Neue Brille mit Hornhautverkrümmung ist der Horror - Was tun ?

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NATI1995

Re: Neue Brille mit Hornhautverkrümmung ist der Horror - Was tun ?

Beitragvon NATI1995 » Samstag 23. Dezember 2017, 13:30

starry_night hat geschrieben:Seit wann hast Du die neuen Gläser?


Seit einigen Tagen, ich muss aber sagen, dass ich noch nie probleme bezüglich eingewöhnung hatte. Weder bei meiner ersten, noch bei anderen Fassungen. Das ist das erste mal

starry_night
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Re: Neue Brille mit Hornhautverkrümmung ist der Horror - Was tun ?

Beitragvon starry_night » Samstag 23. Dezember 2017, 15:34

Vorher hättest Du auch nie einen Zylinder in der Brille.
Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
Antoine de Saint-Exupery

NATI1995

Re: Neue Brille mit Hornhautverkrümmung ist der Horror - Was tun ?

Beitragvon NATI1995 » Samstag 23. Dezember 2017, 18:28

starry_night hat geschrieben:Vorher hättest Du auch nie einen Zylinder in der Brille.


Ich weiß, dass ich nie einen Zylinder in der Brille hatte. Deshalb auch die Frage ob ich den einfach weglassen kann.

starry_night
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Re: Neue Brille mit Hornhautverkrümmung ist der Horror - Was tun ?

Beitragvon starry_night » Samstag 23. Dezember 2017, 19:49

Wenn gutes Sehen nicht wichtig ist, weil Du z.B. nicht am Straßenverkehr teilnimmst, kannst Du das natürlich machen.
Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
Antoine de Saint-Exupery

deephorst
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Re: Neue Brille mit Hornhautverkrümmung ist der Horror - Was tun ?

Beitragvon deephorst » Samstag 23. Dezember 2017, 23:07

Also wenn ichs nochmal richtig verstehe:
Die alte Stärke -1,25 bds. ist wohl zu schwach
Eine neue Stärke wäre besser, sehschärfenmässig
sofern auf beiden Augen -1,75 korrekt gemessen wurden, sollte das auch so eingebaut werden

sofern es einen (zusätzlichen oder sonstigen) cylinder gäbe der was besser macht, ebenso.
und sofern irgendjemand erzählte, cylinder bis 0,75 seien nicht korrektionswürdig: BULLSHIT.

Eine gute / bestmögliche Korrektion, ob spontan oder nach Gewöhnung, sollte aber schon
gleichzeitig möglichst scharf, und dennoch komfortabel / angenehm beim Gucken sein

Wenn eine neue, bislang ungewohnte Korrektion Probleme macht, könnte man sich fragen,
ob die Person bissl sensibel / sehtechnisch eingefahren ist und das einfach paar Tage Zeit braucht
(bis die neuen, orthopädisch besseren / richtigeren Schuhe zB äh eingelaufen sind sag ich mal)

Oder ob Du überhaupt nen Asti hast. Nur weil EINE Messung das so sieht, muss das ja nicht stimmen.

Oder ob die sphärocylindrische Kombination überhaupt richtig ist. Also die Stärken beider
Hauptschnitte im Verhältnis zueinander, und die Achslage natürlich. Weil so ein cylinder ist ja
kein Wert in sich, sondern beschreibt den Umstand, dass das Glas in die eine Richtung halt anders
wirkt als in die andere (senkrecht zur ersten) und die Achse bezeichnet die Lagerichtung dieser
unterschiedlichen, aber gleichzeitig im Glas vorliegenden Wirkungen.

