Optikversorgung nach Katarakt-OP

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Distel
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Re: Optikversorgung nach Katarakt-OP

Beitragvon Distel » Freitag 20. Januar 2017, 11:22

Linserich hat geschrieben:Also, hier komme ich jetzt nicht so ganz klar, stehe vielleicht auf'm Schlauch. Restfehlsichtigkeit bedeutet dann für die Ferne eben Fehlsichtigkeit, aber im Nahbereich eine elegante Lösung?

Hi Linserich,

wie ein Kollege treffend geschrieben hat, sollte die Wahl der anzustrebenden Korrektur sehr individuell abgestimmt werden. Einige hatten sich bei den Anmerkungen auf die jetzt vorhandene reale Myopie bezogen und Ihr seit Jahren praktiziertes alternierendes Sehen nicht so beachtet.
Wenn der Doc mit den IOL den Zustand anstrebt, der jetzt mit der KL-Korrektur vorliegt, wäre es für mich in Ihrer Situation schlüssig. Nach der ersten OP tragen Sie KL auf dem nicht operierten Auge bis auch da der Doc zu Skalpell greift. Das Risiko von Doppelbilder wäre daher nicht groß, da es für Sie vertraut Werte sind.

Für mich selbst käme ein alternierendes System nicht in Frage, da mein Fokus auf einem guten binokular Sehen liegt. Heutzutage stellen mittelprächtige Korrekturwerte kein Problem bei der Anfertigung chicer Brillen dar. Meine Werte bieten den Vorteil, dass ich außer der Brille situativ mein eingebautes Lupenauge nutzen kann, wenn ich die Brille absetze. Ein Doc, der mich mittels IOL auf Restwert 0 setzen würde, bekäme ganz schwer Ärger - ich möchte jedenfalls eine üppige Restfehlsichtigkeit zurückbehalten. Kein Lupenaugeneffekt :shock: ....für mich undenkbar! ...und ich will auch weiterhin Brilletragen, weil dort sämtliche Feinheiten für ein bestmögliches Sehen eingearbeitet werden.

Sie sehen Linserich, wenn Sie Ihre und meine Vorstellung von einem individuellen Sehen betrachten, dann ist da ein weites Feld. Wichtig erscheint mir, zukünftige Patienten zu ermutigen, sich selbst Gedanken um die Wunschkorrektur zu machen und nicht ungeprüft auf die Vorschläge der Mediziner einzugehen.

Im Beruf habe ich einen Kunden lebhaft in Erinnerung, dessen anfängliche Euphorie über eine alleinige Lesebrille schnell verfolg. Er, ein jahrzehntelanger Gleiterträger, war an ein brillantes Sehen in allen Distanzen gewöhnt. Nach einer kurzen Nutzung der Lesebrille kam er zurück und gab eine Gleitsichtbrille in Auftrag, die wir anfertigten, als sich seine Werte stabilisiert hatten.
Sein Resümee: wenn ich jetzt ehe wieder eine Gleitsichtbrille brauche, dann hätte man es bei der Operation bei meinen alten Werten belassen können. Die dicken Ränder des Gläser haben mich nie gestört, aber es nervt, wenn ich mittlerweile so oft zur Lupe greifen muss.

Ihnen wünsche ich alles Gute für die anstehenden Operationen.

Greets Distel
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ronja
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Re: Optikversorgung nach Katarakt-OP

Beitragvon ronja » Freitag 20. Januar 2017, 11:56

Hallo Distel,

das ist mal ein richtig guter Beitrag - und ich verstehe jetzt auch mal die Problematik bei den verschiedenen Optionen.
Bild

Insofern kann ich für mich nun auch behaupten, dass ich eine Restkurzsichtigkeit irgendwann mal haben möchte.
Tagsüber trage ich zwar KL, am Abend aber dennoch Brille.
Und bei diversen Sachen finde ich meine extreme Kurzsichtigkeit sogar gut. Z. B. beim Einfädeln von Nadel und Faden, beim Ablesen von schlecht aufgedruckten Werten einer Glühbirne - hier konnte mein Freund mit seinen 160 % Sehkraft Nullkommanix erkennen. Für mich problemlos möglich.

