DI Michael Ponstein - Optik Freise - 75172 Pforzheim

Hier stellen sich einige Optiker, die in diesem Forum Fragen beantworten, persönlich vor.
Kalle
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Re: DI Michael Ponstein - Optik Freise - 75172 Pforzheim

Beitragvon Kalle » Montag 15. Juni 2015, 12:47

19 Toll Glückwunsch!
hier waren die vor eingen Jahren. Unser Ältester wurde als Caddy immer mit einem riesen BMW abgeholt.
http://www.eurach.de/golf-spielen/#c228
Nicht in die Beitragsordnung schauen!
Kalle
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DI Michael Ponstein
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Re: DI Michael Ponstein - Optik Freise - 75172 Pforzheim

Beitragvon DI Michael Ponstein » Samstag 12. Dezember 2015, 12:36

Wenn die neue Brille "Durmeldings" verursacht?!

Nun, zunächst einmal eine Begriffserklärung:
Wenn einem Durmelig ist, meint der schwäbisch badische Zeitgenosse damit, dass es ihm schwindelig ist, nicht gut geht, sich etwas dreht usw.
Wenn eine neue Brille das verursacht kann das mitunter verschiedene Gründe haben.
Geht man zunächst mal davon aus, dass alles korrekt richtig gemessen wurde, dabei ist im Moment noch egal, ob dies beim Augenarzt oder bei einem Kollegen der augenoptischen Zunft geschehen ist.
Also, Brille ist richtig!
Warum aber habe ich dann Durmeldings?
Gute Frage und zumeist liegt die Antwort beim Fragenden!
Unser Gehirn ist ein Hochleistungscomputer. Es muss die Bildverarbeitung der beiden Augen, neben den vielen anderen wichtigen Dingen koordinieren. Als Leitstelle dient das Sehgehirn.
Wenn man sich fragt, wieviele Datenmengen pro Sekunde verarbeitet wird, dann lautet die Antwort 50 Milliarden Bit pro Sekunde.
Beim Hören, ebenfalls sehr komplex, sind es nur 1 Million Bit pro Sekunde. Das ist aber auch die Kompliziertheit.
Denn bei der Sehdatenmenge beginnt das Gehirn Dinge in das Langzeitgedächtnis abzuspeichern, damit sie noch schneller abrufbereit sind. Beim Hören macht es das eher weniger, denn Gesprochenes versteht man nicht oder eben doch. Das lässt sich nicht abspeichern. Beim Sehen werden routinierte Dinge, wie Formen, Senkrechte, Waagrechte usw. abgelegt.
Und darin liegt der Hase im Pfeffer. Das Gehirn macht dies auch mit "falschen" Abbildungen.
Und wenn dann eine Änderung, namens "richtige" Brille das abgespeicherte Überlagern will, dann kommt es zu Schwierigkeiten. Und zwar solange, bis das "richtige" das geübte ausgetauscht hat. Das kann ein paar Stunden oder ein paar Tage dauern. Dann aber sollte es kein Durmeldings mehr geben. Probleme kann es aber dann geben, wenn über einen sehr langen Zeitraum das "Weltbild" so abgespeichert ist. Mitunter muss dann in kleinen Schritten zum richtigen Wert gearbeitet werden.
Die Steigerung von Durmeldingseffekten können bei Mehrstärkenbrillen mitunter auftreten. Nämlich dann, wenn erstmalig zum Beispiel eine Mehrstärkenbrille (Gleitsicht, Bifokal, Trifokal) benutzt wird, die bereits höhere Zusätze für die Nähe liefern müssen. Durmeldings tritt eher selten auf bei Einstiegskandidaten. Meist also bei solchen, die sich über viele Jahre mit Hilfsbrillen oder anderen Hilfsmitteln beholfen haben. Aus meiner Sicht mehr schlecht als recht.
(Dies war unter Voraussetzung, dass die Brille richtig ist!)

Was aber, wenn die Brille keine Korrekten Werte anbietet?
Erste Antwort, wäre, wie konnte es überhaupt dazu kommen?, das ist allerdings nicht Gegenstand dieser kleinen Exkursion.

