Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

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Roland A. Frank
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon Roland A. Frank » Sonntag 14. August 2016, 10:55

keiner muß alles kennen, auch den "Irlen" nicht.

Wer allerdings sich mal mat Farben etc. etwas tiefer beschäftigt, findet dort allerdings schon Anhaltspunkte
zur besseren Farbwahrnehmung.

Es ist allerdings etwas komplexer und somit hier in wenigen dürren Worten nicht darstellbar,
es bleibt allerdings der Satz: "Wer heilt, hat recht" !

Wenn es dem Kunden hilft, ist doch gut, muß auch nicht jeder verstehen und schon gar nicht machen.
Kalle macht in Winkelfehlsichtigkeit, andere eben in "besserer Farbwahrnehmung", wieder andere in "Shuron" und altem Zeugs...

Lutz
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon Lutz » Sonntag 14. August 2016, 22:53

Also ich hoffe mal, daß die leise Ironie im letzten Satz meines Beitrags nicht vollständig untergegangen ist.

Aber: die Fragen, in die ich meine Zweifel gesteckt hatte, sind jetzt auch nicht wirklich beantwortet.

Wenn ich mir die amerikanische Irlen-Seite anschaue, wo es einen "Selbsttest" gibt (einen Haufen Fragen, die man beantworten soll): viele Fragen beschäftigen sich damit, ob man das Licht von Neonröhren in allen möglichen Situationen als "lästig" oder "unangenehm" empfindet, oder ob einen die Reflexe auf Hochglanzpapier stören: also bitte, das würden wohl die meisten von uns mit "Ja" beantworten, und dann ist das keine "Farbwahrnehmungsstörung", sondern völlig normal.

Wie schneiden Menschen mit Irlen-Syndrom bei Farbtesten ab (ich denke dabei an Legeteste wie Farnsworth-Hue-Teste), und wie ist der Unterschied zwischen "mit Filter" und "ohne Filter"?

Und mit Verlaub (und das heißt ausdrücklich nicht, daß ich irgendwem hier unlautere Motive unterstellen möchte) - aber eine Formulierung wie "Es ist allerdings etwas komplexer und somit hier in wenigen dürren Worten nicht darstellbar, es bleibt allerdings der Satz: 'Wer heilt, hat recht'!" empfinde ich insofern als unglücklich, als daß es so ziemlich die Argumentationslinie ist, mit dem irgendwelche Scharlatane üblicherweise nutzloses Zeug für teuer Geld unter die Leute bringen (und dazu muß man nicht mal im Gesundheitsbereich unterwegs sein, da reicht auch der Besuch einer Hight-End-Unterhaltungselektronik-Messe...)

Sehe ich das eigentlich richtig, daß in dem Farbfoliensatz keine neutralen Graufilter vorkommen?

Zuguterletzt: ich habe grundsätzlich überhaupt nichts dagegen, daß jemand jemand anderem bunte Gläser verkauft, wenn der Käufer sich damit wohler fühlt.

Aber: lösen die Filter wirklich das zugrundeliegende Problem, oder verdecken sie bloß die Symptome? Oder, mit anderen Worten: wenn jemand eine Entzündung im großen Zeh hat, gebe ich ihm einmalig ein Mittel gegen die Entzündung, oder gebe ich ihm dauerhaft ein Mittel gegen die Schmerzen?

wörterseh
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon wörterseh » Sonntag 14. August 2016, 23:48

Lutz hat geschrieben:Aber: lösen die Filter wirklich das zugrundeliegende Problem, oder verdecken sie bloß die Symptome?

Hmmm....wenn ich jetzt ins grübeln komme und darüber nachdenke, was ist eine Fehlsichtigkeit, wo kommt sie denn wirklich her und warum hab ich eine - wie ist das dann eigentlich mit unseren Brillen?!?....
Bitte diese Frage auf keinen Fall mit wissenschaftlichen Erkenntnissen beantworten!
Alle Menschen sind klug -
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Lutz
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon Lutz » Montag 15. August 2016, 08:33

@wörterseh: Geht klar... :wink:

In diesem Sinne (und mit maximaler Polemik):

[Ironie an] <- :!:

"Sitzen Sie gerne auf harten Bänken?"
- "Geht so."