LG,
ronja

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Distel
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Re: Optikversorgung nach Katarakt-OP

Beitragvon Distel » Freitag 20. Januar 2017, 14:25

Ronja, vielen Dank für die Rückmeldung.

Durch ehemals kurzsichtige Kunden wurde mir die Problematik vor vielen Jahren vor Augen geführt.
Ich hatte mir daraufhin auch Gedanken gemacht....was möchte ich selbst, wenn's mal ansteht.
Wenn ich hier einige Leser für das Thema sensibilisieren konnte, würde es mich freuen. :lol:

Für viele hört es sich verheißungsvoll an zu hören...nach der OP brauchen sie nur noch eine Lesebrille.
Aber leider zeigt so eine Veränderung auch andere Auswirkungen, zuweilen nicht gewünschte Begleiterscheinungen.
Eine umfassende Information beugt Enttäuschungen vor.

Wichtig erscheint mir zu erwähnen, dass manche ansonsten selbstbewusste Menschen sich sehr passiv verhalten, sobald sie einem ' Halbgott-göttin' in weiß gegenübersitzen. ....es sind auch nur Menschen! :wink:
Es ist deren Beruf, sich um Belange der Patienten zu kümmern. Wenn die medizinischen Aussagen nicht verstanden werden, kann man durchaus freundlich nachfragen und es sich erklären lassen. :D
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Maria
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Re: Optikversorgung nach Katarakt-OP

Beitragvon Maria » Freitag 20. Januar 2017, 17:34

Liebe Distel,
auch von mir an dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön für Deine wunderbaren Beiträge. Ich mag daran die Kompetenz (und die Mühe es dem Laien verständlich zu machen), die wirklich umfassende Betrachtung des Kundenproblems, die Fokussierung auf die Lösung. Und nicht zuletzt kommt auch die Freude an der Problemlösung rüber und eine menschenfreundliche Einstellung. Man kann Deine Kunden nur beneiden.
Schönes Wochenende
Maria

Linserich
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Re: Optikversorgung nach Katarakt-OP

Beitragvon Linserich » Freitag 20. Januar 2017, 18:30

Hi Distel,

ich war heute den ganzen Tag unterwegs und sah Ihren Beitrag erst jetzt. Ganz herzlichen Dank für die Erklärungen! Die muß ich jetzt erst mal 'auf der Zunge zergehen lassen' und alles ruhig überdenken!
Dank auch an alle Anderen, die sich die Mühe eines Beitrages gemacht haben!

Distel hat geschrieben:Für viele hört es sich verheißungsvoll an zu hören...nach der OP brauchen sie nur noch eine Lesebrille.

So habe/hatte ich mir es (bisher) auch ein wenig vorgestellt.

Ich war bisher mal auf zwei verschiedenen Info-Abenden von so genannten Augenzentren, hier in meiner Provinzstadt. Der erste Anbieter garantierte, auf meine gezielte Frage bei der nachfolgenden Diskussion, eine 99,... %ige Garantie des Erfolges bei den multifokalen Implantaten - also keine Halos etc. !!! Der Vortrag wurde übrigens recht flott abgespult, man konnte kaum den Erklärungen und Schaubildern folgen - es war natürlich vorwiegend älteres Publikum, in einem Konferenzraum eines Hotels.
Die andere Infoveranstaltung beeindruckte mich schon besser. Der Referent (selber ein Operateur) beschrieb sogar die möglichen Nachteile der multifokalen Linsen nach der OP, ja er hat sogar selbst regelrecht davon abgeraten. Zum Beispiel ist die Kunstlinse nur ein Fünftel so dick, damit ist schon die Lage der Linse nach der OP dann etwas unberechenbar ...
Zum Schluß durften dann noch die unerschrocken Dagebliebenen ein Video von einer GS-OP anschauen.

