Gleitsichtbrille auf ∞ nicht scharf?

Haben Sie eine Frage an den Augenoptiker zu Ihrer Brille. Stellen Sie hier Ihre Frage. (Hinweis: Wir haben hier keine Redaktion. Die Beantwortung Ihrer Fragen werden von Augenoptikern auf freiwilliger Basis durchgeführt. Es besteht kein Anspruch auf eine Beantwortung)
gama
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Gleitsichtbrille auf ∞ nicht scharf?

Beitragvon gama » Samstag 2. Juni 2018, 12:09

Hallo!

Vielleich klingt es banal, ist aber ernst gemeint:
Sollen Gleitsichtbrillen so gefertigt werden, dass sie in die Ferne (> 20 Meter) optimale Scharfsicht ermöglichen?
Oder (erscheint mir abwegig) wird der Fernbereich auf 2, 6 oder 10 Meter optimiert und das "bisschen" Unschärfe auf große Distanzen wird billigend in Kauf genommen?

Hintergrund:
Meine erste Gleitsichtbrille erzeugt für beide Augen in die Ferne (>15 Meter) kein scharfes Bild. Bzw. ohne Brille sehe ich auf die Ferne schärfer (sowohl mit beiden Augen, als auch mit jedem Auge einzeln. Schärfere Sicht erreiche ich, wenn ich rechts ein +0,5 und links ein -0,25 Dioptrieneglas vor's Auge halte.
(Das war am ersten Brillentag so und hat sich nach fünf Wochen nicht geändert. Beim noch akkomodationsfähigen Auge erlebe ich schon mal, dass ich mit Brille schärfer sehe, da scheint das Auge das letzte Akkomodationsschrittchen nicht machen zu wollen.)
Inzwischen weiss ich noch, dass meine Augenfehlstellung sich negativ auf scharfes Sehen auswirken und mit Brille korrigiert werden kann. (Testkreuz ist komplett neben dem Doppelkreis). So ne Info hätte ich eigentlich vom Augenarzt und Optikern erwartet. Bei den Sehtest hatte ich auch immer Doppelbilder und hell "nachklingende" Doppelbilder erwähnt.

Augenwerte:
(Beim Augenarzt und Optiker identisch gemessen und GS-Brille danach gefertigt.)
FR: Sphäre +1,00, Zylinder, -0,25 Achse 69° (Altersweitsichtigkeit, diagnostizierter Grauer Star, ich merke aber noch nichts davon)
FL: Sphäre +0,50, Zylinder -0,50, Achse 125° (asphärische Monofocallinse im Auge, bei ca. 1,80m Optimalschärfe, nach Katarakt OP)
NR: +3,50
NL: +3,00
Praxis:
Optimal rechts +0,5 dptr.
Optimal links -0,25 dptr.



Weil's mein erster Post hier ist:
Danke an die Optiker, die sich hier einbringen. Ich habe hier viele Beiträge gelesen und einiges dabei begriffen. Das wird mir helfen im Endeffekt eine teurere Brille, dafür aber höhere Sicht- und Lebensqualität zu bekommen. Als Fotograf und Bildbearbeiter ist mir optimales Sehen doch sehr wichtig. Danke!

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optikgutachter
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Re: Gleitsichtbrille auf ∞ nicht scharf?

Beitragvon optikgutachter » Samstag 2. Juni 2018, 13:53

gama hat geschrieben:Hallo!

Vielleich klingt es banal, ist aber ernst gemeint:
Sollen Gleitsichtbrillen so gefertigt werden, dass sie in die Ferne (> 20 Meter) optimale Scharfsicht ermöglichen?
Oder (erscheint mir abwegig) wird der Fernbereich auf 2, 6 oder 10 Meter optimiert und das "bisschen" Unschärfe auf große Distanzen wird billigend in Kauf genommen?


