Gleitsichtglas

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Puella
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Gleitsichtglas

Beitragvon Puella » Donnerstag 28. November 2019, 00:43

Liebe Optiker,

bei meiner Frage dreht es sich um Gleitsichtgläser.

Ich habe Werte um die -7,5. Addition wird nun um 1 erhöht auf +2,5. Zu meinen Augen: Ich kann von einem aufs andere Auge umswitchen, im Grunde gucke ich einäugig mit rechts: Ich schiele, links ist schwach (0,4); dort habe ich einen Weiss-Ring/Glaskörperstrang dicht an der Netzhaut, der die Sicht zum Teil versperrt, außerdem einen grauen Star. (Auch wenn ich noch keine 50 bin.) Rechts habe ich auch einen Weiss-Ring, der munter durchs Auge flitzt, der aber die Sicht nicht versperrt bzw. immer wieder weggeschleudert werden kann.

Glas oder Kunststoff? Ich hatte bisher immer Glas (Index 1,8). So wären die Maße:

Dicke/Gewicht Glas: 4,36 mm; 8,5 und 9 g
Dicke/Gewicht KST: 4,69 mm; 4 und 4,4 g

Der Optiker sagte, dass, wenn ich ordentlich mit den Kunststoffgläsern umginge, Kratzer nicht das Thema wären, dass aber die Kunststoffgläser dann irgendwann ihre Verspiegelungsschicht verlören. Wenn wir Glas nähmen, würde die Brille sehr lange treu ihren Dienst tun, Kunststoffgläser würden drei, drei einhalb Jahre gut funktionieren, wenn ich sie nicht misshandelte, danachn liefe ich Gefahr, dass sich in der Oberfläche etwas lösen könnte. Drei Jahre sei ich mit KST safe, Glas werde treudoof seinen Dienst machen. (Natürlich nur, wenn ich's nicht fallen lasse ...)

Bei Glas gebe es keine Auswahl, es gebe nur ein schlechteres Glas, und damit auch keine individuelle Anpassung. Kunststoff könne individuell angepasst werden. Was heißt individuelle Anpassung? Mir wurde dann für Kunststoff die unterste von drei Stufen empfohlen. Was meint individuell angepasst?

Welcher Hersteller? Der mich im ersten Termin bedienende Optikermeister sagte, er werde bei Rodenstock bleiben, weil ich damit in meiner ersten Gleitsichtbrille gut zurechtgekommen sei. (Brille aus einem anderen Geschäft). Er hat Rodenstock auch in sein Protokoll geschrieben. Beim zweiten Termin wurde ich von einem anderen Optikermeister bedient, der mir sagte, er werde ein Hoya-Glas bestellen. Als ich nachfragte, begründete er seine vom Kollegen abweichende Wahl: weil Hoya Gleitsicht gut könne; Rodenstock sei kein brillianter Hersteller. Ist das so? Ich hatte immer gedacht, Rodenstock sei was richtig Gutes ...

Wie sieht es mit der Anpassung/Einstellung fürs Einschleifen der Gläser aus? Der Optiker hatte sich mit einem iPad ein Stück von mir entfernt hingestellt und mich dann von vorne und von der Seite fotografiert. Als ich ihn später am Telefon nach diesem Anzeichnen, das ich von früher kenne, fragte, sagte er, das habe er bereits digital gemacht. Ist das OK?

Der Optiker würde mir ein vollentspiegeltes "kurzes" Glas geben, so klar wie es bei komprimiertem Glas gehe - es sei nie ganz weiß, das Hochkomprimierte sorge immer für eine leichte Tönung. Ist das so? Ich hätte es so gerne richtig klar ... Und was bedeutet kurz?

Tausend Dank für die Hilfe!

