mit neuer Brille Probleme in der Ferne

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hedix
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mit neuer Brille Probleme in der Ferne

Beitragvon hedix » Freitag 8. November 2019, 16:34

Hallo liebes Forum,

ich wende ich heute an euch in der Hoffnung, dass hier jemand noch eine Idee hat oder mir einen Vorschlag machen kann.

Erst einmal kurz die Werte meiner alten und neuen Brille:

Alt:
R +0.25 Cyl -0.5 A 108°
L +2.00 (kein Zylinder)

Neu:
R +0.0 Cyl +0.75 A 20
L +2.25 Cyl +0.5 A 145

zur Problematik:

Nach ausführlicher Beratung und Messung bei einem örtlichen Optiker (meine alte Brille war von der berühmten Optiker-Kette mit F) entschied ich mich für Individual Zeiss-Gläser mit DriveSafe und i.Scription.

Leider konnte ich mich überhaupt nicht daran gewöhnen, sodass ich erneut vorstellig wurde. Zur Sicherheit wurde noch mal ein Sehtest gemacht und alle Werte überprüft. Auch beim zweiten Sehtest habe ich die quasi identischen Werte als subjektiv optimal benannt. Somit hat man auch die Gläser noch mal überprüft und dann das i.Scription entfernt, weil dieses bei mir die Achse um bis zu 40° verschiebt (Zitat vom Optiker) und ich damit wohl nicht klar komme. Dazu sei noch gesagt, dass die Sehleistungen meiner Augen ziemlich unterschiedlich sind (je nach Tagesform rechts ca. 120%, links ca. 80%) und ich aktiv mehr oder weniger nur mit dem rechten Auge schaue.

Ohne i.Scription war es schon wesentlich besser, jedoch habe ich nun nach mehrwöchiger Tragezeit festgestellt, dass ich Probleme mit der Fernsicht habe. Es wirkt auf dem rechten Auge leicht unscharf und gerade helle Lichtquellen (z.B. Ampeln oder Leuchtreklame) sind teilweise nur noch "matsch" bzw. haben einen starken Lichtkranz ringsherum, gerade bei zunehmender Dunkelheit. In der Nähe (also z.B. Smartphone, Texte etc.) sind subjektiv jedoch leicht schärfer als mit der alten Brille. Setze ich in solch einer Situation die alte Brille zum Vergleich auf und schaue in die Ferne, habe ich spontan den Eindruck "Ja, so ist das scharf". Auf dem linken Auge sehe ich mit der neuen Brille aber definitiv angenehmer bzw. schärfer.

Also erneut zum Optiker und ihm das Problem geschildert. Dieser schaute sich neue und alte Werte noch mal genau an, machte noch mal einen kurzen Sehtest, überprüfte auch noch mal den Unterschied der Sehleistungen zwischen alter und neuer Brille. Laut seiner Aussage sind die erreichten Visus-Zahlen nur minimal schlechter mit der alten Brille. Anschließend stellte er nun zwei Theorien auf: entweder das rechte Auge sieht jetzt zu scharf und ist quasi überfordert damit oder das linke Auge kann ja nun wesentlich mehr sehen und beeinflusst dadurch das eigentlich scharf sehende, rechte Auge. Laut seiner Aussage passen die neuen Werte jedoch besser zu seinen objektiv gemessenen Werten als die alten (in Bezug auf das linke Auge stimme ich dem auch zu, aber rechts eben nicht). Als Vorschlag kam dann, dass man bei Zeiss anfragen könnte, ob man auf Kulanz im rechten Glas einfach die alten Werte einbaut. Allerdings möchte der Optiker nach seiner Aussage die Werte bzw. Sehleistung nicht unbedingt schlechter machen, als eigentlich gemessen.

In einem anderen Beitrag hatte ich auch noch gelesen, dass das rechte Glas vielleicht zu viel des Guten ist und ich dadurch minimal kurzsichtig auf dem Auge bin, wo dann 0,25 Dioptrien mehr oder weniger (je nachdem wie rum man die Werte rechnen möchte) helfen.

Bevor ich nun noch mal zum Optiker gehe, wollte ich daher hier nachfragen, ob vielleicht noch jemand eine Idee oder Vorschlag hat. Ich hoffe, ich konnte das Problem genau genug schildern, ansonsten einfach fragen. Danke schon mal

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