Gleitsichtbrillen sollen stufenlos scharfes Sehen von unendlich bis zur benötigten Nahdistanz ermöglichen.
Alles was über 6m ist entspricht aufgrund der kurzen Baulänge des Auges dem Bereich "unendlich".
Ein Abstufung 6m oder 10m ist nicht möglich.

Kurzum: Die Stärken sollten entsprechend Ihres Bedarfes angepasst werden.

Hatte mal ein Gerichtsgutachten, die Behauptung: "Auf 15m sehe ich alles scharf, auf 100m ist alles unscharf."
Dieses ist physikalisch gar nicht möglich........... ;-).

Schönes Wochenende.
http://www.optikgutachter.de Der Wahrheit verpflichtet.

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Re: Gleitsichtbrille auf ∞ nicht scharf?

Beitragvon Augenoptikermeister » Samstag 2. Juni 2018, 19:24

optikgutachter hat geschrieben:
gama hat geschrieben:Hallo!

Vielleich klingt es banal, ist aber ernst gemeint:
Sollen Gleitsichtbrillen so gefertigt werden, dass sie in die Ferne (> 20 Meter) optimale Scharfsicht ermöglichen?
Oder (erscheint mir abwegig) wird der Fernbereich auf 2, 6 oder 10 Meter optimiert und das "bisschen" Unschärfe auf große Distanzen wird billigend in Kauf genommen?


Gleitsichtbrillen sollen stufenlos scharfes Sehen von unendlich bis zur benötigten Nahdistanz ermöglichen.
Alles was über 6m ist entspricht aufgrund der kurzen Baulänge des Auges dem Bereich "unendlich".
Ein Abstufung 6m oder 10m ist nicht möglich.

Kurzum: Die Stärken sollten entsprechend Ihres Bedarfes angepasst werden.

Hatte mal ein Gerichtsgutachten, die Behauptung: "Auf 15m sehe ich alles scharf, auf 100m ist alles unscharf."
Dieses ist physikalisch gar nicht möglich........... ;-)

Schönes Wochenende.

Ich hatte auch ein Prozess ging über 2 Jahre,die Kundin wollte auf 70 meter sehn,Sie glaubte mir nicht das es nicht möglich sei,Gutachter ,Richter,sowie 5 Augenärzte versuchten die Kundin dies Zuerklären,die Kundin klagte vor Gericht und bekam kein Recht,(angeblich sagte mal ein Optiker ihr das wäre möglich)

gama
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Sehtest: +1,00 dptr. in der Realität aber +0,50 dptr.

Beitragvon gama » Sonntag 3. Juni 2018, 08:26

Danke!
Also für's menschliche Auge fängt "unendlich" bei 6m an. Das glaube ich sofort, also nicht auf ein Gutachterhonorar spekulieren. :wink:
Der Zusammenhang ist mir von Fotoobjektiven geläufig. f = 17mm, Auflösungsvermögen unter dem von einfachen Digitalkameras, die Infos fehlten mir.

2. Frage:
Macht es Sinn eine GS-Brille entgegen

Heute mal im Freien bei guter Beleuchtung gründlich ausprobiert:
Mit +1,00 dptr. sehe ich auf ca. 1,60m optimal scharf. Ab ca. 2m bis unendlich sehe ich mit +0,50 dptr. ausgezeichnet scharf.
Bei etwas schummriger Raumbeleuchtung sieht's allerdings anders aus, da sehe ich auch auf 3 - 4 Meter mit +1,00 schärfer, allerdings insgesamt ziemlich mies bzw. unscharf. (Zu wenig Licht für die Rezeptoren, geringere Schärfentiefe bei größerer Pupille, ... mögen Ursache sein.)