Wenn es bei mir im Sommer dann soweit ist - gehe ich lieber in die UNI-Augenklinik und hoffe auf einen guten einfühlsamen Operateur! In der Klinik ist man zwar auch eine Nummer, aber diese Nummern werden nicht so geködert.
.
Zuletzt geändert von Linserich am Freitag 20. Januar 2017, 18:39, insgesamt 1-mal geändert.

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Distel
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Re: Optikversorgung nach Katarakt-OP

Beitragvon Distel » Freitag 20. Januar 2017, 18:34

Liebe Maria, lieber Linserich,
vielen Dank. Wenn ich mit meinem Erfahrungsschatz bei einigen Usern für mehr Transparenz sorgen könnte, war die im Netz verbrachte Zeit nicht vergebens. :wink:
Greets Distel
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Re: Optikversorgung nach Katarakt-OP

Beitragvon optikmichel » Freitag 20. Januar 2017, 22:50

Ich war bisher mal auf zwei verschiedenen Info-Abenden von so genannten Augenzentren, hier in meiner Provinzstadt. Der erste Anbieter garantierte, auf meine gezielte Frage bei der nachfolgenden Diskussion, eine 99,... %ige Garantie des Erfolges bei den multifokalen Implantaten - also keine Halos etc. !!! Der Vortrag wurde übrigens recht flott abgespult, man konnte kaum den Erklärungen und Schaubildern folgen - es war natürlich vorwiegend älteres Publikum, in einem Konferenzraum eines Hotels.



Da würde ich den Anbieter mal fragen, ob er sich die Multifokalen schon selbst hat einbauen lassen.....

Linserich
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Re: Optikversorgung nach Katarakt-OP

Beitragvon Linserich » Samstag 21. Januar 2017, 10:48

optikmichel hat geschrieben:den Anbieter mal fragen, ob er sich die Multifokalen schon selbst hat einbauen lassen.....

Ja, in der Tat, das sollte man echt - die Antwort wäre vielleicht auch spannend!

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DI Michael Ponstein
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Re: Optikversorgung nach Katarakt-OP

Beitragvon DI Michael Ponstein » Samstag 21. Januar 2017, 12:04

Solange Multifokal IOL auf der Technik der konzentrischen Ringe aufbauen, wird es Halos geben.
Physik lässt sich da nicht ändern.
Erst wenn die Übergänge der Ringe so fein verschliffen sind, dürfte dieser Effekt minimiert sein.
Sicher eine Frage der Zeit.

Zitat:
Alle heute erhältlichen multifokalen Intraokularlinsen sind nach dem Prinzip rotations-symmetrisch aufgebauter Zonen konstruiert. Es gilt für Linsen mit refraktiv-multifokaler, diffraktiv-multifokaler oder diffraktiv-multifokaler Optiken mit Apodisierung. Das bedeutet, konzentrische, ringförmige Zonen erlauben Sehen für die Ferne oder für die Nähe.

Im Gegensatz dazu wurde kürzlich ein ganz neues Konzept für eine multifokale Linse entwickelt. Sie hat einen asphärischen Bereich für die Ferne und einen asymmetrischen Bereich für das Nahsehen. Mit anderen Worten, in der Linse befinden sich verschieden starke Krümmungsradien mit resultierenden unterschiedlichen Brechkräften für die verschiedenen Sehentfernungen.

Mit diesem Design werden Bildsprünge vermieden, die Linse ist unabhängig von der Pupillengröße und nimmt für sich in Anspruch, die beste Bildqualität bei Multifokalen Linsen erzeugen zu können.+
Quelle : .neuelinsen.com
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Re: Optikversorgung nach Katarakt-OP

Beitragvon Linserich » Samstag 21. Januar 2017, 19:27

DI Michael Ponstein hat geschrieben:Solange Multifokal IOL auf der Technik der konzentrischen Ringe aufbauen, wird es Halos geben.
Physik lässt sich da nicht ändern.
Erst wenn die Übergänge der Ringe so fein verschliffen sind, dürfte dieser Effekt minimiert sein.
Sicher eine Frage der Zeit.

