Welche Randdicke ist möglich?

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Privat0815
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Welche Randdicke ist möglich?

Beitragvon Privat0815 » Freitag 8. Dezember 2017, 19:51

Hallo,

ich hätte gerne gewusst welche Randdicke (rechts und links aussen) ich für das Gestell bei meinen Eckdaten im Idealfall erreichen kann:

Gestell:

503075 60


Eigenschaften

Brillen für:
Herren
Rahmenmaterial:
Kunststoff / Metall
Rahmenfarbe:
Havana / Grau
Gewicht:
13 g
Gleitsichtfähig:
Ja

Maße
133 mm
Brillenbreite 135 mm
Bügellänge 34 mm
Glashöhe 52 mm
Glasbreite 16 mm
Stegbreite


Meine Kurzsichtigkeit

links: -6,25; -0,75; 167
rechts: -5,00; -1,75; 175


BITTE lassen Sie mich wissen welche Angaben noch benötigt werden (falls es so ist), ich nix Fachmann :D

lars56
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Re: Welche Randdicke ist möglich?

Beitragvon lars56 » Freitag 8. Dezember 2017, 20:54

Es fehlen sämtliche Zentrierdaten. Zu deutsch: wo in der Brillenfassung guckst du hauptsächlich durch, und zwar horizontal UND vertikal. Lässt sich nur bei aufgesetzter Fassung unter Beachtung gewisser Regeln ermitteln und beeinflusst die Glasdicken massgeblich!
Ausserdem fehlen der HSA (Hornhautscheitalabstand) zum Zeitpunkt der Messung und ggf der Unterschied bei aufgesetzter Brillenfassung.
Übrigens: Du hast schon gesehen, dass die Brille derzeit bei Mister Spex vergriffen ist?

Zoom
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Re: Welche Randdicke ist möglich?

Beitragvon Zoom » Freitag 8. Dezember 2017, 21:26

Hallo Privat 0815

Volle Zustimmung zu Lars!
Wenn du im Internet kaufen willst, dann bitte auch den Support vom Internettandler.
Ansonsten gehst du zu deinem Optiker vor Ort, er wird dir die möglichen Glasvarianten mit allen Vor- und Nachteilen erklären, und dir die Dicken bis auf 2/10 mm genau ausrechnen.

Gruß

Zoom

deephorst
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Re: Welche Randdicke ist möglich?

Beitragvon deephorst » Samstag 9. Dezember 2017, 02:03

Sorry aber wenn Du Internetdaten für Deinen Händler brauchst
dann steck doch bitte einfach Deinen Kopf ins Display und da sollen die das dann ausmessen :-(

.. undsoweiterundsofort, stand vorm edit leider ein unnötig langer Beitrag hier..
Zuletzt geändert von deephorst am Samstag 9. Dezember 2017, 08:39, insgesamt 2-mal geändert.
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ronja
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Re: Welche Randdicke ist möglich?

Beitragvon ronja » Samstag 9. Dezember 2017, 02:10

:roll: :roll: :roll:
Warum kann man einen Post eigentlich nicht einfach ignorieren anstatt so einen Roman zu schreiben den eh niemand liest? Nach 2 Sätzen habe ich angefangen, das nur noch grob zu überfliegen.
Waren wohl ein oder mehrere Getränke zu viel.

deephorst
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Re: Welche Randdicke ist möglich?

Beitragvon deephorst » Samstag 9. Dezember 2017, 03:05

Hi Ronja,

nein, keine Getränke, aber stimmt, war echt nicht nötig.
Wo Du recht hast, hast Du recht ..
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Metzgermeister
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Re: Welche Randdicke ist möglich?

Beitragvon Metzgermeister » Samstag 9. Dezember 2017, 10:47

Ich denke Lars hat alles gesagt, was gesagt werden musste und der Fred kann geschlossen werden.

lars56 hat geschrieben:Es fehlen sämtliche Zentrierdaten. Zu deutsch: wo in der Brillenfassung guckst du hauptsächlich durch, und zwar horizontal UND vertikal. Lässt sich nur bei aufgesetzter Fassung unter Beachtung gewisser Regeln ermitteln und beeinflusst die Glasdicken massgeblich!
Ausserdem fehlen der HSA (Hornhautscheitalabstand) zum Zeitpunkt der Messung und ggf der Unterschied bei aufgesetzter Brillenfassung.
Übrigens: Du hast schon gesehen, dass die Brille derzeit bei Mister Spex vergriffen ist?