Was mich jetzt irritiert ist, dass ein anderer, durchaus sehr kompetent wirkender, Optiker darauf besteht, eine GS-Brille mit +1,00 rechts und +0,25 links (dort meine optimale Fernsicht mit -0,25) und eben diversen anderen Korrekturen wird für mich optimal sein.
Neben den im ersten Beitrag genannten Zylinderkorrekturen kommt noch eine Prismenkorrektur hinzu, um meine schon immer bestehende Augenfehlstellung zu korrigieren (Testbilder: Kreuz für's eine Auge sehe ich komplett links neben dem Kreis für's andere). Ja gut, dass jemand mal auf die Idee kommt, dass dieses muskelkorrigierte "Schielen" bei unterschiedlich großen Bildern zu Sehproblemen führt und diese mit einer Brille korrigiert werden können! Meine bei Sehtests immer beklagten leicht versetzten Doppelbilder (dunkel) und hellen Nachbilder hatten bisher weder beim Augenarzt noch beim Optiker interessiert.

Also: Ist es Quatsch eine GS-Brille mit den für mich unscharfen Fernkorrekturen anfertigen zu lassen? Oder ist es durchaus so, dass das komplexe Sehsystem aus Optik, Muskelkorrekturen, unterschiedlicher Durchblutung, Anpassung des Gehirns, ... dazu führen können, dass die gemessenen Werte eben doch dir richtigen sind?
Ich erwarte keine Ferndiagnose, sondern eher ein: "Kann man durchaus probieren." oder "Nein, diese Brillenanfertigung können sie sich und dem Optiker ersparen."


@Optikgutachter:
Liebe Grüße nach Köln, dort habe ich in den 80ern gelebt und Photo-Ing.-Wesen studiert.

gama
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Re: Gleitsichtbrille auf ∞ nicht scharf?

Beitragvon gama » Sonntag 3. Juni 2018, 09:51

Macht es Sinn eine GS-Brille entgegen eigener Seherfahrung nach Messwerten anfertigen zu lassen?
(Oben ging ein Teil der Frage verloren.)

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Distel
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Re: Gleitsichtbrille auf ∞ nicht scharf?

Beitragvon Distel » Sonntag 3. Juni 2018, 10:26

gama hat geschrieben:Macht es Sinn eine GS-Brille entgegen eigener Seherfahrung nach Messwerten anfertigen zu lassen?
(Oben ging ein Teil der Frage verloren.)


Einer Brillenträgerin, die sich anfangs im März 2015 mit einer GS-Brille schwer tat, hatte überlegt wieder
getrennte F- und N-Brillen zu verwenden. Vieles betrifft auch die aktuelle Frage.

Distel hat geschrieben:Das Sehen mit Gleitsichtgläser ist ein spezielleres Sehen und nicht mit dem Sehen mit Einstärkengläser zu vergleichen.
Es setzt die Bereitschaft des Trägers voraus sich anzupassen.
.......so eine Anpassung braucht Zeit :!:

Das Sehen mit Gleitern ist ein Kompromiss. Unschärfen in den Randbereichen werden akzeptiert, weil für den Träger der Vorteil, das wiedererlangte Sehen in allen Distanzen mit nur einer Brille überwiegt.
Auch ist die Bereitschaft den Kopf zu drehen stark ausgeprägt, um automatisch durch die Schärfenbereiche zu schauen.

Lotti, es scheint ja durchaus Situation zu geben, in denen Sie Ihre Gleitsichtgläser schon schätzen. :wink:
Viele Brillenträger beginnen früher und haben dann geringe Nahwerte.
Ihre Brille hat schließlich eine Addition von 2,50 dpt, da müssen Sie leider mit kräfftigeren Nebeneffekten klarkommen.

Lassen Sie sich Zeit für die Eingewöhnung. Beobachten Sie von Woche zu Woche, ob das Sehen weniger fremd erscheint. Wenn das Fremkörpergefühl abnimmt, dann sind Sie auf dem richtigen Weg. :D

Der Hersteller Ihrer Gleiter gewährt Ihnen eine Verträglichkeitsgarantie. Sie können die Gläser innerhalb eines ganzen Jahres umtauschen. Was haben Sie zu verlieren?
Gehen Sie es ruhig langsam an, schließlich müssen Sie sich ein ganz neues Verhalten "antrainieren". :!:

Darauf können immer noch zurückgreifen und ob es wirklich komfortabler ist ?
Das ständige Wechseln mit verschieden Brillen ( für div. Distanzen ) könnte Ihnen eventuell im Alltag auch auf die Nerven gehen.
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Distel
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Re: Sehtest: +1,00 dptr. in der Realität aber +0,50 dptr.