Zweite Antwort: Dann geschieht das gleiche nur anders herum! Mit einem Unterschied, Sehen bleibt anstrengend! und daher müssen Gegenstände, vor allem Schrift länger angeschaut werden. Dies führt zur erhöhten Energieverbrauch und schlussendlich zur Ermüdung. Und Durmeldings bleibt, kann aber nach und nach als geübt akzeptiert werden.
Es führt jedoch bei späterer Richtigstellung wiederum zum Effekt der Neugewöhnung.
Zuletzt geändert von DI Michael Ponstein am Montag 28. Dezember 2015, 15:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: DI Michael Ponstein - Optik Freise - 75172 Pforzheim

Beitragvon DI Michael Ponstein » Montag 28. Dezember 2015, 13:30

Warum vor Ermittlung der Augenwerte für eine Brille oder Kontaktlinse der vordere Augenabschnitt mit Spaltlampe angeschaut werden sollte?!

Im aktuellen Fall beklagt ein Kunde die Tatsache, dass er das Gefühl hat, dass er irgendwie nicht so sieht, wie er könnte oder meint zu können.
Der Wunsch "können wir nicht ein stärkeres Glas machen?" und die Aussage nach der Frage, ob sich die Augen trocken anfühlen "ja, da nehme ich aber Tropfen, nur die bringen gar nichts" führen zu meinem Angebot mal eine Kontrolle der Sehleistung und nach der Befeuchtung zu sehen.
Da ich schon öfter diese Problemfälle nach Kontrolle des vorderen Augenabschnittes mit einem geeigneten Befeuchtungsprodukt erfolgreich einstellen konnte, wurde der Vorschlag der Kontrolle geäussert. Und auch angenommen.

Historie:
Der Kunde ist in ständiger augenärztlicher Kontrolle, der Klinik als auch vor Ort!
freuchte Macula Degeneration Visus RA 0,05 LA 0,7 schwankend
mässig erhöhter Augeninnendruck
Entfernung der Augenlinsen (Cat ext.) beidseits.
Nach der OP wurden neue Brillengläser angefertigt, die Sehleistung war RA 0,1 und 0,8p.

Was ich allerdings nach Blick durch die Spaltlampe gesehen habe hat mich etwas erschrocken, warum, weil der Kunde in kurzen Abständen eine fachärztliche Kontrolluntersuchung machen lässt und die letzte erst ein paar Tage her ist. Er ist kein Typ, der Weisskittelgläubig ist und hat auch dort nach der Schwankenden Sehleistung gefragt. Mehr oder minder lapidar wurde er darauf hingewiesen, das die Netzhaut halt Schäden hätte und dann sei das halt so.

Was also habe ich gesehen:
Voila!

PB RA01.jpg
Linkes Auge, Spaltlampe 15fach indirekt
PB RA01.jpg (20.32 KiB) 7163 mal betrachtet

PB RA02.jpg
Rechtes Auge, Spaltlampe 15 fach, indirekt
PB RA02.jpg (20.76 KiB) 7163 mal betrachtet

PB RA03.jpg
Rechtes Auge, Spaltampe, 15fach, indirekt
PB RA03.jpg (24.26 KiB) 7163 mal betrachtet


Eine Fluokontrolle zeigte schnell, das ist nicht anfärbbar.
Was liegt hier vor? Vorschläge! - Logischer Weise schreit dies nach medizinischen Massnahmen, der behandelte Augenarzt wurde umgehend per Whatsapp informiert und ein Termin ist gemacht.
Zuletzt geändert von DI Michael Ponstein am Donnerstag 14. Juli 2016, 11:33, insgesamt 7-mal geändert.
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Re: DI Michael Ponstein - Optik Freise - 75172 Pforzheim

Beitragvon DI Michael Ponstein » Donnerstag 14. Juli 2016, 09:43

PB RA04.jpg
Linkes Auge, Spaltlampe 15 fach, direkte Beleuchtung
PB RA04.jpg (25.17 KiB) 7164 mal betrachtet


Fragen und Lösungen können gerne dort eingestellt werden:
viewtopic.php?f=21&t=16544
Zuletzt geändert von DI Michael Ponstein am Donnerstag 14. Juli 2016, 11:43, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: DI Michael Ponstein - Optik Freise - 75172 Pforzheim

Beitragvon DI Michael Ponstein » Donnerstag 14. Juli 2016, 11:30

Aus der Werkstatt - Fortsetzung!