Eine Glasdickenberechnung kann nur erfolgen, wenn:

HSA (Brille), HSA (Messbrille), Vorneigungswinkel, Fassungsscheibenwinkel, Durchblickspunkt Ferne (Höhe und PD jeweils am Einzelauge) an der anatomisch angepassten Brille vorliegen. Quasi die gleichen Daten, welche auch zur korrekten Fertigung einer Brille benötigt werden. Liegen diese nicht vor, kann weder eine Dickenberechnung berechnet noch eine richtige Brille gefertigt werden.
Gottes schönste Gabe ist und bleibt der SCHWABE, denn Gullstrand ist kein BADeort :D

„Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul“

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Re: Welche Randdicke ist möglich?

Beitragvon ronja » Samstag 9. Dezember 2017, 11:10

deephorst hat geschrieben:Hi Ronja,

nein, keine Getränke, aber stimmt, war echt nicht nötig.
Wo Du recht hast, hast Du recht ..


Danke :)
Getränke waren nur eine Vermutung - sorry!
Find ich gut dass du es rausgenommen hast!

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tangata_whenua
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Re: Welche Randdicke ist möglich?

Beitragvon tangata_whenua » Samstag 9. Dezember 2017, 14:04

lars56 hat geschrieben:Es fehlen sämtliche Zentrierdaten. Zu deutsch: wo in der Brillenfassung guckst du hauptsächlich durch, und zwar horizontal UND vertikal. Lässt sich nur bei aufgesetzter Fassung unter Beachtung gewisser Regeln ermitteln und beeinflusst die Glasdicken massgeblich!
Ausserdem fehlen der HSA (Hornhautscheitalabstand) zum Zeitpunkt der Messung und ggf der Unterschied bei aufgesetzter Brillenfassung.
Übrigens: Du hast schon gesehen, dass die Brille derzeit bei Mister Spex vergriffen ist?


Zusätzlich müsste man noch wissen, aus welchem Material die Gläser denn sein sollen.
Kommt CR39, MR8, MR10 oder doch Polycarbonat oder Trivex zum Einsatz, muss auch noch STANAG2920 erfüllt werden, Basiskurve der Gläser???

Privat0815
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Re: Welche Randdicke ist möglich?

Beitragvon Privat0815 » Montag 11. Dezember 2017, 14:54

Hallo,

die Daten sind aus dem Internet weil das Gestell nicht mehr beschaffbar ist (laut Optiker). Ich habe mich halt für die Fassung entschieden.

Privat0815
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Re: Welche Randdicke ist möglich?

Beitragvon Privat0815 » Montag 11. Dezember 2017, 16:07

Die Frage ist vielleicht viiiel einfacher als bisher gedacht:

Wenn ein "1,74" Material verwendet wird (beim gleichen Gestell), kann dann die Randdicke variieren? Oder habe ich egal, wieviel ich auch bezahlen würde keine Einfluss auf die Randdicke?

Robin
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Re: Welche Randdicke ist möglich?

Beitragvon Robin » Montag 11. Dezember 2017, 16:42

tangata_whenua hat geschrieben:
lars56 hat geschrieben:Es fehlen sämtliche Zentrierdaten. Zu deutsch: wo in der Brillenfassung guckst du hauptsächlich durch, und zwar horizontal UND vertikal. Lässt sich nur bei aufgesetzter Fassung unter Beachtung gewisser Regeln ermitteln und beeinflusst die Glasdicken massgeblich!
Ausserdem fehlen der HSA (Hornhautscheitalabstand) zum Zeitpunkt der Messung und ggf der Unterschied bei aufgesetzter Brillenfassung.
Übrigens: Du hast schon gesehen, dass die Brille derzeit bei Mister Spex vergriffen ist?