Viele Grüße

Puella

Robin
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Re: Gleitsichtglas

Beitragvon Robin » Donnerstag 28. November 2019, 09:42

1. Zeiss fertigt individuelle Gleitsichtgläser auch in mineralisch!

2. "kurze" Gleitsichtgläser bei einer Add von 2,50 (vorher 1,50???) - sehr mutig, aber ohne die Bedarfsermittlung zu kennen kaum sicher zu beantworten

ansonsten: der Unterschied zwischen mineralischen und kunststoff Materialien ist im wesentlichen so wie beschrieben. Grundsätzlich dürfte die Qualität von technisch vergleichbaren Gleitsichtgläsern sich zwischen Zeiss, Rodenstock, Hoya, Essilor und anderen kaum bzw. nur unwesentlich unterscheiden. Die Frage ist halt immer, um welche Ausführungen es sich jeweils handelt und ob diese wirklich vergleichbar sind - nur der Herstellername sagt da gar nichts, die exakte Glasbezeichnung sowohl für die Gleisichttechnik als auch das Material und die Veredelungen wäre da relevant!

Als Beispiel:
Zeiss hat im Markenglasbereich 6 verschiedene Gleischtsichtglasausführungen im Programm, im NoName-Bereich sind es dann noch einmal 5 Ausführungen! (ob kurze oder lange Version lassen wir dabei mal lieber ausser acht)! Das ganze kann man dann mit jeweils 5 mineralischen+kunststoff Materialien kombinieren und dann kommen noch die unterschiedlichen Entspiegelungsvarianten ins Spiel (auch noch mal so 5-6 verschiedene) .......
Je nach deinen Anforderungen (Bedarfsermittlung!!!) spielen unterschiedliche Punkte eine mehr oder weniger große Rolle und auch die gewünschte Brillenfassung ist nicht ohne Bedeutung - klare Ansagen sind da über das Netz praktisch unmöglich!

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optikgutachter
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Re: Gleitsichtglas

Beitragvon optikgutachter » Donnerstag 28. November 2019, 10:38

Weitere Infos auch:

Wie finde ich das richtige Gleitsichtglas:
viewtopic.php?f=28&t=17598

Unterschiede bei Gleitsichtgläsern:
viewtopic.php?f=28&t=14757
http://www.optikgutachter.de
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Lutz
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Re: Gleitsichtglas

Beitragvon Lutz » Donnerstag 28. November 2019, 11:06

Puella hat geschrieben:Bei Glas gebe es keine Auswahl, es gebe nur ein schlechteres Glas, und damit auch keine individuelle Anpassung.

Falsch.

deephorst
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Re: Gleitsichtglas

Beitragvon deephorst » Freitag 29. November 2019, 23:44

Lutz hat geschrieben:
Puella hat geschrieben:Bei Glas gebe es keine Auswahl, es gebe nur ein schlechteres Glas, und damit auch keine individuelle Anpassung.

Falsch.

Stimmt was Lutz sagt. Natürlich gibt es auch individualisierte Gläser in Mineral. Wenn Du das willst. Von etlichen Anbietern.
wir australier sind die coolsten (ricola)

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Re: Gleitsichtglas

Beitragvon chris00078 » Samstag 30. November 2019, 11:59

Optiswiss macht sehr gute mineralische Gleitsichtgläser. Vollindividualisierbar und mit einer wirklich guten Beschichtung... minimalster Restreflex und leicht zu reinigen. Man kann das Glas sogar chemisch härten lassen, was ich dir auf jeden Fall empfehlen würde.
Mit deinen Stärken kannst du ein klares Glas nur dann erreichen, wenn du einen 1.5er Index wählst und damit wird das Glas extrem dick.

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Re: Gleitsichtglas

Beitragvon optikgutachter » Samstag 30. November 2019, 15:52

chris00078 hat geschrieben:.....das Glas sogar chemisch härten lassen, was ich dir auf jeden Fall empfehlen würde.
Mit deinen Stärken kannst du ein klares Glas nur dann erreichen, wenn du einen 1.5er Index wählst ........


Gestatten?: Vollkommener Quatsch.

Ich vermute hier eine Werbung, weil: Sh. Oben.
Oder er ist nicht vom Fach....
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Lutz
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Re: Gleitsichtglas

Beitragvon Lutz » Samstag 30. November 2019, 20:30

Es gibt natürlich eine Vielzahl verschiedener Hersteller, die individuelle mineralische Gleitsichtgläser und hochwertige Beschichtungen liefern.

