3D Refraktion von Eurobrille

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Re: 3D Refraktion von Eurobrille

Beitragvon Traumtänzerin » Donnerstag 4. Februar 2016, 13:17

Ich bin bisher noch nicht in den Genuss einer 3D-Refra gekommen, habe so etwas auch noch nie als Zuschauerin miterleben dürfen - daher frage ich mich, könnten die besseren Refra-Ergebnisse auch daher rühren, dass die "Show" den Probanden dazu bringt, sich besser/länger zu konzentrieren?
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Re: 3D Refraktion von Eurobrille

Beitragvon vidi » Donnerstag 4. Februar 2016, 13:31

Kannst ja mal wieder reinschauen, wenn du in der Nähe bist.
Gruß
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Distel
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Re: 3D Refraktion von Eurobrille

Beitragvon Distel » Donnerstag 4. Februar 2016, 13:33

Die Brillenglasbestimmung gibt das Ergebnis der Kommunikation zweier Menschen wieder. :!:
Der eine stellt Fragen zum Seheindruck des anderen.
An Hand der Rückantworten werden die Glaswechsel vorgenommen.

Sicherlich hat das Equipment Einfluss auf das Meßergebnis.
Aber den größten Einfluss hat der Mensch, der die Technik bedient. :!:
....der sollte wissen, was er tut und sich auf Menschen einstellen können.
Je besser es gelingt auf die Person einzugehen, deren Augen vermessen werden,
umso besser ist das Resultat.
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Re: 3D Refraktion von Eurobrille

Beitragvon Anisotrop » Donnerstag 4. Februar 2016, 14:07

Distel hat geschrieben:Je besser es gelingt auf die Person einzugehen, deren Augen vermessen werden,
umso besser ist das Resultat.



Ich hätte da eine ernst gemeinte Frage: Refraktionieren sich (Meister) Optiker eigentlich selbst?

einerseits sind in z.B. in meinem Büro inzwischen... so gut wie alle Wände mit diversen Sehzeichentafeln tapeziert -
und je nach Tageszeit, Wetterlage, und, und, und... (Stichwort z.B.: 'Beleuchtungsgegebenheiten'...) ergeben sich mit dem einen und anderem - sowie beiden Augen gemeinsam allemal unterschiedliche Ergebnisse… -

und andeutungsweise andererseits: wenn ich z.B. beim Meisteroptiker mich ausnahmsweise... nicht 'daran gewöhnen...' sondern ganz schnell zwischen 'besser-schlechter' entscheiden soll, dann ist z.B. vor dem Polatest... der Mikroskopiker in mir in erster Line nur damit beschäftigt zu überlegen wie man den gelinde gesagt flauen grün-schwarz-rot Kontrast verbessern könnte...
Zuletzt geändert von Anisotrop am Donnerstag 4. Februar 2016, 14:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: 3D Refraktion von Eurobrille

Beitragvon DI Michael Ponstein » Donnerstag 4. Februar 2016, 14:08

Distel hat geschrieben:Die Brillenglasbestimmung gibt das Ergebnis der Kommunikation zweier Menschen wieder. :!:
Der eine stellt Fragen zum Seheindruck des anderen. - richtig!
An Hand der Rückantworten werden die Glaswechsel vorgenommen. richtig!

Sicherlich hat das Equipment Einfluss auf das Meßergebnis. - nicht richtig!
Aber den größten Einfluss hat der Mensch, der die Technik bedient. :!: stimmt!
....der sollte wissen, was er tut und sich auf Menschen einstellen können.
Je besser es gelingt auf die Person einzugehen, deren Augen vermessen werden,
umso besser ist das Resultat. korrekt
Refraktionieren mit Spaß!? moderne, mobile und individuelle Refraktions-Teste für´s Tablet von iPadMeikel - für Nah-, Fern-, LowVision, Arbeitsplatzprüfung.
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Re: 3D Refraktion von Eurobrille

Beitragvon DI Michael Ponstein » Donnerstag 4. Februar 2016, 14:09

mit oder ohne 3 D, es wird nicht ein i Tüpfelchen besser refraktioniert.
aber und das stellt sich hier bestimmt in den Vordergrund, es kann spannender sein, weil es neue Effekte liefert.
Refraktionieren mit Spaß!? moderne, mobile und individuelle Refraktions-Teste für´s Tablet von iPadMeikel - für Nah-, Fern-, LowVision, Arbeitsplatzprüfung.
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Re: 3D Refraktion von Eurobrille

Beitragvon DI Michael Ponstein » Donnerstag 4. Februar 2016, 14:15

Anisotrop hat geschrieben:
Distel hat geschrieben:Je besser es gelingt auf die Person einzugehen, deren Augen vermessen werden,
umso besser ist das Resultat.