Zitat:
Alle heute erhältlichen multifokalen Intraokularlinsen sind nach dem Prinzip rotations-symmetrisch aufgebauter Zonen konstruiert. Es gilt für Linsen mit refraktiv-multifokaler, diffraktiv-multifokaler oder diffraktiv-multifokaler Optiken mit Apodisierung. Das bedeutet, konzentrische, ringförmige Zonen erlauben Sehen für die Ferne oder für die Nähe.

Im Gegensatz dazu wurde kürzlich ein ganz neues Konzept für eine multifokale Linse entwickelt. Sie hat einen asphärischen Bereich für die Ferne und einen asymmetrischen Bereich für das Nahsehen. Mit anderen Worten, in der Linse befinden sich verschieden starke Krümmungsradien mit resultierenden unterschiedlichen Brechkräften für die verschiedenen Sehentfernungen.

Mit diesem Design werden Bildsprünge vermieden, die Linse ist unabhängig von der Pupillengröße und nimmt für sich in Anspruch, die beste Bildqualität bei Multifokalen Linsen erzeugen zu können.+
Quelle : .neuelinsen.com


Danke - klingt sehr hoffnungsvoll! In meinem Fall aber leider wohl noch nicht ganz ...
Dazu müßte man aber die Kunstlinse doch mit einem dickeren 'Rahmen' herstellen, damit sie bei&nach der OP auch besser stabilisiert ist! Warum da bisher noch der Haken ist und trotzdem praktiziert wird, wundert mich.

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Re: Optikversorgung nach Katarakt-OP

Beitragvon Traumtänzerin » Montag 23. Januar 2017, 22:09

Es gibt in dieser Diskussion eine Sache, die mir keine Ruhe lässt, mir ist nämlich bei den folgenden Äußerungen nicht klar, ob beide vom Gleichen reden:
Linserich hat geschrieben:Bisher bin ich rund 30 Jahre mit formstabilen Linsen glücklich gewesen. Die letzten rund 15 Jahre Multifokal mit alternierenden Linsen...

Distel hat geschrieben:...Erfahrungsgemäß tragen Fehlsichtige mit diesen Werten die Brille (wenn überhaupt) nur eine kurze Zeit des Tages.
Sollte es der Fall sein, dann würde bedingt durch die Kontaktlinsenkorrektur Alternierendes Sehen in Perfektion vorliegen. …
Sollte bei beiden Augen eine OP erforderlich sein, würde es für mich logisch sein, direkt mit den IOL diesen Zustand herzustellen. Die angestrebte Korrektur bei der OP könnte sein - das dominante Auge voll auszukorrigieren und beim anderen Auge eine Myopie einzustellen.
Je nachdem wie das Resultat der OP ausfällt, kann mit KL noch an der Optimierung gearbeitet werden.

Distel hat geschrieben:...Einige hatten sich bei den Anmerkungen auf die jetzt vorhandene reale Myopie bezogen und Ihr seit Jahren praktiziertes alternierendes Sehen nicht so beachtet....
Für mich selbst käme ein alternierendes System nicht in Frage, da mein Fokus auf einem guten binokular Sehen liegt.