Bei Optiswiss ist die Top-Gleitsicht-Variante sowohl in Kunststoff wie auch in Glas erhältlich. Die Superentspiegelung "O+" zeichnet sich - im Vergleich zu manch anderer Beschichtung - durch einen extrem geringen/unauffälligen Restreflex aus, wodurch eine hohe Transparenz erreicht wird. Die Gläser können auf Wunsch chemisch gehärtet werden, was zum einen sicher kein Nachteil ist und zum anderen von den meisten anderen Herstellern meines Wissens überhaupt nicht angeboten wird. Dünnere Materialien mit höherer Brechzahl weisen eine geringere Abbesche Zahl auf, wodurch gerade bei höheren Werten die Farbdisperion zunimmt und Farbsäume eher sichtbar werden (was dann auch durch eine geringere Schärfe und Brillanz im peripheren Bereich des Glases auffällt).

Es bleibt natürlich jedem unbenommen, eine bessere Entspiegelung, höhere Oberflächenhärte und bessere Abbildungseigenschaften als "vollkommenen Quatsch" anzusehen. Er muß sich dann aber auch nicht wundern, wenn Fachleute über solche Äußerungen nur noch müde lächeln...

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Re: Gleitsichtglas

Beitragvon nixblicker » Samstag 30. November 2019, 20:49

Entschuldigung.... hast du gerade den obergutachter angezweifelt? Würdest du bitte die Schredderschnipsel deines Meisterbriefes an die Innung senden? Sowas kann man doch nicht machen! Der weiß alles... und vor allem besser.
Schau doch mal rein: www.glashaus-bremerhaven.de

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Re: Gleitsichtglas

Beitragvon optikgutachter » Samstag 30. November 2019, 21:36

Ein klares Glas ist nur mit 1,5er Material zu erreichen????
Macht euch bitte nicht lächerlich......
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Re: Gleitsichtglas

Beitragvon nixblicker » Samstag 30. November 2019, 22:01

Wer will dir bei dieser überaus schlüssigen Argumentationskette noch widersprechen?
Schau doch mal rein: www.glashaus-bremerhaven.de

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Re: Gleitsichtglas

Beitragvon Lutz » Samstag 30. November 2019, 23:59

optikgutachter hat geschrieben:Ein klares Glas ist nur mit 1,5er Material zu erreichen????
Macht euch bitte nicht lächerlich......

Wenn sich Deine Anmerkungen nur auf die Aussage zum "Index 1.5" beziehen sollten (und dann wiederum nur auf die Transmission und nicht auch auf andere Aspekte der Abbildungsqualität), dann würde ich Dir zustimmen; dann zitier aber auch bitte entsprechend. Im übrigen macht Dein Vorwurf der Werbung nur dann Sinn, wenn man die Aussage "Vollkommener Quatsch" auf die anderen - Optiswiss-bezogenen - Aussagen bezieht und nicht auf die allgemeine Aussage zum Index. "chris00078" hat diesen Hersteller schließlich nicht wegen der Brechzahl, sondern wegen der anderen Produkteigenschaften empfohlen.

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Re: Gleitsichtglas

Beitragvon GodEmperor » Sonntag 1. Dezember 2019, 01:00

optikgutachter hat geschrieben:

Gestatten?: Vollkommener Quatsch.

Ich vermute hier eine Werbung, weil: Sh. Oben.
Oder er ist nicht vom Fach....

Aber insofern hat og recht: SH liegt oben.
Deutschland-Bundeslaender-Karte-mit-Hauptstaedten.png
Deutschland-Bundeslaender-Karte-mit-Hauptstaedten.png (38.5 KiB) 500 mal betrachtet
Da. Oben liegt SH.
Rechtschreibung und Zeichensetzung sind frei erfunden, Ähnlichkeiten mit der Realität sind purer Zufall.

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Re: Gleitsichtglas

Beitragvon Puella » Sonntag 1. Dezember 2019, 01:54

Liebe Optiker,

herzlichen Dank für die Antworten - ich wollte aber keinen Streit vom Zaun brechen.