Ich hätte da eine ernst gemeinde Frage: Refraktionieren sich (Meister) Optiker eigentlich selbst?

einerseits sind in z.B. in meinem Büro inzwischen... so gut wie alle Wände mit diversen Sehzeichentafeln tapeziert -
und je nach Tageszeit, Wetterlage, und, und, und... (Stichwort z.B.: 'Beleuchtungsgegebenheiten'...) ergeben sich mit dem einen und anderem - sowie beiden Augen gemeinsam allemal unterschiedliche Ergebnisse… -

und andeutungsweise andererseits: wenn ich z.B. beim Meisteroptiker mich ausnahmsweise... nicht 'daran gewöhnen...' sondern ganz schnell zwischen 'besser-schlechter' entscheiden soll, dann ist z.B. vor dem Polatest... der Mikroskopiker in mir in erster Line nur damit beschäftigt zu überlegen wie man den gelinde gesagt flauen grün-schwarz-rot Kontrast verbessern könnte...

zu
frage 1: bestimmt tun sie das.
frage 2: alles andere was du beschreibst sind subjektive eindrücke.
Bei der Vermessung in einem korrekt ausgestatteten Augenprüfraum, wirst Du immer mit der gleichen Situation konfrontiert.
Also Beleuchtung, Tafelausleuchtung usw. müssen immer gleich sein, egal ob morgens, mittags oder abends.
Aber der Mensch ist zu verschiedenen Tageszeitpunkten für verschiedenen Dinge ansprechbar. Da machen Müdigkeit, Konzentration, Hunger usw. eine Menge aus.
Meine Erfahrung aus 30 Jahren Augenprüfung zeigt, im Rahmen von geringen Tagesformabweichungen ist ein korrekt ermitteltes Sehergebnis immer wieder reproduzierbar.
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Re: 3D Refraktion von Eurobrille

Beitragvon benkhoff » Donnerstag 4. Februar 2016, 14:16

Anisotrop hat geschrieben:Ich hätte da eine ernst gemeinde Frage: Refraktionieren sich (Meister) Optiker eigentlich selbst?

ja natürlich, wer sonst? Gesellen dürfen/können das nicht und Ärzte so 50:50
Da vertraue ich am liebsten einem guten Kollegen aus meiner Meisterschulzeit.

oder meinten Sie "sich selbst refraktionieren", so mitm Spiegel?? oder selbst am "Rädchen drehen"? :mrgreen:


Anisotrop hat geschrieben:sondern ganz schnell zwischen 'besser-schlechter' entscheiden soll

bei manchen Testen zählt der erste, spontane Seheindruck
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Re: 3D Refraktion von Eurobrille

Beitragvon Robin » Donnerstag 4. Februar 2016, 14:18

DI Michael Ponstein hat geschrieben:mit oder ohne 3 D, es wird nicht ein i Tüpfelchen besser refraktioniert.
aber und das stellt sich hier bestimmt in den Vordergrund, es kann spannender sein, weil es neue Effekte liefert.

Die Ergebnisse bei 3-D sind nicht besser oder anders wie bei einer klassischen Refraktion. Die Kunden finden zwar 3-D moderner aber sie betrachten die Ergebnisse der klassischen Refraktion sogar als die besseren! (klingt komisch, ist aber so!)

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Re: 3D Refraktion von Eurobrille

Beitragvon Lutz » Donnerstag 4. Februar 2016, 14:24

Traumtänzerin hat geschrieben: besseren Refra-Ergebnisse

Laut wissenschaftlicher Studie(n) gibt's die nicht.

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Re: 3D Refraktion von Eurobrille

Beitragvon vidi » Donnerstag 4. Februar 2016, 14:24

Robin hat geschrieben:
DI Michael Ponstein hat geschrieben:mit oder ohne 3 D, es wird nicht ein i Tüpfelchen besser refraktioniert.
aber und das stellt sich hier bestimmt in den Vordergrund, es kann spannender sein, weil es neue Effekte liefert.

