Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

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Karoshi
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon Karoshi » Mittwoch 17. August 2016, 08:18

GodEmperor hat geschrieben:
Onkel Bob hat geschrieben:...als dass ich mich in Sphären bewegen möchte, wo barfüßige Jungfrauen bei Vollmond mit goldenen Sicheln geheime Kräutermischungen ernten und zu magischen Tinkturen verarbeiten.

Ich mag den Kerl.

Aber er irrt sich. Barfüßíg ist gegen die Hornhaut an den Fußsohlen, BarBUSIG wär für die Augen xD
Des Menschen Leben gleicht der Brille. Man macht viel durch. -- Heinz Erhardt
staatl. gepr. Augenoptiker und Augenoptikermeister FFA München 2011

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Onkel Bob
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon Onkel Bob » Mittwoch 17. August 2016, 10:02

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
...es ist nicht so wie du denkst...

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benkhoff
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon benkhoff » Mittwoch 17. August 2016, 10:10

:roll: :lol: :lol: :lol:
neee, für solche Leutz ist dat nix! :lol:
Navy-Crews do it anytime and anywhere! Über aller Welt Gewässer, sind Marineflieger besser!
"Freiheit und Glück!" - PP Zahl
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Wetzler
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon Wetzler » Dienstag 9. Mai 2017, 14:31

Ich habe mal im Suchfeld "Farbtherapie" eingegeben, damit ich den richtigen Thread für meine Frage habe.
Allerdings geht es hier vielmehr um das Irlen-Syndrom und nicht wie bei mir um die Farbtherapie für das Stimmungsgemüt.
Allerdings habe ich auch gesehen, dass Herr Frank sich zu dem Thema geäußert hat und vielleicht können Sie mir als Heilpraktiker ihre Erfahrungen mitteilen.
Es geht um die Chromotherapie, bei der eine Heilung mit der unterschiedlichen Wahrnehmung von Farben versprochen wird. Die ersten Informationen habe ich mir durch diesem Artikel verschafft, der meines Erachtens eine gute Quelle ist und das Thema auch umfassend beschreibt? https://www.bach-blueten-portal.de/bachblueten-blog/farbtherapie-chromotherapie/
Mich würde interessieren, ob es wirklich etwas bringt diese Therapie bei einer Winterdepression zu wählen. Meine Mutter wohnt seit letztem Jahr in einem Betreuten-Wohnen-Komplex. Sie hat ihren Garten geliebt und war über die Wintermonate meistens im Süden. Das ist jetzt nicht mehr möglich, sodass sie im Januar und Februar unter Depressionen litt. Diese wurden vom Arzt im zweiten Monat sofort mit Medikamenten behandelt. Ich bin totaler Gegner gegen Anti-Depressiva und würde für diesen Winter gerne andere Möglichkeiten in Betracht ziehen.
Ich denke solche Therapien werden von der Krankenkasse nicht übernommen? Meine Mutter ist PV.

Ich würde mich freuen, wenn sie einen Rat für mich haben.
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DI Michael Ponstein
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon DI Michael Ponstein » Dienstag 9. Mai 2017, 16:03

Hat Ihre Mutter eine Brille, wenn ja, welche Tönung hat diese?
Hat Ihre Mutter eine Augenerkrankung, wenn ja welche?
Wurde schon mal auf Cataract (grauer Star) bzw. AMD oder MD (Macula Degeneration) getestet?
Welche Umgebungsbeleuchtung herrscht in der Phase der Depression?

Gruss Ponstein
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon Wetzler » Dienstag 9. Mai 2017, 16:20

Hallo Herr Ponstein,

Meine Mutter hat eine Brille (damals auch mit Tönung bei starkem Licht, wenn ich mich Recht erinnere) und auch grauen Star gehabt, nach einer Op jetzt Brillenfrei sozusagen.
Von AMD und MD weiß ich jetzt auch nicht, was das genau ist, aber ich werde eigentlich über Erkrankungen informiert. Ob sie gezielt darauf getestet wurde, weiß ich allerdings nicht. Sollte sie das nachholen?

Also Umgebungsbeleuchtung ist auf jeden Fall: wenig Tageslicht durch Winter. Sie war auch kaum draußen, weil sie keine Lust hatte bei solchem Wetter raus zu gehen. Und in der Wohnung hat sie verschiedene Lampen, einige heller, andere eher für die Abendstimmung dunkler. Aber natürlich alle warmweiß und keine Farben durch Schirme oder sonstiges.

Beste Grüße
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon DI Michael Ponstein » Dienstag 9. Mai 2017, 17:09

Danke, wurde bei der OP eine bestimmte Form von Linse mit Gelbfilter eingesetzt?
Warum ich das Frage, weil wir im Farbspektrum blaue Lichtanteile benötigen, um wach zu werden.
Wenn keine Macula Degen. vorliegt kann auch zunächst mal die Beleuchtung auf den Prüfstand. Sog. Daylightlampen z.B. Philips liefern ein Tageslichtspektrum in den Räumlichkeiten und können hilfreich bei Depressionen wirken.
Hilfreich können auch Brillengläser mit bestimmten Farben sein. Welche das sind, muss sicher ausprobiert werden. Möglicherweise braucht man auch sehr unterschiedliche Farbkombinationen.
Aber auch das ist wichtig, nach draussen nicht zu gehen, erhöht die Gefahr der Depression. Also alles ist besser als drinnen zu bleiben.
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon Wetzler » Dienstag 9. Mai 2017, 17:13

Danke für die Tipps!
Das mit der Linse müsste ich erstmal in Erfahrung bringen. Sieht man die? Weil dann hat sie auf jeden Fall keine, da ihre Augen immer noch hellblau sind.
Von den Lampen von Philips habe ich auch schon gelesen. Die werde ich dann wirklich mal aufstellen. Ihr geht es jetzt auch schon wieder besser, da wir ja schon viele schöne Tage hatten und da liebt sie es auch in dern Park zu gehen und die ersten blühenden Blumen zu bestaunen... Das Problem wird denke ich erst wieder im Winter kommen.

Grüße
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon Roland A. Frank » Dienstag 9. Mai 2017, 17:47

Vitamin D-Haushalt schon getestet ?

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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon DI Michael Ponstein » Dienstag 9. Mai 2017, 19:36

Wetzler hat geschrieben:Danke für die Tipps!
Das mit der Linse müsste ich erstmal in Erfahrung bringen. Sieht man die? Weil dann hat sie auf jeden Fall keine, da ihre Augen immer noch hellblau sind.
Von den Lampen von Philips habe ich auch schon gelesen. Die werde ich dann wirklich mal aufstellen. Ihr geht es jetzt auch schon wieder besser, da wir ja schon viele schöne Tage hatten und da liebt sie es auch in dern Park zu gehen und die ersten blühenden Blumen zu bestaunen... Das Problem wird denke ich erst wieder im Winter kommen.

Grüße
man kann dem linsenpass entnehmen oder einfach beim Arzt Nachfrage
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon Messbrille » Dienstag 9. Mai 2017, 21:54

Ich glaube nicht, dass die beschriebenen Probleme i.S. einer Winterdepression mit Brillen, Farbtherapie o.ä. behandelbar sind;

hier ist eine entsprechende neurologische/psychologische Diagnostik und auch Ausschluss organischer Ursachen erforderlich ;

eine Lichttherapie wäre ein teures Experiment - "Schuss in´s Blaue", vermutlich sinnlos ;

vor Versuch mit diesen Lampen von Philips (da gibt es unterschiedliche Farbspektren) u.ä. sollte man den Augenarzt konsultieren - speziell die blauen Leuchten können für ältere Menschen mit klarer Kunstlinse gefährlich sein , weil eine beginnende Makuladegeneration dadurch verschlechtert werden kann !

was für eine Linse (Intraokularlinse = IOL) implantiert wurde, kann man anhand des Linsenpasses hier nachschauen:

http://www.iol-finder.de/webapp/

ABER: selbst wenn es eine gelbliche IOL ist, kann man die Fähigkeit, das blaue Lichtspektrum herauszufiltern, völlig vernachlässigen ;
jede natürliche Linse beim Erwachsenen "filtert" mehr blaues Licht ;

das helle, weisse oder bläuliche (Farbspektrum, nicht UV) Licht steuert bei Wahrnehmung über die Augen via vegetatives Nervensystem das Aufwachen - das ist also ein neurovegetativer Prozess; evtl. liegt da auch die Wirkung der Licht-Therapie Lampen für den Heimgebrauch ;

Vitamin D wird vom Körper selbst in der Haut produziert, dafür braucht es UVB-Strahlung, also Sonnenschein ! - gibt es hoffentlich bald wieder...

Licht-Therapie-Lampen von Philips u.a. haben KEINE UV-Strahlung (gäbe ja Sonnenbrand oder Hautkrebs) nutzen also nichts gegen Vitamin D Mangel;

Vitamin D könnte man als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen - dazu sollte aber erstmal ein Mangel nachgewiesen sein ;

schwieriges Thema für dieses Forum - aber ein Heilpraktiker und Optiker hat weiter oben ja schon ein richtiges Stichwort genannt - Chapeau !
Augenarzt

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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon Wetzler » Mittwoch 10. Mai 2017, 11:09

Danke für die detaillierte Beratung.
Ich werde erst einmal die Finger von der Farbtherapie lassen und bevor ich die Lampnen kaufe, werde ich mit meiner Mutter erst einmal zum Arzt gehen, wenn ich dabei bin.
Vitamin-D-Haushalt steht jetzt ganz oben auf meiner Liste
Beim Augenarzt werde ich mich auf jeden Fall auch noch wegen der Makuladegeneration erkundigen.

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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon Roland A. Frank » Mittwoch 10. Mai 2017, 14:56

"Kollege Messbrille" hat in seinen Ausführungen vollkommen recht...


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