Zusätzlich müsste man noch wissen, aus welchem Material die Gläser denn sein sollen.
Kommt CR39, MR8, MR10 oder doch Polycarbonat oder Trivex zum Einsatz, muss auch noch STANAG2920 erfüllt werden, Basiskurve der Gläser???

Auch nicht unwichtig: welcher Glashersteller soll es denn sein/werden (wegen der Mittendicke und diverser weiterer Materialeigenschaften neben dem Brechungsindex - die variierren von Hersteller zu Hersteller teilweise deutlich ....).

Am Besten den Augenoptiker ihres Vertrauens befragen - der kann ihnen wesentlich besser helfen!

Privat0815
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Re: Welche Randdicke ist möglich?

Beitragvon Privat0815 » Montag 11. Dezember 2017, 18:23

Privat0815 hat geschrieben:Die Frage ist vielleicht viiiel einfacher als bisher gedacht:

Wenn ein "1,74" Material verwendet wird (beim gleichen Gestell), kann dann die Randdicke variieren? Oder habe ich egal, wieviel ich auch bezahlen würde keine Einfluss auf die Randdicke?


Kann da jemand was zu sagen :?:

Auch nicht unwichtig: welcher Glashersteller soll es denn sein/werden (wegen der Mittendicke und diverser weiterer Materialeigenschaften neben dem Brechungsindex - die variierren von Hersteller zu Hersteller teilweise deutlich ....).


Passt ja zur Frage oben! Wenn es aber so wäre, welcher Hersteller wäre zu empfehlen für "dünne" Randdicken?


Mich würde auch mal interessieren ob ein Blaufilter sinnvoll ist. Bei den mir angebotenen Gläsern (Zeiss, 1,74, asphärisch ist kein Blaufilter möglich). Bei 1,67 schon, allerdings ist es dann wieder dicker :roll:

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Re: Welche Randdicke ist möglich?

Beitragvon nixblicker » Montag 11. Dezember 2017, 18:30

wenn die fassung für den optiker nicht mehr zu bekommen ist, würde ich dir empfehlen, die fassung online zu ordern, und sie dann fachgerecht verglasen zu lassen. Alles was du hier wissen willst, wäre nur durch raten zu ermitteln. Wenn ich einen kunden mit seiner Wunschfassung vor mir habe, ist es ein leichtes, alle deine fragen zu beantworten.

Aus der ferne geht das nun mal leider nicht.

Aber bedenke: Wenn eine fassung nicht mehr durch den fachhandel zu bekommen ist, dann dürfte es im fall eines falles mit ersatzteilen ähnlich aussehen.
Schau doch mal rein: www.glashaus-bremerhaven.de

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Karoshi
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Re: Welche Randdicke ist möglich?

Beitragvon Karoshi » Montag 11. Dezember 2017, 19:17

Privat0815 hat geschrieben:Die Frage ist vielleicht viiiel einfacher als bisher gedacht:

Wenn ein "1,74" Material verwendet wird (beim gleichen Gestell), kann dann die Randdicke variieren? Oder habe ich egal, wieviel ich auch bezahlen würde keine Einfluss auf die Randdicke?


Dicker geht immer, dünner hat ein Limit. Und das ist Herstellerabhängig.

Dünner bedeutet auch immer "platter" von vorne. Lieber etwas dicker, dafür runder, sieht nicht nur besser aus, es schaut sich auch besser durch. Und ob du jetzt 6,0mm oder 6,3mm an der dicksten Stelle hast ist doch echt Wurst.

PS: Kauf lieber eine Brille aus einer aktuellen Kollektion. Wenn du Ersatzteile brauchen solltest (und du wirst die brauchen denn die Bügel/Scharniere von genau dem Modell sind äußerst "weich") stehst du sonst recht doof da und kannst die Gläser auch wegwerfen.
Des Menschen Leben gleicht der Brille. Man macht viel durch. -- Heinz Erhardt
staatl. gepr. Augenoptiker und Augenoptikermeister FFA München 2011


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