Die Ergebnisse bei 3-D sind nicht besser oder anders wie bei einer klassischen Refraktion. Die Kunden finden zwar 3-D moderner aber sie betrachten die Ergebnisse der klassischen Refraktion sogar als die besseren! (klingt komisch, ist aber so!)

Und da eine Refraktion etwas ganz subjektives ist, würde das ja für die 3D-Refraktion sprechen.
Gruß
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Re: 3D Refraktion von Eurobrille

Beitragvon Anisotrop » Donnerstag 4. Februar 2016, 15:22

DI Michael Ponstein hat geschrieben:in einem korrekt ausgestatteten Augenprüfraum


einerseits: z.B.: Farbtemperatur, Lux, Lumen, Candela... alleine die diversen Einheiten zeigen dass das Ganze (auch messtechnisch) sehr schnell sehr komplex betrachtet werden kann.
(ganz abgesehen von der philosophischen Frage ob man überhaupt zweimal in denselben Fluß steigen kann)

und ob nun Phoropter oder Messbrille bzw. aus wie vielen Einzelgläsern sich ein Refraktionswert gerade zusammenstoppelt...
ich hätte letztendlich lieber eine Brille die im Alltag funktioniert – als ***in einem korrekt ausgestatteten Augenprüfraum ***


DI Michael Ponstein hat geschrieben:alles andere was du beschreibst sind subjektive eindrücke


Dem Zyniker in mir drängt sich da irgendwie folgende Konsequenz auf: wenn es nicht um die subjektiven Eindrücke geht, sollte man dann das Refraktionieren nicht den Autorefraktormetern überlassen?

und um nicht falsch verstanden zu werden: Ich gehe mit einer Zweitbrille (plus deren Hersteller Lieferdaten) zum MeisterOptiker und sage klipp u. klar dass diese Brille den besten für mich verfügbaren Fernwert hat - und die neue Brille ist dann auf einem Auge deutlich zu schwach…

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Re: 3D Refraktion von Eurobrille

Beitragvon Distel » Donnerstag 4. Februar 2016, 15:56

DI Michael Ponstein hat geschrieben:
Distel hat geschrieben:Sicherlich hat das Equipment Einfluss auf das Meßergebnis. - nicht richtig!

Bei ganz simplen Messungen vielleicht, spätestens bei der Prüfung des Binokularsehens, erst recht bei Primenkorrekturen geht nach meiner Ansicht nichts über den Polatest incl. des entsprechenden Nahprüfgerätes. :mrgreen:
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Re: 3D Refraktion von Eurobrille

Beitragvon DI Michael Ponstein » Donnerstag 4. Februar 2016, 15:57

vidi hat geschrieben:
Robin hat geschrieben:
DI Michael Ponstein hat geschrieben:mit oder ohne 3 D, es wird nicht ein i Tüpfelchen besser refraktioniert.
aber und das stellt sich hier bestimmt in den Vordergrund, es kann spannender sein, weil es neue Effekte liefert.

Die Ergebnisse bei 3-D sind nicht besser oder anders wie bei einer klassischen Refraktion. Die Kunden finden zwar 3-D moderner aber sie betrachten die Ergebnisse der klassischen Refraktion sogar als die besseren! (klingt komisch, ist aber so!)

Und da eine Refraktion etwas ganz subjektives ist, würde das ja für die 3D-Refraktion sprechen.

nein, nur weil es möglicherweiser einen neuen unterhaltungswert hat, schon gleich gar nicht.
Aber ich kann mir vorstellen, dass der eine oder andere länger konzentriert bleibt bei dem 3 d System. Nur bewiesen scheint das noch nicht zu sein.
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Re: 3D Refraktion von Eurobrille

Beitragvon Traumtänzerin » Donnerstag 4. Februar 2016, 16:19

vidi hat geschrieben:Kannst ja mal wieder reinschauen, wenn du in der Nähe bist.

Danke, vidi! Kann durchaus sein, dass ich irgendwann darauf zurückkomme!

DI Michael Ponstein hat geschrieben:Aber ich kann mir vorstellen, dass der eine oder andere länger konzentriert bleibt bei dem 3 d System. Nur bewiesen scheint das noch nicht zu sein.

Wenn ich richtig informiert bin, merkt der Proband doch im Regelfall gar nicht, welches Auge gerade geprüft wird. Da wäre es doch vorstellbar, dass er einfach entspannter ist und nicht Gefahr läuft, sich krampfhaft auf das gerade geprüfte Auge zu konzentrieren - oder ist das total abwegig?
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