Beitragvon Distel » Sonntag 3. Juni 2018, 10:47

gama hat geschrieben:Heute mal im Freien bei guter Beleuchtung gründlich ausprobiert:
Mit +1,00 dptr. sehe ich auf ca. 1,60m optimal scharf. Ab ca. 2m bis unendlich sehe ich mit +0,50 dptr. ausgezeichnet scharf.
Bei etwas schummriger Raumbeleuchtung sieht's allerdings anders aus, da sehe ich auch auf 3 - 4 Meter mit +1,00 schärfer, allerdings insgesamt ziemlich mies bzw. unscharf. (Zu wenig Licht für die Rezeptoren, geringere Schärfentiefe bei größerer Pupille, ... mögen Ursache sein.)


Im Gegensatz zu Fotoobjektiven werden die Augen ohne Drehbänke, Maschinen u.ä produziert.... mit allen Fehlern, die auftreten können. Bei allen Fehlerquellen ist es faszinierend, dass sie letztlich doch so funktionieren. :D

Viele Jahre habe ich mit einem Instrument gearbeitet, dass mir die objektiven Korrekturwerte für verschiedene Pupillengrößen geliefert hat. Für die finale Abstimmung nach der subjektiven Korrektur und dem binokularen Abgleich war diese Information äußerst hilfreich.
Tendenziell kann man sagen, dass sich bei meisten Augen während des Dämmerungssehens eine Verschiebung zu mehr Minus ergibt - meistens um die -0,25 dpt. Aber es kommen auch ganz andere Ergebnis heraus.
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Michel B.
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Re: Gleitsichtbrille auf ∞ nicht scharf?

Beitragvon Michel B. » Montag 4. Juni 2018, 14:36

:shock: Hast du einen Gläserkasten zu Hause?

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GodEmperor
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Re: Gleitsichtbrille auf ∞ nicht scharf?

Beitragvon GodEmperor » Montag 4. Juni 2018, 14:55

Vielleicht nimmt er/sie solche Makrolinsen fürs Fottokamehraobjektiv…?
Rechtschreibung und Zeichensetzung sind frei erfunden, Ähnlichkeiten mit der Realität sind purer Zufall.

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Re: Gleitsichtbrille auf ∞ nicht scharf?

Beitragvon gama » Montag 4. Juni 2018, 16:57

@Michel B.: Nein, "Gläserkasten" habe ich keinen zu Hause - Es reicht ein Glas, wenn's nur das passende ist! :wink: (von +1,00 und +0,50 habe ich geschrieben, die habe ich zu Hause. Die Abstufungen drum herum aus Optikers Gläserkasten probiert.)

@Distel: Danke! Du verstehst mich etwas miss. Eine GS-Brille werde ich mir auf jeden Fall zulegen. Ich es genieße im Nah- und Mittelbereich wieder scharf zu sehen.Schmutzige Fingernägel, Fältchen der Partnerin ... ;-) Seit ca. 4 Wochen habe ich meine erste GS-Brille. Nur täte ich mit der GS-Brille halt auch draußen bei Tageslicht auf Distanzen über 3-4 Meter gerne so scharf sehen, wie ich es durch das +0,50 Glas einer ausrangierten Lesebrille kann.

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Re: Gleitsichtbrille auf ∞ nicht scharf?

Beitragvon gama » Montag 4. Juni 2018, 17:04

@GoldEmperor:
So schlecht ist die Idee nicht. Mit einer +0,50 Macrolinse für 20.-€ würde ich auf die Ferne jedenfalls schärfer sehen, als mit dem Scherben von GS-Brille, die mir da ein Vertreter eurer Zunft für 600.- € auf's Auge drücken will.