Diese Art der Korrektion ist echt nix besonderes, wie karoshi schon sagte. Und führt ganz regelmässig
einfach zur bestmöglichen Sehschärfe weil diese Korrektion ja den astigmatischen Fehler Deines Systems
quasi gegenläufig ausgleicht.. hat aber einen gewissen Nebeneffekt weil die beiden Hauptstärken im
Glas ja unterschiedlich sind, und damit zB unterschiedlich vergrössern / verkleinern je nach Richtung.

das macht zwar erstmal nix und ist objektiv richtig, weil die Korrektion ja den Augenfehler auf 0 stellt,
sensible Leute empfinden die Umstellung gegenüber dem gewohnten (qualitativ schlechteren) Seheindruck
aber spontan manchmal zunächst als perspektivisch ungewohnt, oder irritierend bis schwierig

Und OK es gibt tatsächlich, aber sehr selten, Leute die Cylinderkorrektionen partout nachhaltig nicht abkönnen
AKA "Cylinderunverträglichkeit" , dann aber meist auch bei schiefen Achslagen

In dem Fall müsste auf die Voll- oder Überhauptkorrektion des Cylinders halt verzichtet werden. Also
(erstmal) weniger Cylinder, bewusst geschönte falsche Achslage auf 0 oder 90, überhaupt gar kein Cylinder..
Aber dies dann definitiv unter Einbusse der potentiell möglichen Sehschärfe, nur wegen der "Verträglichkeit"
Wer Cylinder nicht abkann und das nicht umzustellen vermag, kann auch nicht monieren, dass ohne
diese Korrektion die Sehschärfe aber nicht "optimal" sei. Da heisst es vielmehr: Entweder, oder.

Aber das ist im Grunde alles voll im trüben gefischt, solange die für Dich beste / richtigste Korrektion gar
nicht bekannt ist. Und diese lässt sich auch aus deiner Schilderung beim besten Willen nicht erschliessen.

Niemand aka niemand kann Dir eine Fernexpertise ausstellen, was "Du weglassen könntest". Das geht nicht.
Hat ja zB auch was mit der jeweils erreichten objektiven Sehleistung R / L zu tun, bei Dir bislang unbekannt

Deshalb: einfach nochmal richtig gut messen lassen, also von einer Person die das auch wirklich draufhat.
Und Unterschiede mit / ohne / so / oder anders // nochmal richtig zeigen lassen. Da klärt sich manches :- )
Das geht aber wirklich nur vor Ort, und nicht hier. Keinesfalls. Ist so.

Und abschliessend, oh Nati 1995: Mach dich nicht so wuschig wegen diesem Kram. Du hast kein echtes Problem
mit den Augen, das ist wohl einfach alles bissl blöd gelaufen, aber wahre Dramen sehen anders aus. Meine
Empfehlung wäre, das nach den Feiertagen nochmal so entspannt wie kompetent checken zu lassen. Und bis dahin
die Feiertage zu geniessen. Das wünsch ich Dir, und allen anderen MitleserInnen ebenso. Frohes Fest quasi...
In diesem Sinne, und Allen immer nur das Beste :- )
wir australier sind die coolsten (ricola)

NATI1995

Re: Neue Brille mit Hornhautverkrümmung ist der Horror - Was tun ?

Beitragvon NATI1995 » Sonntag 24. Dezember 2017, 00:27

deephorst hat geschrieben:Also wenn ichs nochmal richtig verstehe:
Die alte Stärke -1,25 bds. ist wohl zu schwach
Eine neue Stärke wäre besser, sehschärfenmässig
sofern auf beiden Augen -1,75 korrekt gemessen wurden, sollte das auch so eingebaut werden

sofern es einen (zusätzlichen oder sonstigen) cylinder gäbe der was besser macht, ebenso.
und sofern irgendjemand erzählte, cylinder bis 0,75 seien nicht korrektionswürdig: BULLSHIT.

Eine gute / bestmögliche Korrektion, ob spontan oder nach Gewöhnung, sollte aber schon
gleichzeitig möglichst scharf, und dennoch komfortabel / angenehm beim Gucken sein

Wenn eine neue, bislang ungewohnte Korrektion Probleme macht, könnte man sich fragen,
ob die Person bissl sensibel / sehtechnisch eingefahren ist und das einfach paar Tage Zeit braucht
(bis die neuen, orthopädisch besseren / richtigeren Schuhe zB äh eingelaufen sind sag ich mal)

Oder ob Du überhaupt nen Asti hast. Nur weil EINE Messung das so sieht, muss das ja nicht stimmen.