die Brille war in einem für das alter entsprechenden Zustand.
Die Idee der Reparatur war, das Metall des Bügel zu erhalten und den alten porösen Kunststoff weitesgehend auszutauschen. Ursache sind Schweiss, Fette, Haarspray, UV, Wasser, Cremes usw.
WS2_4215.jpg
Original im Ursprungszustand
WS2_4215.jpg (81.04 KiB) 6718 mal betrachtet



Aus einem Paar Lagerbügel, die eine ähnliche Farbe aufwiesen wurde das Gegenstück entnommen.
Das heisst der Kunststoff weitesgehend vom Metallinlay abgezogen, auf die entsprechende Länge reduziert und mit einem Alkoholgemisch aufgeweicht. Das gleiche am noch am Originalbügel befindlichen Kunststoff.
WS3_4216.jpg
noch große Differenz der Fügestellen
WS3_4216.jpg (52.69 KiB) 6718 mal betrachtet


Wie man sieht ist noch eine große Differenz der Anschlüsse vorhanden.
Über Nacht konnte das Alkoholgemisch die Materialien verbinden, sodass am nächsten Tag die Differenz reduziert werden konnte und egalisiert wurde.
WS5_4218.jpg
Beide Bügel egalisiert und fast fertig
WS5_4218.jpg (40.98 KiB) 6718 mal betrachtet
Zuletzt geändert von DI Michael Ponstein am Dienstag 26. Juli 2016, 16:08, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: DI Michael Ponstein - Optik Freise - 75172 Pforzheim

Beitragvon DI Michael Ponstein » Dienstag 26. Juli 2016, 15:46

Zum Schluss, alles wieder zusammengebaut, Bügel samt matt poliert.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Zeitlicher Aufwand ca. 3 Stunden.
Notwendige Arbeitsgänge:
Originalbrille, Gläser aus dem Gehäuse entnehmen, Utraschallreinigung, Bügel demontieren, Porösstellen klären und vom Metallinlay entfernen, Alternativkunststoff heraussuchen, Länge klären und vom eigenen Inlay entfernen, Maße erneut klären, mit Alkohol Fügelteile einweichen und zusammenfügen (kitten), Trocknen lassen, überstehende Maße abfeilen, Schmirgeln mit diversen Körnungen, trocken und nass, Polieren, an Originalmittelteil wieder befestigen, ausrichten und abgabefertig machen.

Der Kundin war es Wert diesen Aufwand betrieben zu haben.
Schliesslich handelt es sich um eine Original Versace Brille.

WS9_4222.jpg
WS9_4222.jpg (69.16 KiB) 6718 mal betrachtet

WS8_4223.jpg
WS8_4223.jpg (77.59 KiB) 6718 mal betrachtet

WS7_4221.jpg
WS7_4221.jpg (73.14 KiB) 6718 mal betrachtet


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viewtopic.php?f=21&t=16571&p=155977#p155977
Zuletzt geändert von DI Michael Ponstein am Dienstag 26. Juli 2016, 16:06, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: DI Michael Ponstein - Optik Freise - 75172 Pforzheim

Beitragvon DI Michael Ponstein » Dienstag 26. Juli 2016, 15:46

Brillengläser sauber machen - Tipps vom Profi

Ja, jeder Brillenträger kennt das. Die Brille ist toll, man sieht super, aber nach einiger Zeit verschmutzen die Gläser doch, trotz der zuversichtlichen Entwicklung von Schmutzabweisenden Oberflächen.
Was ist dann der beste Weg, die Brillengläser zu säubern und am besten noch schonend bzw. haltbar sauber?
Zunächst was gibt es für Möglichkeiten?
- Spüli mit Wasser
- Brillensprays
- Glasreiniger
- feuchte Tücher aus Drogerie oder Apotheke
- eigene Hausmittel
- Glaspolierer aus dem Internet
- sog. Spezialreiniger für Brillen aus der Fussgängerzone/ Baumarkt / Einkaufszentrum
- Brillenschaum
.. sollte nun in der Aufzählung was fehlen, nicht so schlimm, es geht ja um das Prinzip. :mrgreen:

Welche Aufgaben sind zu bewältigen?
Zunächst sollte ein Reiniger immer leicht verfügbar sein, handlich, natürlich funktionieren und die Fassung (Gestell, Rahmen) nicht angreiffen.