"Sitzen Sie gerne auf spitzen Steinen?"
- "Nein".

"Sind sie schnell erkältet, wenn Sie längere Zeit nackt auf einem zugefrorenen See sitzen?"
- "Ja".

"Wird Ihre Haut schnell rosa, wenn Sie nach dem Toilettengang Schmiergelpapier benutzen?"
- "Vermutlich ja".

"Finden Sie es unangenehm, wenn Sie längere Zeit auf einer eingeschalteten Herdplatte sitzen?"
- "Jooooooh."

"Alles klar. Sie haben ein Hypersensibilitätsproblem am Hintern."

[/Ironie aus] <- :!:

Vielleicht gibt es ja Menschen, die sensibler auf bestimmte Lichtfarben reagieren als andere, und über diese Menschen will ich mich nicht lustig machen. Vielleicht kann diesen Menschen mit Farbfolien/-filtergläsern geholfen werden, dann soll das so sein.

Wenn ich mir durchlese, was ich an Infos zum "Irlen-Syndrom" finde, bleibe ich skeptisch.

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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon benkhoff » Montag 15. August 2016, 09:39

@Lutz: ich bin auch generell ein Skeptiker, fand das ganze auch zunächst "komisch" und nicht wirklich physikalisch erklärbar. habe aber nun im Laufe der Zeit (so lange kennt man das ja hierzulande noch nicht) so einige Kunden (jung wie alt) gehabt, bei denen diese Farbfiltergschichtn wirklich funktionieren. Die können dann wieder länger lesen, konzentrierter arbeiten, haben allgemein weniger astenopische Beschwerden. Häufig sind diese Kunden "sehr sensible Pflänzchen". Und sehr dankbar, wenn man weiterhelfen kann und die nicht gleich auslacht... :wink:
Ich persönlich "glaube" auch nicht sofort eine die heilende Wirkung (eher Kompensation einer Empfindlichkeit für besondere Farbspektren), für mich wäre das wohl nix. Aber es gibt durchaus Mitmenschen, denen es was "bringt". Ob's "Einbildung" ist? Kann man weder 100%ig belegen noch negieren.
Es gibt so einige Phänomene beim Sehen, die wir uns noch nicht erklären könne. Zum Beispiel gibt es ja Leute, die bestimmte Geräusche/Töne sehen können, oder Zahlen farbig wahrnehmen, oder bestimmte Geometrien farblich erkennen, usw usw
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon Karoshi » Montag 15. August 2016, 09:44

Da noch keiner wirklich versteht wie Wahrnehmung denn nun wirklich funktioniert kann es bestimmt Hypersensibilitäten geben.
Evtl. ist es ja nicht eine bestimmte Farbe/Wellenlänge sondern eine Kombination aus mehreren welche die Neuronen zum "überfeuern" bringt. Dämpft man eine ist es gleich bequemer.
Könnte ich mir so vorstellen.

Aber die "schwammige Horoskopaussage, die eh auf jeden irgendwie zutrifft"-These von Lutz lässt sich auch nicht unbedingt von der Hand weisen.

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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon Onkel Bob » Montag 15. August 2016, 11:09

so, wieder da... :wink: ...hab das geile wetter mal ausgenutzt und meinen zweirädrigen fuhrpark bewegt... 8)

moinsens kameraden,

wie ich schon getextet habe: mein kunde (59 jahre alt) hat 'sein' irlen-syndrom SELBST diagnostiziert... :roll: ...er hatte vor rund einem jahr einen schlaganfall der im grunde heute nicht mehr sicht - oder bemerkbar ist weil er schnell gehandelt hat.

der junge mann steht mit beiden beinen fest auf der erde, hat hier bei ford's einen anspruchsvollen job und hat mit esoterik oder ähnlichem nichts am hut. ich kenne ihn schon lange.

aber SEIT seinem schlag ist bei ihm halt nix mehr wie et wor... :wink: ...und seitdem schwirrt er im inet rum und sucht nach anworten, lösungen oder anderen hilfen...

daher nochmal meine frage an die kollegas die ggf damit schon mal zu tun hatte: woher bekomme ich denn ggf mustergläser? irgendwie muss ich ja mal ansetzen...

fragt sich
onkel bob
...es ist nicht so wie du denkst...

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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon benkhoff » Montag 15. August 2016, 11:46

Onkel Bob hat geschrieben:daher nochmal meine frage an die kollegas die ggf damit schon mal zu tun hatte: woher bekomme ich denn ggf mustergläser? irgendwie muss ich ja mal ansetzen...

nochmals: die bekommst DU nicht. Die Leute müssen schon zu den entsprechenden Heilpraktikern. Das ist ja deren Geschäft, das geben die nicht her... dort wird die "passende" Farbe ermittelt, die DU dann bestellst und einbaust.
Ja, seit Erfindung des Internets haben die Selbstdiagnosen stark zugenommen, und den eigentlich dafür extra ausgebildeten Fachleuten wird nicht mehr vertraut. dum dum dumm dumm dum :wink:
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon DI Michael Ponstein » Montag 15. August 2016, 12:23

Onkel Bob hat geschrieben:so, wieder da... :wink: ...hab das geile wetter mal ausgenutzt und meinen zweirädrigen fuhrpark bewegt... 8)

moinsens kameraden,

wie ich schon getextet habe: mein kunde (59 jahre alt) hat 'sein' irlen-syndrom SELBST diagnostiziert... :roll: ...er hatte vor rund einem jahr einen schlaganfall der im grunde heute nicht mehr sicht - oder bemerkbar ist weil er schnell gehandelt hat.

der junge mann steht mit beiden beinen fest auf der erde, hat hier bei ford's einen anspruchsvollen job und hat mit esoterik oder ähnlichem nichts am hut. ich kenne ihn schon lange.

aber SEIT seinem schlag ist bei ihm halt nix mehr wie et wor... :wink: ...und seitdem schwirrt er im inet rum und sucht nach anworten, lösungen oder anderen hilfen...
daher nochmal meine frage an die kollegas die ggf damit schon mal zu tun hatte: woher bekomme ich denn ggf mustergläser? irgendwie muss ich ja mal ansetzen...

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kauf dir im Schreibwarenhandel ein paar Schutzfolien farbig, die gibst du Deinem Kandidaten Kantenfilter gibt's z.b. bei Zeiss als Musterset zum Leihen. Wäre gelacht, wenn da nichts dabei wäre.
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon benkhoff » Montag 15. August 2016, 17:06

DI Michael Ponstein hat geschrieben:kauf dir im Schreibwarenhandel ein paar Schutzfolien farbig, die gibst du Deinem Kandidaten Kantenfilter gibt's z.b. bei Zeiss als Musterset zum Leihen. Wäre gelacht, wenn da nichts dabei wäre.


neeee, ganz so einfach ist das nicht... es gibt da hunderte Farben, das ganze ist sehr fein abgestuft. Und bitte nicht ins lächerliche ziehen, denn das Thema interessiert schon so Einige. Es sind definitiv keine Kantenfilter, sondern zumeist sehr leichte Filter-Tönungen.
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon Lutz » Montag 15. August 2016, 17:52

benkhoff hat geschrieben:Kann man weder 100%ig belegen noch negieren.

Doch, könnte man schon. Man könnte z.B. Probanden verschiedene (identische) Graufilter vorlegen und behaupten, einer davon wäre ein echter "neutraler" Graufilter und jeder der anderen würde eine andere Farbe dämpfen, was aber aufgrund der besonderen Filterkonstruktion dem Filter so nicht anzusehen sei. Die Filter wären entsprechend beschriftet. -> