Frage zu Verglasung einer Schutzbrille

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Markus81
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Frage zu Verglasung einer Schutzbrille

Beitragvon Markus81 » Donnerstag 1. Februar 2018, 17:31

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage bzgl. der "Verglasung" einer Schutzbrille und würde mich freuen, wenn ihr mir hier weiterhelfen könntet.

Ich bin Sportschütze und verwende zum Schutz meiner Augen diese Schutzbrille https://www.revisionmilitary.com/german/product/sawfly/
Leider bin ich auch stark kurzsichtig. -7.0 und -8.0 dpt, jeweils mit ca -1.0 cyl.
Und da fängt das Problem auch schon an.

Da ich nicht jedesmal wenn ich die Schutzbrille verwende Kontaktlinsen tragen kann oder will, bin ich auf der Suche nach einer
alternativen Lösung.
Der Hersteller der Schutzbrille bietet einen RX-Carrier an, um Korrekturgläser in die Schutzbrille einzusetzten.
Diesen gibt es einmal "roh" https://www.revisionmilitary.com/german/product/rx-carrier-and-connector-system/
und der Herstellier bietet auch eine "verglaste" Variante an. https://www.revisionmilitary.com/german/wp-content/uploads/2017/01/REV1747_RX_ORDER_FORM_DE-v11.pdf

Ich habe mir also zuersteinmal den rohen RX-Carrier bestellt, ab damit zu meinem Optiker, er meinte, er könne das zwar verglasen,
er sei aber der Meinung, dass damit kein vernünftiges Sehen möglich ist, da die Gläser zu weit verkippt seinen, also schräg vor den Augen stehen.
Er würde es aber auf mein Risiko hin versuchen.
Da er keine günstigen Gläser im Angebot hat, bin ich mit dem RX Carrier ab zu einem Filialisten und habe mir günstige Gläser
einsetzten lassen.
Das Ergebnis war wie befürchtet nicht zu gebrauchen.

Der Hersteller gibt nun aber in dem Bestellschein zur Verglasten Variante folgendes an:
Aufgrund der Stellung der Korrekturgläser in Revision-Schutzbrillensystemen muss unter Umständen
ein zusätzlicher Korrekturfaktor zu den für eine normale Brille vorgesehenen Verschreibungswerten
hinzugerechnet werden. Die Höhe des Korrekturfaktors wird ggf. vom Lieferanten der Korrekturgläser
anhand der von ihnen übermittelten Verschreibungsinformationen berechnet. Durch den Korrekturfaktor
sind die Sehstärken der Gläser im Korrekturlinsenträger nicht exakt die gleichen wie in einer normalen
Alltagsbrille; der Korrekturfaktor sorgt aber für korrekte, scharfe Sicht.


Nun meine Frage: Ist es überhaupt technisch möglich, durch die Berechnung eines Korrekturfaktors mit dem RX-Carrier zu einem
guten Seherlebnis zu kommen? Der Hersteller spricht hier von +/-11 dpt. (siehe Bestellformular/Link oben)

Sollte ich hier positives Feedback bekommen, so würde ich mit dem Bestellschein zu meinem Stamm-Optiker gehen und ihn bitten das Bestellformular mit mir auszufüllen.

Ist von euch jemand in der Lage diesen Korrekturfaktor zu berechnen und mir die entsprechenden Gläser in den RX-Carrier
einzusetzen? Dann bitte ich um eine kurze Nachricht (gerne auch PM). Alles im Umkreis von ca. 1 - 1.5h um Ulm wäre mir lieber als die Bestellung.

Danke & Gruß
Markus

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Roland A. Frank
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Re: Frage zu Verglasung einer Schutzbrille

Beitragvon Roland A. Frank » Freitag 2. Februar 2018, 17:35

hast ne PN

:-)

Gruß aus Augsburg
Augenoptikermeister - Heilpraktiker - ö.b.u.v. Sachverständiger - miosan-Trainer

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optikgutachter
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Re: Frage zu Verglasung einer Schutzbrille

Beitragvon optikgutachter » Montag 5. Februar 2018, 20:30

Werbung? Hoffentlich nicht. :roll:
http://www.optikgutachter.de Der Wahrheit verpflichtet.


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