Urteile: Betrug durch Optiker-Schnellverordnungen

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optikgutachter
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Urteile: Betrug durch Optiker-Schnellverordnungen

Beitragvon optikgutachter » Donnerstag 4. Februar 2016, 09:52

Hier gehts weiter von

Gerichtsurteile: Unzulässige Schnellvermessung Ihrer Augen :arrow: viewtopic.php?f=28&t=16137

Ursprung:
Urteile zu unzulässigen Autorefraktometer-Verordnungen (Quelle: Zentralverband der Augenoptiker)

Februar 2016 - RECHT:

(Die) Autorefraktometer-Messung allein reicht nicht

Ein im Raum Köln ansässiger Filialist hat in kurzer Zeit gleich drei Niederlagen hinnehmen müssen, zweimal vor dem Amtsgericht Köln
und einmal vor dem Amtsgericht Siegburg. Geklagt hatten Kunden, weil bei den von ihnen erworbenen Korrektionsbrillen nicht die
korrekten Brillenglaswerte berücksichtigt worden waren.

Der Filialist hatte die Werte allein mit Hilfe eines Autorefraktometers ermittelt und gemeint, dies entspreche einer fachgerechten Vorgehensweise.
Nach den Ausführungen eines Gerichtsgutachters, der unter Verweis auf die „Arbeits- und Qualitätsrichtlinien für Augenoptik und Optometrie“
die subjektive Refraktion und den binokularen Abgleich für unverzichtbar ansah, erkannte der Filialist die Klagen sofort an.


Quelle: ZVA-Report 02/2016 Wiedergabe mit Genehmigung von Herrn RA Dr. Jan Wetzel


Was ist gemeint und worum geht es ?


Seit geraumer Zeit wird Kunden von (in der Branche als absolut unseriös geltenden) Optikern erzählt, dass die neueste Generation von
selbständig messenden Geräten sog. "Autorefraktometern" Ergebnisse liefern, die zur Verordnung einer Brille vollkommen ausreichen würden.

Diese Aussage entspricht nicht der Wahrheit.

Tatsächlich erspart man sich "nur" die Anschaffung der erforderlichen Einrichtungen und verzichtet damit gleichzeitig auf jedwede Sicherheit des Kunden.
Schnellverkauf ist eben angesagt. Das Wohl des Kunden spielt ganz offensichtlich überhaupt keine Rolle mehr.

Selbst der Hersteller der Geräte stellt(e) 2015 und nun erneut klar, dass hiermit nicht auf die erforderlichen Messungen verzichtet werden kann.

Ich danke Herrn Dipl.-Ing. Rainer Kirchhübel, Geschäftsführer von Oculus
-nach Darlegung der Zweckentfremdung seiner Geräte und den entsetzlichen Unfallfolgen für so versorgte Kunden-
ausdrücklich für die erneute Klarstellung des vorgesehenen Einsatzgebiets:

"Die subjektive Refraktion kann auf keinen Fall eingespart werden."

Weiteres und Nachweise: http://www.optikgutachter.de/index.php/ ... -ao-betrug

So_nicht.jpg
So_nicht.jpg (23.28 KiB) 10452 mal betrachtet

Nachtrag vom 13.04.2016
Interessante Entwicklung

Einige dieser "Autorefraktometer"-Meister/innen sind immer noch der Meinung, dass der/die Inhaber für die
wissentlichen Falschverordnungen und den daraus entstehenden rechtlichen und finanziellen Folgen gerade stehen wird:
Dem ist nicht so.

Es mag glaubhaft versichert werden, dass man sich keine Sorgen zu machen braucht:
Wundern Sie sich nicht: Sobald es "zur Sache" geht, Sie stehen "plötzlich" alleine da.

Die Versicherung wird wegen Vorsatz (Betrugs) nicht zahlen.
Selbst wenn Sie schriftlich haben, dass die Folgen einer Autorefraktometer-Falschmessung
sämtlich vom Inhaber getragen werden sind Sie immer noch persönlich dran.
Denn Sie persönlich (und nicht der Inhaber) haben die unzulässige/n Messung/en zur Verordnung vorgenommen !


Sie haben auf der Meisterschule gelernt, dass Sie das nicht dürfen:
Deswegen dürfen aktuell 2 "Meister" die Augenoptik nicht mehr selbständig ausüben.

Nachtrag 17.08.2016

Ich empfehle umgehend Anzeige wegen vorsätzlichem Betrugs zu erstatten. Nicht nur Sie werden der Erfahrung nach umgehend ihr Geld zurück erhalten.
Auch nachfolgende Kunden, welche derart betrogen werden sollen und werden, können so geschützt werden.
Ein Jurist versicherte mir glaubhaft: Dieses resultiert aus der aktuellen Rechtssprechung, wonach jeder Kunde selber klagen muss.....


Alternativ: Sollten Sie Opfer einer solchen vorgetäuschten (eigentlich: Grob-) Messung geworden sein, so wenden Sie sich bitte umgehend an den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens.
(Ausnahme: Sie konnten einer einfachsten Ja/Nein-Befragung nicht folgen.)
Denn: Wurden die Stärken für Ihre neue Brille so festgestellt, so besteht berechtigte Gefahr für Leib und Leben.
Auch wenn Sie glauben einigermassen gut zu sehen !
Zuletzt geändert von optikgutachter am Dienstag 23. August 2016, 12:03, insgesamt 17-mal geändert.
http://www.optikgutachter.de Die Wahrheit zu sagen ist nicht nur die Pflicht, sondern zugleich auch die schärfste Waffe des vereidigten Sachverständigen.

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Re: Fortsetzung:Gerichtsurteile-Unzulässige Schnellvermessun

Beitragvon optikgutachter » Donnerstag 4. Februar 2016, 10:02

Snipera hat geschrieben:Für mich dauerte die Ausbildung nach dem alten System ganze 7,5 Jahre bis zum Augenoptikmeister. Daher unverständlich, wie eine ausgebildete Fachkraft auf die Idee kommen kann, dass ein Autorefraktometerwert auch nur annähernd ein brauchbares Ergebnis liefern kann. Viele (oder alle?) Geräte machen mehrere Messungen und nehmen dann den Mittelwert aus allen diesen Messungen. Wenn sich jemand die Mühe macht und alle Einzelmessungen sich im Detail ansieht, so ist erkennbar, dass hier oft extreme Schwankungen herauskommen.

Auch ist mir aufgefallen, dass leichte Schwankungen im Stromkreis manchmals zu reinen Phantasiewerten führen können. Bei mobilen Einsätzen auf Messen oder ähnliches haben wir daher immer mit einem analogen Gerät gemessen.

Da ich aus Österreich bin und die Firmen in Deutschland nicht so gut kenne, habe ich einfach aus Neugierde ein wenig Google um Unterstützung gebeten und bin bei Kölnern - Filialisten zumindest auf eine irritierende Werbeaussage gestossen:

Jede Filiale von Smile Optic ist mit neuen Computer-Instrumenten von Oculus/Nidek ausgestattet, so erreichen wir jederzeit gute Messwerte

http://www.smileoptic.de/sehtest/

Traue ich mich zumindest nicht so zu sagen. Ich würde sagen, dass mit Refraktometer erhält man bestenfalls gute Screeningwerte, aber doch keine Messwerte???
Ist das nun Zufall oder handelt es sich hier um ein und die selbe Firma? Oder habe ich hier irgendetwas völlig falsch verstanden?

Was aber noch hinzukommt sind die mehr als nur überschwänglichen Bewertungen auf "KennstDuEinen" von Dez. 2013 bis 2014 und dann schlagartig keine einzige mehr. Also bei solchen Bewertungen werde ich immer sehr misstrauisch - aber kann mich auch irren :wink:
http://www.kennstdueinen.de/optiker-koeln-smile-optic-d62003-04.html#review-list-anchor

optikgutachter hat geschrieben:-"No comment."- :|

Aber mal nachdenken.
Snipera´s Link: http://www.kennstdueinen.de/optiker-koeln-smile-optic-d62003-04.html#review-list-anchor

Da kann man Namen lesen.... :shock:
Ich baue mal ein rein theoretisches Geschäftsmodell.
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Re: Fortsetzung:Gerichtsurteile-Unzulässige Schnellvermessun

Beitragvon optikgutachter » Donnerstag 4. Februar 2016, 10:12

1. Teil – Geschäftsmodell : Eine realistische Theorie ?

Gesetzt den Fall man plant sowas....würde für dieses „Geschäftsmodell“ folgendes gelten:
Als Inhaber/in darf ich nicht belangt werden. Meine Angestellten schon! (Wer sonst ?)
Das darf ihnen aber nicht bewusst werden.


Also erspare ich mir die richtigen Messgeräte und stelle nur einen Autorefraktometer ins Geschäft.
Selber verordnen geht i.d.R. also gar nicht, aber wenn meine Mitarbeiter was verkaufen wollen/müssen,
dann haben Sie keine andere Wahl als die Messwerte des einzig vorhandenen Geräts zu verwenden.

Die Meister haben grundsätzlich erlernt/studiert: Das ist nicht zulässig !
Also werden die Mitarbeiter -und nicht ich- im Zweifelsfall auch zur Verantwortung gezogen. (Haften dafür.)


Kommt es raus, würde ich erklären:
„Das sie das machen sollen, habe ich nie gesagt !
Was kann ich also dafür, wenn sie hinter meinem Rücken derartiges Unrecht begehen ?“


Dazu passt wie die „Faust auf´s Auge“:

2. Teil - Ein Muss: Internet-Werbung mit Namen meiner Mitarbeiter/innen.
Je mehr Namen desto besser ! Foren-Empfehlungen, Facebook...etc.


Nicht nur „Wenn´s passiert“ werden vor allem diejenigen keinen Job mehr kriegen, welche als Gruppenleiter,
Teamführer, oder nur als Mitarbeiter etc. von „xy“ genannt wurden, oder sich selbst zu erkennen gaben........


Das Internet vergisst nicht und jeder zukünftige Arbeitgeber kann es nachlesen.
Das ist gut für mich:
Es sieht also jobmässig schlecht aus, also muss/wird der Angestellte bleiben und weitermachen.

Wenn dem so wäre, frage ich mich: Warum musste man überhaupt so einen Job annehmen ?
Schon am ersten Arbeitstag sieht man ja.....was da gemacht werden soll......... :oops:

Das ist selbstverständlich alles nur eine Theorie! :roll: :wink:
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Re: Fortsetzung:Gerichtsurteile-Unzulässige Schnellvermessun

Beitragvon vidi » Donnerstag 4. Februar 2016, 12:16

optikgutachter hat geschrieben:Die Meister haben grundsätzlich erlernt/studiert: Das ist nicht zulässig !
Also werden die Mitarbeiter -und nicht ich- im Zweifelsfall auch zur Verantwortung gezogen. (Haften dafür.)


Oder es ist kein Meister vor Ort.....
Gruß
Vidi

"Egal wie traurig Du bist, im Kühlschrank brennt immer ein Licht für Dich."

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Re: Fortsetzung:Gerichtsurteile-Unzulässige Schnellvermessun

Beitragvon optikgutachter » Donnerstag 4. Februar 2016, 14:11

vidi hat geschrieben:Oder es ist kein Meister vor Ort.....


Wenn nur noch Geld machen zählt, ist das auch nicht verwunderlich.
I.d.R. "springt" der Meister von einer Filiale zur anderen.

Dann würde gelten:
Ich schere mich als derartiger Arbeitgeber selbstverständlich "einen Dreck" um das Wohl der Kunden (und der Mitarbeiter).
Das erfahren die aber erst, wenn es zu spät ist. (Absolute Verantwortungslosigkeit und Hemmungslosigkeit ist dafür Voraussetzung.)

Diese Theorie :wink: ist nicht wirklich neu....... :roll:

P.S.: Zur telefonischen Erreichbarkeit des Meisters (auch für Kunden) ist die Anruf-Weiterleitung sehr praktisch.
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Re: Fortsetzung:Gerichtsurteile-Unzulässige Schnellvermessun

Beitragvon Snipera » Donnerstag 4. Februar 2016, 14:42

Einfach aus interessenshalber die Werbung herauskopiert auf die sich mein zitat bezogen hat:

http://www.smileoptic.de/sehtest/
(Screenshot vom 04.02.2016, 13:32)
Dateianhänge
Zwischenablage03.jpg
Zwischenablage03.jpg (33.85 KiB) 10377 mal betrachtet

wörterseh
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Re: Fortsetzung:Gerichtsurteile-Unzulässige Schnellvermessun

Beitragvon wörterseh » Donnerstag 4. Februar 2016, 16:18

Da kann einem schnell das 'smile' vergehen - allein gestern und heute hatte ich fünf DEUTLICHE Abweichungen von Autorefraktometer Wert und Brillenglasbestimmung!
Alle Menschen sind klug -
die einen vorher, die anderen hinterher.

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Re: Fortsetzung:Gerichtsurteile-Unzulässige Schnellvermessun

Beitragvon optikum » Donnerstag 4. Februar 2016, 16:23

da gerichte in köln und siegburg sich mit dem thema befassten,glaube ich, das es sich hier nicht um smile optik handelt.
Zuletzt geändert von optikum am Freitag 5. Februar 2016, 16:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Fortsetzung:Gerichtsurteile-Unzulässige Schnellvermessun

Beitragvon benkhoff » Donnerstag 4. Februar 2016, 18:12

"eventuell" sollten die das aber mal tun
Navy-Crews do it anytime and anywhere! Über aller Welt Gewässer, sind Marineflieger besser!
"Freiheit und Glück!" - PP Zahl
http://www.brillenbenkhoff.de
https://www.youtube.com/watch?v=qtLfYXNzh6Y

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Re: Fortsetzung:Gerichtsurteile-Unzulässige Schnellvermessun

Beitragvon optikgutachter » Donnerstag 4. Februar 2016, 18:24

Sollte Smile Optic seine Kunden derart unseriös vermessen und versorgen, so wäre das als vollkommen unzulässig zu bezeichnen.
(Gesetzt den Fall die machen das wirklich. Das wissen aber nur die Kunden, oder Testkäufer. :wink: )

Ich hoffe aber, dass die in der Werbung genannte Grobmessung mit Oculus/Nidek-Computern
(Computer=Autorefraktometer= Messung nur annähernder Stärken)
niemals zur Anfertigung von Brillen Verwendung findet (tatsächlich: finden darf).


Immer hat, falls der Kunde einer einfachsten- Ja/Nein-Befragung folgen kann (Ausnahme: Bspw.: Kleinstkinder oder demente Personen),
eine gründliche, sogenannte subjektive Messung zu folgen. Dauer einer subjektiven Messung: Ab 10-15 Minuten aufwärts.
Das nachfolgende Aufsetzen einer Messbrille, nach einer reinen Grobmessung- mit ein wenig im Laden umher zu schauen,
hat mit der für den Kunden notwendigen Messung gar nichts zu tun.

Sagt selbst der Hersteller...... Und dieses Umherschauen ersetzt die richtige Prüfung/Messung niemals.


Anmerkung / Klarstellung:
Oculus gehört zu den renommiertesten Herstellern von augenoptischen Mess- und Prüfgeräten.
Sollten deren Geräte anders als zu ihrer Bestimmung eingesetzt werden,
so ist diese Zweckentfremdung keinesfalls der Herstellerfirma anzulasten!
Also nochmal:
So_nicht.jpg
So_nicht.jpg (23.28 KiB) 10311 mal betrachtet

Und die Stellungnahme von Oculus (Danke!) ist auf der Seite
http://optikgutachter.de/index.php/fuer ... -ao-betrug
zu finden.
Zuletzt geändert von optikgutachter am Donnerstag 5. Januar 2017, 15:58, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Fortsetzung:Gerichtsurteile-Unzulässige Schnellvermessun

Beitragvon optikgutachter » Sonntag 7. Februar 2016, 20:43

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,

auf vielfache Aufforderung hin:
Ich darf hiermit klarstellen, dass ich nicht die Exekutive in Sachen "Betrug in der Augenoptik" darstelle(n/kann).

Ich treffe als vereidigter SV ausschließlich Sachstandsfeststellungen und tätige keine juristischen Aussagen.

Wenn Sie "Sammelklagen" mit einem darauf spezialisiertem Rechtsanwalt verabreden möchten, so organisieren Sie das bitte selber.

Wenn Sie der Meinung sind (oder bemerkt haben), dass Sie -wie offensichtlich auch immer-
hintergangen und getäuscht/betrogen wurden, so wenden Sie sich bitte an den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens:


Glaubhaft wurde mir von einem Juristen versichert, dass Sie die Original-Rechnung mit dem Verordner Ihrer Brille vorlegen sollten.
Die Namen der so handelnden Meister/innen seien erforderlich um diese für ihre Vorgehensweise persönlich haftbar zu machen.

Der/die Inhaber/in wird wohl -wie oben beschrieben- dafür nicht belangt werden (können?).


Mit freundlichen Grüssen

Wolfgang Hirt Alias "optikgutachter"
Zuletzt geändert von optikgutachter am Montag 8. Februar 2016, 11:22, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: Fortsetzung:Gerichtsurteile-Unzulässige Schnellvermessun

Beitragvon ronja » Sonntag 7. Februar 2016, 20:57

Hallo,

Mal eine Sichtweise von mir.
Es ist ja die Rede von Computer-instrumenten. Kann es vielleicht auch sein, dass diese in der Gesamtheit gemeint sind?
Mitunter werden ja die lesetafeln per computerprogrammen an die wand projeciert.

Abgesehen davon gibt es in Deutschland doch keine sammelklagen. Es kann doch nur jeder für sich klagen.

LG,
Ronja

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Re: Fortsetzung:Gerichtsurteile-Unzulässige Schnellvermessun

Beitragvon optikgutachter » Sonntag 7. Februar 2016, 21:12

ronja hat geschrieben:Hallo,

Mal eine Sichtweise von mir.
Es ist ja die Rede von Computer-instrumenten. Kann es vielleicht auch sein, dass diese in der Gesamtheit gemeint sind?
Mitunter werden ja die lesetafeln per computerprogrammen an die wand projeciert.

Abgesehen davon gibt es in Deutschland doch keine sammelklagen. Es kann doch nur jeder für sich klagen.

LG,
Ronja

Hallo Ronja,

ich beantwortete ja nur die vielen Anfragen (Mails/Telefonate etc.). :roll:
Sammelklage möglich?.... hin oder her...ist nicht mein Gebiet. :!:

Deine Lesetafeln (Optotypen) können -durchaus korrekt- auch an Bildschirmen angezeigt werden.
Hauptsache: Distanz mindestens 5-6 Meter :wink: Ob Sehprobentafel, Bildschirm-Anzeige oder Projektion.... ist eigentlich egal.
Aber bitte, bitte nicht glauben, dass Auto-Messgeräte für eine richtige Messung geeignet sind.......

So, weiterfeiern ist angesagt. Schönen Abend noch !

Gruss OG
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ronja
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Re: Fortsetzung:Gerichtsurteile-Unzulässige Schnellvermessun

Beitragvon ronja » Sonntag 7. Februar 2016, 21:59

Hi OG,

Alles klar. :)

Das mit dem Abstand usw. wusste ich. Auch dass andere.
Wollte nur mal erwähnen, dass es vielleicht so gemeint ist.
Mein Optiker macht übrigens immer erst die manuelle Refraktion und dann zum Vergleich diese automatische. Auch nie in umgekehrter Reihenfolge.

Viel Spaß beim Feiern :mrgreen:
Ich bin Faschingsmuffel 8) bei uns in Franken heißt es nicht Karneval.
Was ich aber toll fand vor ein paar Jahren war der Schweizer Straßenkarneval. Etwas anders als bei uns.

LG,
Ronja

starry_night
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Re: Fortsetzung:Gerichtsurteile-Unzulässige Schnellvermessun

Beitragvon starry_night » Montag 8. Februar 2016, 19:40

Der Optiker meines Vertrauens misst ausschließlich manuell, und zwar sowohl Brille als auch Kontaktlinsen (also keine Umrechnung der Werte von Brille auf Kontaktlinsen). Und das ausgesprochen gut, so dass ich ihm nach wie vor für alles, was refraktioniert werden muss, treu bin. Obwohl ich zur Zeit mehrere Zugstunden entfernt wohne und zwischendurch sogar mal ein paar Jahre ein ganzer Ozean zwischen uns lag :)
Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
Antoine de Saint-Exupery


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