Spüli und Wasser und sonstige Hausmittel funktionieren meist ordentlich, haben aber den Nachteil, dass einige Spülmittel sehr viel Tensid beinhalten und damit zwar Fettlösend sind, aber auch Hautreizend.
Somit kann auch das Fassungsmaterial künstlich altern, grau werden oder die Koression beschleunigt werden. Wertung: :) :)

Brillensprays gibt es zu Hauf.
Bekannte Produkte sind Bon Klar mit oder ohne Alkohol, Zeiss Brillenreiniger uvm.
Auch hier gilt, die Liste ist sicher nicht vollständig.
Sprays sind optimal, weil sie gut verteilt werden können und auf die Gläser bzw. auch Fassungsmaterialien nicht negativ einwirken.
Die Tensidanteile und Zusammensetzung sind gerade so gewählt, dass sie schonend reinigen.
Alkoholische Anteile sorgen für bessere Fettauflösung, sind aber nicht für jeden angenehm. Wertung :) :) :)

Warum besser kein Alkohol?
Nun, nicht nur die Kunststoffbasis der Brillenlinsen werden durch alkoholische Substanzen beeinträchtigt, sondern auch das Fassungsmaterial. Moderne Kunststoffe sind zum Teil erheblich sensibel bei Alkohol. Ein klassisches Beispiel sind Materialien des Typs TR90. Es ist super leicht, sehr robust aber eben nicht Alkohol geeignet. Viele Sportbrillen sind mit diesem Material hergestellt. Fakt ist, je nach Alkohol entwickeln sich zunächst kleine Mikrorisse und bei Belastung dann auch Bruch.
Einige Linsenmaterialien sog. Polycarbonat ist ebenfalls Alkoholempfindlich und wird matt und brüchig.

Glasreiniger aus dem Haushalt sind ein absolutes NoGo.
Ideal für Fensterputzen, nicht aber für die Brillengläser und Rahmenmaterialien.
Auch hier sind die Anteile an Tensid und Alkohol zu hoch für Brillengläser und Fassungsmaterial.
Dieses kann angegriffen werden, schneller prorös werden. Wertung :twisted: :twisted: :twisted:

Feuchte Tücher sind extrem beliebt, bringen aber nur einem einen Vorteil, dem Hersteller!
Warum?
Die meisten Tücher sind qualitativ hart und nehmen selbst nichts auf.
Im Gegenteil sie verteilen den Schmutz als dünnen Film, was dann mit dem alkoholischen Getränk im Tuch noch weiter verdünnt wird und so ein leichter Schmierfilm erzeugt.
Kleine Staubpartikel werden auf der Oberfläche verrieben und massieren somit die Oberfläche. Mikrokratzer sind das Ergebnis.
Ablösende Schichten langfristig möglich.
Da mit Alkohol oder Zitruskomponenten verbunden ist auch hier die Wirkung auf Material und Haut kritisch zu sehen. Wertung: :twisted: :twisted: :twisted:

Eigene Hausmittel können funktionieren, aber was steckt drin? Deswegen, eher nicht! Wertung: :(

Als das beste angepriesene aus der Fussgängerzone!
Hier ist höchste Vorsicht geboten.
Wenn es sich um Strassenhändler handelt, die Ihre Brille super duper reinigen wollen, gehen Sie lieber weiter.
Nichts desto trotz kann es sein, dass man auch mal ein gutes Produkt findet.

Brillenschaum - mein Favorit.
Schon viele Reiniger habe ich kommen und gehen sehen. Alle Hersteller behaupten tolles von ihren Produkten, aber nicht alle halten das, was versprochen wird!
Seit einem halben Jahr haben wir einen Brillenschaum im Programm. Wir haben es zunächst intern benutzt und ausgiebig getestet.
Er wird mit einem speziellen Sprühmechanismus als kleiner Schaumpunkt aufgetragen.
Auf Glasinnen- und Aussenseite aufgebracht, auch auf den Fassungsrahmen, vor allem der Bereich der Nase ist wichtig.
Mit fliesend Handwarmen Wasser abspülen und mit einem Mikrofasertuch für optische Linsen trocknen.
Schonend, perfekt und langanhaltend. Wir sind überzeugt, es ist das bisher beste Produkt am Markt.