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Re: Gleitsichtbrille auf ∞ nicht scharf?

Beitragvon Michel B. » Montag 4. Juni 2018, 17:08

Hast du es mal reklamiert?

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Re: Gleitsichtbrille auf ∞ nicht scharf?

Beitragvon GodEmperor » Montag 4. Juni 2018, 18:41

gama hat geschrieben:@GoldEmperor:
So schlecht ist die Idee nicht.

Welche Idee? War nur ne Mutmaßung, was anstelle eines Glaskastens unter Berücksichtigung der bereits angegebener Hauptbeschäftigung alternativ genommen worden sein könnte.
P.S.: Es heißt GodEmperor. Nicht GoldEmperor. glama. :mrgreen:
Rechtschreibung und Zeichensetzung sind frei erfunden, Ähnlichkeiten mit der Realität sind purer Zufall.

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Re: Gleitsichtbrille auf ∞ nicht scharf?

Beitragvon gama » Montag 4. Juni 2018, 19:03

@Michel B.
Reklamiert: Na klar, direkt beim Brille abholen. Antwort ca. "Sie müssen sich an eine GS-Brille gewöhnen, wenn's nicht wird kommen sie noch mal vorbei."- Spätestens seit ich mich auch hier im Forum etwas schlau gemacht habe, weiss ich, dass ich meine Brille in einem anderen Geschäft mit mehr Fachkompetenz kaufen werde. Ich werde sie also wieder zurück geben.

Einen mir recht kompetent erscheinenden Optiker habe ich gefunden, war nur verwundert, dass er bis auf ne Viertel-Dptr. am linken, schlechten Auge, die gleichen Grundwerte verwenden will. Ich zu ihm: "Ich sehe aber durch das +0,5 dptr. Glas scharf, mit +1,00 aber nicht!" - Er: "Vertrauen sie mir, da kommen noch diverse biologische und optische Parameter hinzu.... Aufzählung diverser Faktoren" - Salopp gesagt, hat er mich überzeugt, aber ich glaube nicht wirklich daran. *schmunzelnd* - Wäre hier jetzt ne klare Aussage gekommen: "Wenn sie durch +0,5 dptr. optimal und mit +1,00 dptr. unscharf in die Ferne sehen, dann wird daran auch kein eingearbeiteter Keil, keine saubere Vermessung wie die Brille in ihr Gesicht gehört oder Gehirngewöhnung etwas ändern. - Dann hätte ich dem Optiker und mir diesen Versuch halt erspart. Darum ging's mir aktuell.
Kommt hier 'ne Fachmannaussage: "Der Kollege kann schon recht haben, weil ..." dann wäre ich natürlich etwas optimistischer.

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Re: Gleitsichtbrille auf ∞ nicht scharf?

Beitragvon gama » Montag 4. Juni 2018, 20:26

Habe jetzt ja aufgeklärt, wie und wo ich zu den zwei Linsen kam.
Ich schreib' mir hier nen Wolf um möglichst nicht erst beim fünften Anlauf ne für mich gute und gut angepasste GS-Brille zu bekommen, was durchaus auch im Interesse der involvierten Optiker ist. Da kam ich mir mit der Frage nach dem Gläserkasten schon auf die Schippe genommen vor.
Geht's ab dem Punkt zielführend weiter?

@GodEmperor
Von Ihnen Herr GottKaiser nehme ich das "l" gerne zurück, wenn's eigentlich auch prima zu "Fottokamehraobjektiv" und "Rechtschreibung und Zeichensetzung sind frei erfunden, Ähnlichkeiten mit der Realität sind purer Zufall." passt. Oh, vielleicht können sie auch noch ein "ä, e, r" gebrauchen, für den Glaskasten. ;-)

Ihr Sie sehr schätzender galama ;-)


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