Rodenstock ist also nicht "nicht brilliant".

Die Addition war vorher 1,75, habe gerade nochmal im Brillenpass nachgeschaut. Das Glas, das ich hatte - der Optiker 2016 hatte auch nur ein einziges mineralisches 1,8er Glas zur Auswahl - war ein "PROG PURELIFE 1.8 Supersin Silikat", das Paar kam 999,00 €. Das wollte der 1. Augenoptikermeister des Geschäfts wieder nehmen, hat er so aufgeschrieben, Preis hat er im Protokoll notiert: 995 €. Der Kollege wollte dann ja das eine, das es von Hoya gebe, wie dieses heißt, weiß ich nicht.

Fürs rechte Auge habe ich die alten und neuen Werte:
2016: -7,50 | -2,00 | 54° | +1,75
Damit kam ich nicht klar, es wurde dann geändert in:
2017: -7,00 | -2,00 | 46° | +1,75
Messung Augenarzt:
09/2019: -7,50 | -1,25 | 57° | +1,50
Messung Augenoptikermeister 2:
10/2019: -6,75 | -1,50 | 62° | +2,50

Die Fassung wäre eine Ole von Colibris (45/18-135).

Was ist eine "Bedarfsermittlung"? Die Refraktion inkl. Lesetest? (Ich bekam ein Tablett in die Hand und sollte lesen und dann wurde festgestellt, dass ich ein kurzes Glas bräuchte.)

Reicht für die Bestimmung, wie die Gläser einzuschleifen sind, das Foto von vorne und von der Seite?

Mir ist nicht klar, wie so ein Glas individuell angepasst wird bzw. wonach sich die Auswahl des Glases richtet, damit es am Ende das für mich perfekte Glas ist. Und würde ich denn wirklich Unterschiede zwischen den Gläsern merken?

Beide Optiker und der Augenarzt hatten übrigens innerhalb eines Monats jeweils andere Werte ermittelt (s.o.), Augenoptikermeister 2 wollte seine nehmen, nicht die seines Kollegen/des Augenarztes.

Mir ist nun nicht klar, was ich nehmen soll, worauf ich achten muss - und ob ich ein klares Glas bekommen kann ...

Nochmals vielen Dank für Ihr Engagement!

Einen schönen 1. Advent wünscht

Puella

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Re: Gleitsichtglas

Beitragvon wörterseh » Sonntag 1. Dezember 2019, 09:43

Keine Ahnung wie das in anderen Regionen ist, zumindest hier in Kärnten funktionieren Gläser von Rodenstock ausgezeichnet*! Auch aus Salzburg hört man ähnliches!
Wenn ein bestimmtes Glasdesign gut vertragen wurde ist, meiner Meinung nach, ein Wechsel zu einem anderen Hersteller nicht die erste Wahl.
Glas/ Kunststoff - Geschmacksache.
Bei Glas, vor allem bei deinen Stärken (in der Mitte sehr dünn), sehe ich im Falle eines Unfalls ein etwas erhöhtes Verletzungsrisiko für das Auge.
Den Nahzusatz von 2,5 würde ich noch einmal testen lassen, kann durchaus sein das du mit weniger auch sehr gut zurecht kommst.
Ein kurzer Verlauf des Sehkanals kann! bei unterschiedlichen Werten rechts zu links Sinnvoll sein, lass dir dort genau erklären warum man das machen möchte!
Vollindividualisierte Gläser - Wenn die Sehleistung rechts zu links recht unterschiedlich ist, hab ich persönlich nicht die allerbesten Erfahrungen gemacht. Oft sind die Kunden mit etwas 'einfacheren' Gläsern besser zurecht gekommen. Vielleicht haben die Kollegen hier im Forum ja andere Erfahrungen gemacht.
Mit der kleinen Meinungsverschiedenheit hier im Beitrag hast du nichts zu tun, keine Sorge :wink:
LG
*wenn sie mit Bedacht ausgewählt wurden
Quallen leben seit 650 Millionen Jahren ohne Hirn - Das macht vielen Menschen Hoffnung!


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