Zu viel des guten?

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Einste1n
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Zu viel des guten?

Beitragvon Einste1n » Samstag 12. Mai 2018, 15:03

Hallo,

ich war die Tage beim Optiker und hab meine Augen messen lassen.
Er empfahl mir Gläser mit Brechungsindex 1.74 bei folgenden Werten
Rechts Sphäre : -2,25 Zylinder -2,50 : Achse : 25 PD : 31,5
Links Sphäre : -2,50 Zyliner : -3,75 Achse : 2 PD : 33,0

Ich hatte eher so 1,6 maximal 1,67 erwartet. Leider weiß ich nicht mehr welche Stärke meine alte Brille hatte, weil ich mich damals nicht so mit auseinander gesetzt habe. Was würdet Ihr empfehlen? (Halb-offenedes Gestell)

LG
Einste1n
Zuletzt geändert von Einste1n am Samstag 12. Mai 2018, 22:14, insgesamt 1-mal geändert.

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brillentieger
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Re: Zu viel des guten?

Beitragvon brillentieger » Samstag 12. Mai 2018, 15:39

Bitte die Sehstärke genau angeben, es fehlen die Vorzeichen!
Sind sie Kurz oder Weitsichtig?

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DI Michael Ponstein
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Re: Zu viel des guten?

Beitragvon DI Michael Ponstein » Samstag 12. Mai 2018, 16:43

1.74 wäre nicht meine erste Wahl, aber wir waren beim Gespräch nicht dabei‽
Refraktionieren mit Spaß!? moderne, mobile und individuelle Refraktions-Teste für´s Tablet von iPadMeikel - für Nah-, Fern-, LowVision, Arbeitsplatzprüfung.
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Qwerty
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Re: Zu viel des guten?

Beitragvon Qwerty » Samstag 12. Mai 2018, 18:58

Sind es Minuswerte, würde ich auf normale 1.6 - 1.67 wechseln. Auch abhängig von der Fassungsgröße. Sind es Pluswerte würde ich zwar kein 1.74 nehmen aber ein individuelles, sprich für dich Maßgeschneidertes 1.67 mit asphärischer Oberflächengestaltung. Wichtig dabei ist keine herkömmliche Asphäre zu wählen!!

Lg 8)
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Re: Zu viel des guten?

Beitragvon Qwerty » Samstag 12. Mai 2018, 19:00

Qwerty hat geschrieben:Sind es Minuswerte, würde ich auf normale 1.6 - 1.67 wechseln. Auch abhängig von der Fassungsgröße. Sind es Pluswerte würde ich zwar kein 1.74 nehmen aber ein individuelles, sprich für dich Maßgeschneidertes 1.67 mit asphärischer Oberflächengestaltung. Wichtig dabei ist keine herkömmliche Asphäre zu wählen!!
Ps: Bei „Halb-offenen“ Brillen würde ich ohnehin nie 1.74 verwenden die sind viel zu spröde. Hast du Pluswerte solltest du dir auch eine andere Fassung suchen!

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deephorst
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Re: Zu viel des guten?

Beitragvon deephorst » Samstag 12. Mai 2018, 21:58

brillentieger hat geschrieben:Bitte die Sehstärke genau angeben, es fehlen die Vorzeichen!
Sind sie Kurz oder Weitsichtig?


In der Tat, das reicht so nicht wirklich. sph und auch cyl ohne + oder - ist eigentlich zu wenig
Bitte Vorzeichen nennen soweit vorhanden, sonst wär das ziemlich im trüben gefischt

vermute zwar mal eher minus wegen der 1.74- Empfehlung (die jedoch nicht richtig sein muss),
aber nur Vermutung eben...
Zuletzt geändert von deephorst am Samstag 12. Mai 2018, 22:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zu viel des guten?

Beitragvon Einste1n » Samstag 12. Mai 2018, 22:12

Ups Verzeihung da hab ich die Zeichen vergessen , natürlich meine ich Minus (kurzsichtig / Hornhautverkrümmung) und Asphärische Gläser
Ich editiere das mal eben, Danke!

Die Brille würde ich klein nehmen (rechteckig), damit die Gläser nicht so groß werden.

LG
Einste1n

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Re: Zu viel des guten?