Oder ob die sphärocylindrische Kombination überhaupt richtig ist. Also die Stärken beider
Hauptschnitte im Verhältnis zueinander, und die Achslage natürlich. Weil so ein cylinder ist ja
kein Wert in sich, sondern beschreibt den Umstand, dass das Glas in die eine Richtung halt anders
wirkt als in die andere (senkrecht zur ersten) und die Achse bezeichnet die Lagerichtung dieser
unterschiedlichen, aber gleichzeitig im Glas vorliegenden Wirkungen.

Diese Art der Korrektion ist echt nix besonderes, wie karoshi schon sagte. Und führt ganz regelmässig
einfach zur bestmöglichen Sehschärfe weil diese Korrektion ja den astigmatischen Fehler Deines Systems
quasi gegenläufig ausgleicht.. hat aber einen gewissen Nebeneffekt weil die beiden Hauptstärken im
Glas ja unterschiedlich sind, und damit zB unterschiedlich vergrössern / verkleinern je nach Richtung.

das macht zwar erstmal nix und ist objektiv richtig, weil die Korrektion ja den Augenfehler auf 0 stellt,
sensible Leute empfinden die Umstellung gegenüber dem gewohnten (qualitativ schlechteren) Seheindruck
aber spontan manchmal zunächst als perspektivisch ungewohnt, oder irritierend bis schwierig

Und OK es gibt tatsächlich, aber sehr selten, Leute die Cylinderkorrektionen partout nachhaltig nicht abkönnen
AKA "Cylinderunverträglichkeit" , dann aber meist auch bei schiefen Achslagen

In dem Fall müsste auf die Voll- oder Überhauptkorrektion des Cylinders halt verzichtet werden. Also
(erstmal) weniger Cylinder, bewusst geschönte falsche Achslage auf 0 oder 90, überhaupt gar kein Cylinder..
Aber dies dann definitiv unter Einbusse der potentiell möglichen Sehschärfe, nur wegen der "Verträglichkeit"
Wer Cylinder nicht abkann und das nicht umzustellen vermag, kann auch nicht monieren, dass ohne
diese Korrektion die Sehschärfe aber nicht "optimal" sei. Da heisst es vielmehr: Entweder, oder.

Aber das ist im Grunde alles voll im trüben gefischt, solange die für Dich beste / richtigste Korrektion gar
nicht bekannt ist. Und diese lässt sich auch aus deiner Schilderung beim besten Willen nicht erschliessen.

Niemand aka niemand kann Dir eine Fernexpertise ausstellen, was "Du weglassen könntest". Das geht nicht.
Hat ja zB auch was mit der jeweils erreichten objektiven Sehleistung R / L zu tun, bei Dir bislang unbekannt

Deshalb: einfach nochmal richtig gut messen lassen, also von einer Person die das auch wirklich draufhat.
Und Unterschiede mit / ohne / so / oder anders // nochmal richtig zeigen lassen. Da klärt sich manches :- )
Das geht aber wirklich nur vor Ort, und nicht hier. Keinesfalls. Ist so.