Es gibt doch – so steht es jedenfalls in meinem Lehrbuch – Kontaktlinsen, in denen die Sehbereiche konzentrisch angeordnet sind, für simultanes Sehen, und Kontaktlinsen mit segmentförmiger Anordnung für alternierendes Sehen. Ich bin der Meinung, dass Linserich – er mag mich gern korrigieren, wenn ich falsch liege - sein alternierendes Sehen auf Grund von Kontaktlinsen in Segmentbauweise praktiziert, also nicht zwischen rechtem und linkem Auge alterniert, sondern zwischen Fern- und Nahbereich, eventuell auch Zwischenbereich. Vielleicht habe ich das ganze Prinzip aber auch vollkommen falsch aufgefasst. Jedenfalls klingen deine Äußerungen, Distel, für mich nach einem Alternieren zwischen rechtem und linkem Auge, Monovision sozusagen. Kann es sein, dass ihr von verschiedenen Dingen redet, oder bin ich gerade diejenige, die auf dem Schlauch steht?

Es wäre schön, wenn es mir jemand kurz erklären könnte!
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Re: Optikversorgung nach Katarakt-OP

Beitragvon Distel » Mittwoch 25. Januar 2017, 09:45

@ TT
Der Anpasser der aktuell genutzten Kontaktlinsen vom Linserich könnte Deine Frage sicher präzise beantworten.
Viele Möglichkeiten sind denkbar.

@ Linserich
Mit der Anpasser könnte, falls noch nicht gemacht, auch ein Gespräch über die angedachten IOL-Stärken Sinn machen.
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Re: Optikversorgung nach Katarakt-OP

Beitragvon Linserich » Mittwoch 25. Januar 2017, 18:20

Danke Distel!

Distel hat geschrieben:@ TT
Der Anpasser der aktuell genutzten Kontaktlinsen vom Linserich könnte Deine Frage sicher präzise beantworten.
Viele Möglichkeiten sind denkbar.

@ Linserich
Mit der Anpasser könnte, falls noch nicht gemacht, auch ein Gespräch über die angedachten IOL-Stärken Sinn machen.


Leider hat mein damaliger Anpasser inzwischen Stadt und Stelle gewechselt ... Mal sehen, evtl. im Archiv seiner ehem. Wirkungsstätte!
Das Gespräch müßte ich eben mit der Nachfolgerin versuchen, bin da jetzt aber eher skeptisch.

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Re: Optikversorgung nach Katarakt-OP

Beitragvon Traumtänzerin » Donnerstag 26. Januar 2017, 14:08

Das heißt also, wenn man im Zusammenhang mit Kontaktlinsen von alternierendem Sehen spricht, kann es alles mögliche bedeuten - von Monovision in Reinkultur über Kontaktlinsen, bei denen die fürs Führungsauge für die Ferne und die andere für die Nähe optimiert ist, bis zu zwei Linsen gleichartiger Konstruktion, die jeweils ein Nahteilsegment haben, wo also nicht zwischen linkem und rechtem Auge alterniert wird, sondern zwischen Fern- und Nahsegment? Ganz schön kompliziert das Ganze!
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Re: Optikversorgung nach Katarakt-OP

Beitragvon Linserich » Sonntag 19. Februar 2017, 19:39

So, inzwischen war ich mal wieder bei meinem 'Hausaugenarzt'. Seine Diagnose momentan: Links 40% und rechts 80% Sehleistung.
Ob ich die OP gleich oder im November machen wolle - ich war für gleich. Das Hinausschieben hat auch keinen Reiz.

Er meldete mich gleich in der UNI-Augenklinik Tübingen an und ich war kaum wieder zu Hause, kam schon der Anruf aus der Klinik mit den Terminen für die Voruntersuchung und der Katarakt-OP im März. 4 Wochen vor der Untersuchung keine 'harten' Linsen mehr (bei weichen KL 2 Wochen).

Mein AA erwähnte noch, daß links eine torische Linse eingesetzt werde, auf -3,5 Diopt. festgesetzt (jetzt habe ich da ca,-6). Diese torische Linse gäbe es in der AK aber nicht (?!?!), nur im Augenzentrum XX. Mal sehen, was sie bei der Voruntersuchung dazu meinen ... Außerdem seien nach der OP keine KL's mehr möglich ?!?!


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