Beitragvon brillentieger » Samstag 12. Mai 2018, 22:33

Finger weg von 1,74 er Gläsern, diese dürften kaum dünner sein als 1,67 er.
Die 1,74 haben schlechte optische Eigenschaften, bitte mal Abbe Zahl, chromatische Aberration googeln.
Außerdem sind diese Gläser Vorne Flach wie ein Brett, dies sieht in der Brille nicht schön aus.

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Re: Zu viel des guten?

Beitragvon Saibaba » Samstag 12. Mai 2018, 23:03

Immer so dünn wie nötig und nicht wie möglich.

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Re: Zu viel des guten?

Beitragvon deephorst » Samstag 12. Mai 2018, 23:39

Seh ich auch so, 1.74 macht in dem Fall keinen Sinn
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Re: Zu viel des guten?

Beitragvon Qwerty » Sonntag 13. Mai 2018, 10:17

Die Stärke sieht auch nach mehr aus, als es tatsächlich dann wird. Von herkömmlichen Asphären würde ich in dem Fall ohnehin die Finger lassen. Wenn man das Geld hat kann man in Individuelle 1.67 investieren. m.E.n wirst du aber auch mit herkömmlichen sphärischen 1.67 sehr glücklich werden und sie sind um ein Vielfaches günstiger.

Lg
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Re: Zu viel des guten?

Beitragvon GodEmperor » Sonntag 13. Mai 2018, 16:46

Weißt du evtl, was für Gläser in deiner alten Brille drin waren? Also, vong Material bin ich am meinen?
Rechtschreibung und Zeichensetzung sind frei erfunden, Ähnlichkeiten mit der Realität sind purer Zufall.

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Re: Zu viel des guten?

Beitragvon Einste1n » Sonntag 13. Mai 2018, 19:37

GodEmperor hat geschrieben:Weißt du evtl, was für Gläser in deiner alten Brille drin waren? Also, vong Material bin ich am meinen?
Material, meinst du vielleicht mit Material Kunstoff? Dann ja war Kunststoff. Ansonsten keine Ahnung, hab mich damals damit nicht auseinander gesetzt und einfach machen lassen. Im Grunde war die Brille auch okay, ist nach 5 Jahren nur total zerkratzt :)
Vielen Dank für die Antworten, dann lag ich ja mit meiner annahme ganz richtig.

LG
Einste1n

PS: Ja er sprach auch von einer individuellen Anpassung, aufgrund der hohen Zylinderwerte

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Distel
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Re: Zu viel des guten?

Beitragvon Distel » Sonntag 13. Mai 2018, 22:14

Einste1n hat geschrieben:Hallo,

ich war die Tage beim Optiker und hab meine Augen messen lassen.
Er empfahl mir Gläser mit Brechungsindex 1.74 bei folgenden Werten
Rechts Sphäre : -2,25 Zylinder -2,50 : Achse : 25 PD : 31,5
Links Sphäre : -2,50 Zyliner : -3,75 Achse : 2 PD : 33,0

Ich hatte eher so 1,6 maximal 1,67 erwartet. Leider weiß ich nicht mehr welche Stärke meine alte Brille hatte, weil ich mich damals nicht so mit auseinander gesetzt habe. Was würdet Ihr empfehlen? (Halb-offenedes Gestell)

empfahl :?: ....auf welches Grundlage?
Wurden exakte Angaben zur Randdicke gemacht?... oder entsprach die Empfehlung dem Bauchgefühl :shock: des Optikers.


Die sichtbare Randdicke hängt von vielen Dingen ab u.a. Größe der Brillenfassung, Randdicke der Fassung, Augenabstand, Brillenwerte.....
Gut aufgestellte Augenoptiker verwenden Beratungsprogramme und können ihren Kunden, die zu erwartenden Randdicken
bei div. Materialien sofort mitteilen und mittels geschliffener Glasmustergläsern zeigen.
:D

Falls so ein Programm nicht im Geschäft vorhanden ist, kann auch der Service eines Glasproduzenten genutzt werden, der auf
Anfrage die berechneten Randdicken mitteilt. Meist innerhalb eines Arbeitstages realisierbar.

Für Kunden ist es immer hilfreich, wenn sie Fakten kennen und bewußt entscheiden können. :wink:
Nemo me impune lacessit - Niemand reizt mich ungestraft

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Re: Zu viel des guten?

Beitragvon Einste1n » Sonntag 13. Mai 2018, 23:35

Will nichts falsches sagen aber würde behaupten Bauchgefühl.
Über dicke des Glases in Millimeter oder Muster zum kucken wurde leider nicht gesprochen

LG
Einste1n


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