Und abschliessend, oh Nati 1995: Mach dich nicht so wuschig wegen diesem Kram. Du hast kein echtes Problem
mit den Augen, das ist wohl einfach alles bissl blöd gelaufen, aber wahre Dramen sehen anders aus. Meine
Empfehlung wäre, das nach den Feiertagen nochmal so entspannt wie kompetent checken zu lassen. Und bis dahin
die Feiertage zu geniessen. Das wünsch ich Dir, und allen anderen MitleserInnen ebenso. Frohes Fest quasi...
In diesem Sinne, und Allen immer nur das Beste :- )


Danke für deine wirklich nette und ausführliche antwort.
Ja ich bin etwas von der Rolle, weil die neue Brille auch nach einigen Tagen absolut unerträglich ist.
Das rechte Auge ist absolut zufrieden, das linke mit dem Cylinder dreht am Rad. Als würde ich permanent schielen und wirr im Kopf sein. Wenn ich dann mit dem linken Auge durch das rechte Glas schaue (Ja ist etwas kompliziert, aber funktioniert) ist es deutlich angenehmer.
Ich bin kein Mensch der eine 120% Korrektion braucht, ich komme immerhin mit meinen alten Gläsern prima zurecht, auch wenn es unterkorrigiert ist. Ob das jetzt gut oder schlecht ist sei mal dahin gestellt, da sagt sowieso jeder was anderes.
Ich habe nur das vertrauen zu meinem (einst) top Optiker verloren nachdem ständig etwas anderes gesagt wurde.
Keine ahnung wem ich meine augen nun anvertrauen soll, aber ich werde es mal mit einem kleinen Optiker versuchen - keiner Kette.
Auch dir schöne Feiertage lg

deephorst
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Re: Neue Brille mit Hornhautverkrümmung ist der Horror - Was tun ?

Beitragvon deephorst » Sonntag 24. Dezember 2017, 00:41

Also wir neigen ja aus durchaus guten Gründen dazu, keine unbefugte Ferndiagnostik zu machen
bei Dir wär ich aber schon gespannt, ob sich dieses Cylinderdings denn überhaupt so halten lässt
Klingt irgendwie nicht so find ich, halt uns auf dem Laufenden
Bis Denn :- )
wir australier sind die coolsten (ricola)

NATI1995

Re: Neue Brille mit Hornhautverkrümmung ist der Horror - Was tun ?

Beitragvon NATI1995 » Sonntag 24. Dezember 2017, 23:44

deephorst hat geschrieben:Also wir neigen ja aus durchaus guten Gründen dazu, keine unbefugte Ferndiagnostik zu machen
bei Dir wär ich aber schon gespannt, ob sich dieses Cylinderdings denn überhaupt so halten lässt
Klingt irgendwie nicht so find ich, halt uns auf dem Laufenden
Bis Denn :- )


Ich werde mich melden sobald ich neue infos habe :)

NATI1995

Re: Neue Brille mit Hornhautverkrümmung ist der Horror - Was tun ?

Beitragvon NATI1995 » Donnerstag 28. Dezember 2017, 17:44

Ein kleines Update.
Ich war jetzt bei einem anderen Optiker, dort wurde ich von A-Z durchgecheckt.
Er ist der Meinung, dass ich eine sehr empfindliche Person bin was den Zylinder betrifft da ich noch nie einen hatte. Das linke Glas ist zu stark für mein Auge und der Zylinderwert wurde jetzt um 0,25 runter gesetzt.
Die Brille ist nun angenehmer zu tragen als vorher aber trotzdem noch ungewohnt.
Sollte es mit der Zeit noch immer nicht besser werden würde er um weitere 0,25 runter gehen beim Zylinder, jedoch müsste ich dann mit einem Sehschärfenverlust rechnen.

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Re: Neue Brille mit Hornhautverkrümmung ist der Horror - Was tun ?

Beitragvon optikgutachter » Donnerstag 28. Dezember 2017, 18:59

Ein anderer Fielm... optiker wohl ?
http://www.optikgutachter.de Der Wahrheit verpflichtet.

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Re: Neue Brille mit Hornhautverkrümmung ist der Horror - Was tun ?

Beitragvon Roland A. Frank » Donnerstag 28. Dezember 2017, 21:52

NATI1995 hat geschrieben:Ein kleines Update.
Ich war jetzt bei einem anderen Optiker, dort wurde ich von A-Z durchgecheckt.
Er ist der Meinung, dass ich eine sehr empfindliche Person bin was den Zylinder betrifft da ich noch nie einen hatte. Das linke Glas ist zu stark für mein Auge und der Zylinderwert wurde jetzt um 0,25 runter gesetzt.
Die Brille ist nun angenehmer zu tragen als vorher aber trotzdem noch ungewohnt.
Sollte es mit der Zeit noch immer nicht besser werden würde er um weitere 0,25 runter gehen beim Zylinder, jedoch müsste ich dann mit einem Sehschärfenverlust rechnen.



na, daß ging ja schnell...

am 24.12. noch schnell zu einem anderen Optiker, zwei Werktage später schon das neue Glas eingebaut und schon (fast) eingetragen und
schon gleich ein "Update"... - wunderbar :roll: So lieben wir es !
Augenoptikermeister - Heilpraktiker - ö.b.u.v. Sachverständiger - miosan-Trainer

NATI1995

Re: Neue Brille mit Hornhautverkrümmung ist der Horror - Was tun ?

Beitragvon NATI1995 » Freitag 29. Dezember 2017, 00:06

Roland A. Frank hat geschrieben:
NATI1995 hat geschrieben:Ein kleines Update.
Ich war jetzt bei einem anderen Optiker, dort wurde ich von A-Z durchgecheckt.
Er ist der Meinung, dass ich eine sehr empfindliche Person bin was den Zylinder betrifft da ich noch nie einen hatte. Das linke Glas ist zu stark für mein Auge und der Zylinderwert wurde jetzt um 0,25 runter gesetzt.
Die Brille ist nun angenehmer zu tragen als vorher aber trotzdem noch ungewohnt.
Sollte es mit der Zeit noch immer nicht besser werden würde er um weitere 0,25 runter gehen beim Zylinder, jedoch müsste ich dann mit einem Sehschärfenverlust rechnen.



na, daß ging ja schnell...

am 24.12. noch schnell zu einem anderen Optiker, zwei Werktage später schon das neue Glas eingebaut und schon (fast) eingetragen und
schon gleich ein "Update"... - wunderbar :roll: So lieben wir es !


Nein nein ich war heute bei einem anderen Optiker, der konnte mir das Glas noch am selben Tag tauschen.
Und bei Fiel... war ich nicht, die sehen mich nach dieser blamage niewieder.
Ich war bei einem kleinen (dort ist mein Schwager und hatte nie Probleme)
Eingetragen ist die Brille noch nicht, aber bis jetzt ist es auf jedenfall angenehmer.

NATI1995

Re: Neue Brille mit Hornhautverkrümmung ist der Horror - Was tun ?

Beitragvon NATI1995 » Freitag 29. Dezember 2017, 00:08

optikgutachter hat geschrieben:Ein anderer Fielm... optiker wohl ?


Eine Optikerkette sieht mich niewieder xD
Ich war bei einem kleinen Optiker der sich sehr viel Zeit genommen hat und mich von A-Z durchgecheckt hat.
Inkl. Vergleiche, Messbrille etc.

Oppicker
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Re: Neue Brille mit Hornhautverkrümmung ist der Horror - Was tun ?

Beitragvon Oppicker » Freitag 29. Dezember 2017, 11:40

@Nati
Da eine unversorgte, aber tatsächlich vorhandene "Hornhautverkrümmung" spätestens bei Gleitsichtgläsern noch zum Problem werden wird, wäre eine Klärung des Sachverhaltes schon wichtig.
Wie schon gesagt wurde, muss diese "Verkrümmung" nicht von der Hornhaut kommen, was auch "seltenst" der Fall ist. In aller Regel ist es die Summe aus "Verkrümmungen" innerhalb des Auges und der Hornhaut.
Es ist also möglich, dass diese Verkrümmung nicht stets gleich hoch ist und stets diesselbe Lage hat. Es ist auch möglich, dass die Hauptebenen der Verkrümmung nicht rechtwinklig zueinander stehen, sondern schiefwinklig (Astigmatismus irregularis). Es ist ebenso möglich, dass sie zwar rechtwinklig zu einander stehen, aber in "schiefen" Winkeln (statt um die 0 oder 90 Grad z.B. in 40 oder 60 Grad). Solche Ast. obliquus werden oft schlecht vertragen.
Tests der Hornhauttopografie, eine Test-KL oder mit einer stenopäische Lücke könnten da evtl. aufschlussreich sein.