Was sagen unsere Kunden?
"reinigt toll"; "besser als alles andere"; "duftet angenehm";
" sehr ergiebig"... "mehr als begeistert von Ihrer Empfehlung des Reinigungsschaums";
" mein Bruder will diesen jetzt auch unbedingt haben"
Wertung: :D :D :D :D :mrgreen: :mrgreen: :D :D

Summa sumarum: Brillenreiniger vom Fachmann sind die geeigneten. Ob Schaum oder Spray, das ist nach Kundenwunsch zu sehen.
Wir sind von beiden Systemen überzeugt und haben uns, wie auch unsere Kunden, ein bisschen in den Brillenschaum verliebt.


Quelle Optik Freise, Bahnhofstraße 3, Pforzheim.
Bon Klar ist eine eingetragene Marke der Firma Breitfeld und Schlieker, Shoptic.
Brillenschaum und BonKlar sind bestellbar über o.g, Adresse
Zuletzt geändert von DI Michael Ponstein am Freitag 20. Januar 2017, 15:31, insgesamt 10-mal geändert.
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Re: DI Michael Ponstein - Optik Freise - 75172 Pforzheim

Beitragvon DI Michael Ponstein » Freitag 13. Januar 2017, 13:39

DI Michael Ponstein hat geschrieben:
DI Michael Ponstein hat geschrieben:
DI Michael Ponstein hat geschrieben:Bitte hier keine Kommentare oder Fragen stellen. :!: Dazu ist der Bereich nicht gedacht, er soll lediglich informieren! :wink:
Danke :D
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Re: DI Michael Ponstein - Optik Freise - 75172 Pforzheim

Beitragvon DI Michael Ponstein » Mittwoch 5. April 2017, 09:54

DIN EN Normen schreiben vor, wie gut bestimmte Berufszweige erkennen müssen.

Viele Unternehmen, die eine Zertifizierung durchlaufen haben, prüfen Ihr Personal nach bestimmten Vorgaben.
So kam vor einiger Zeit die Anfrage eines Autozulieferers, ob iPadMeikel einen Sehtest nach DIN EN 13018, EN 473, anbieten könne.

Der industrielle Arbeitgeber hat zwar keine Auflagen seitens seiner Kunden, wollte aber intern geklärt wissen, wo seine Mitarbeiter stehen.
Zu diesem Zweck wurde für ein Android System eine Testreihe entwickelt, die nun abläuft.
Selbstverständlich fand hierzu eine Schulung statt, damit der "Tester" auch weis was er da tut.
Kleinere Unternehmen sind hierzu allerdings nicht in der Lage, bzw. suchen externe Hilfe und Ansprechpartner.
Hier kann der Optiker aktiv werden als Fachmann und Sehspezialist hervorragend aktiv werden.
Mit dem Sam´s EN VISION für Android ist er nun dazu in der Lage.
Der Test beinhaltet die Sehprüfung für 4 - 6m nach DIN EN
Nahsehtestprüfung nach DIN EN 473
Farbsinnprüfung
Graustufenerkennung
Gesichtsfeld
Stereoprüfung und Fusionsprüfung


Mehr Infos unter :
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Beitragvon DI Michael Ponstein » Montag 4. September 2017, 18:04

Mit der israelischen Brillenkamera, sind Sehschwache Personen wieder in der Lage unterwegs oder zu Hause einen Schritt weiter in Richtung Selbstständigkeit zu gehen.
Die Blinde Sängerin Joanna Zimmer hat in einem Beitrag der Süddeutschen Zeitung sich zu diesem Produkt geäussert.
Sehen Sie selbst:
https://www.welt.de/wissenschaft/articl ... harebutton


Die OrCam ist ein faszinierendes Hilfsmittel und wird in den kommenden Wochen um wichtige Features wie Produktcode Erkennung kostenlos erweitert. Mit diesem Feature dürfte es dann auch als Einkaufshilfe bei den Kassen zugelassen werden, so dass eine Kostenübernahme seitens der Gesetzlichen Krankenversicherung als sog. Blindenhilfsmittel möglich ist.
Das allerdings steht bisher noch aus. So kann derzeit nur in Einzelfällen das Produkt von den Kassen bezuschusst oder übernommen werden. Die Kosten liegen je nach Version zwischen 4200 Euro und 3200 Euro, inkl. einer individuellen Schulung.

Für Fragen rund um die OrCam stehe ich gerne zu Verfügung.
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