurück zu „Fragen zur Brille“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast