Winkelfehlsichtigkeit operieren

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Max2000
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Winkelfehlsichtigkeit operieren

Beitragvon Max2000 » Donnerstag 21. November 2019, 14:46

Meine Frage ist ob man Winkelfehlsichtigkeit operieren kann, auch wenn man erst wenige Prismen hat.
Oder muss man erst einen bestimmten Wert erreicht haben mit den Prismen?
Und wieso ist das so?
Gruß
Max

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nixblicker
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Re: Winkelfehlsichtigkeit operieren

Beitragvon nixblicker » Donnerstag 21. November 2019, 15:10

Für medizinische auskünfte solltest du dich an einen Arzt wenden.
Schau doch mal rein: www.glashaus-bremerhaven.de

optiIRL
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Re: Winkelfehlsichtigkeit operieren

Beitragvon optiIRL » Donnerstag 21. November 2019, 15:15

Eine Operation macht hier erst Sinn wenn höhere Werte erreicht werden, die mit einer Brille nicht mehr sinnvoll korrigiert werden können, da diese Operation nicht ganz risikolos ist und auch nicht genau auf ein cm/m hin oder her durchgeführt werden kann. Zu der Mindestgröße einer Winkelfehlsichtigkeit die operiert werden kann/ sollte, können die Spezialisten auf diesem Gebiet besser Auskunft geben.

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Eberhard Luckas
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Re: Winkelfehlsichtigkeit operieren

Beitragvon Eberhard Luckas » Donnerstag 21. November 2019, 15:47

Moin,

meist sollte man mindestens 30 cm/m erreicht haben, bevor eine Op vorgenommen werden sollte.
Viele Grüße
Eberhard
Augenoptikermeister

Augenoptikermeister
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Re: Winkelfehlsichtigkeit operieren

Beitragvon Augenoptikermeister » Donnerstag 21. November 2019, 16:36

Max2000 hat geschrieben:Meine Frage ist ob man Winkelfehlsichtigkeit operieren kann, auch wenn man erst wenige Prismen hat.
Oder muss man erst einen bestimmten Wert erreicht haben mit den Prismen?
Und wieso ist das so?
Gruß
Max

wie beim Durchfall wenns dich stöhrt ??

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Re: Winkelfehlsichtigkeit operieren

Beitragvon sachsenmeisterin » Freitag 22. November 2019, 14:50

Ich wurde 1999 operiert, Endpunkt waren 36 Prismendioptrien. Operiert wurde, als keine Prismen mehr nachrückten, also die volle Korrektion erreicht wurde. Das hieß über einen definierten Zeitraum, bei mir war es ein viertel Jahr, ganztägig diese Korrektur tragen. Bin damals zufrieden gewesen, die Häufigkeit von Migräne-Anfällen hat seither stark abgenommen. Allerdings habe ich damals spontan nach der OP gesagt, dass ich es nicht noch mal machen würde. Es war sehr viel schmerzhafter als man sich das so landläufig vorstellt.
Wenn man so sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zuläßt, hat man das Gefühl, daß er immer noch experimentiert.
Peter Ustinov (1921-2004), engl. Schriftsteller u. Schauspieler

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Re: Winkelfehlsichtigkeit operieren

Beitragvon GodEmperor » Freitag 22. November 2019, 17:32

Augenoptikermeister hat geschrieben:wie beim Durchfall wenns dich stöhrt ??
Wie operiert man denn Durchfall? Zunähen? :mrgreen:
Rechtschreibung und Zeichensetzung sind frei erfunden, Ähnlichkeiten mit der Realität sind purer Zufall.
...da hat ja einer meine Signatur gelesen... :P

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DI Michael Ponstein
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Re: Winkelfehlsichtigkeit operieren

Beitragvon DI Michael Ponstein » Freitag 22. November 2019, 18:59

Stop! Winkelfehlsichtigkeit ist eine latente Form des Schielens, somit nicht sichtbar in der Form, das die Augen eine Fehlstellung zeigen.
Schon deswegen ist eine OP hier nicht angezeigt.
Bei sichtbaren Abweichungen der Augachsen von der Norm, also Schielstellungen, kommt es darauf an, wie stark diese in pdpt abweichen.
Physikalisch/Optisch gut handelbar sind Werte bis 10 pdpt pro Seite. Dann wird es nach und nach schwieriger eine gute Abbildung zu erzeugen. Aber auch hier liegt die Entscheidung oft in dem Leidensdruck begründet. Denn auch eine OP am Augenmuskel hat ihre Toleranz und das wäre zu überprüfen.
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