Es gibt aber auch Menschen, die schlicht und ergreifend "trockene" Augen haben. Da hat man öfter mal bei automatischen Messmethoden eine angebliche "Verkrümmung", die gar nicht da ist.

Bleibt die Ursache nun im Dunkeln, wird das dazu führen, dass Du später, wenn Du mal Gleitsichtgläser benötigst, die "falsche" Stelle zum Sehen benützst und Gleitsichtgläser nur bedingt oder gar nicht zufriedenstellen.
Manchmal gibt es im Leben einfach nicht genug Steine (Forrest Gump)

NATI1995

Re: Neue Brille mit Hornhautverkrümmung ist der Horror - Was tun ?

Beitragvon NATI1995 » Freitag 29. Dezember 2017, 14:55

Oppicker hat geschrieben:@Nati
Da eine unversorgte, aber tatsächlich vorhandene "Hornhautverkrümmung" spätestens bei Gleitsichtgläsern noch zum Problem werden wird, wäre eine Klärung des Sachverhaltes schon wichtig.
Wie schon gesagt wurde, muss diese "Verkrümmung" nicht von der Hornhaut kommen, was auch "seltenst" der Fall ist. In aller Regel ist es die Summe aus "Verkrümmungen" innerhalb des Auges und der Hornhaut.
Es ist also möglich, dass diese Verkrümmung nicht stets gleich hoch ist und stets diesselbe Lage hat. Es ist auch möglich, dass die Hauptebenen der Verkrümmung nicht rechtwinklig zueinander stehen, sondern schiefwinklig (Astigmatismus irregularis). Es ist ebenso möglich, dass sie zwar rechtwinklig zu einander stehen, aber in "schiefen" Winkeln (statt um die 0 oder 90 Grad z.B. in 40 oder 60 Grad). Solche Ast. obliquus werden oft schlecht vertragen.
Tests der Hornhauttopografie, eine Test-KL oder mit einer stenopäische Lücke könnten da evtl. aufschlussreich sein.

Es gibt aber auch Menschen, die schlicht und ergreifend "trockene" Augen haben. Da hat man öfter mal bei automatischen Messmethoden eine angebliche "Verkrümmung", die gar nicht da ist.

Bleibt die Ursache nun im Dunkeln, wird das dazu führen, dass Du später, wenn Du mal Gleitsichtgläser benötigst, die "falsche" Stelle zum Sehen benützst und Gleitsichtgläser nur bedingt oder gar nicht zufriedenstellen.


Ich habe doch bereits erwähnt, dass ich von A-Z durchgecheckt wurde.
Meine Hornhautverkrümmung ist so minimal, dass sie mir kaum bis garnicht auffällt. Zudem hat der nette fiel... Optiker die Brille zu stark gemacht, erst mit der abgeschwächten version gings mir viel besser beim sehen der Zylinder ist noch im linken Glas da, aber um 0,25 schwächer von der Stärke also ist sie nicht "unversorgt" warum sollte ich mir viel stärkere gläser nehmen wenn ich sie nicht tragen kann ? Der optiker jetzt war viel kompetenter und hat sich viel zeit genommen.
Außerdem bin ich für 22 doch etwas zu jung für eine Gleitsichtbrille und weitsichtig bin ich zu 100% nicht. Im jänner lasse ich mich sowieso untersuchen ob ich für eine Laser OP geeignet bin, dann bin ich das thema los


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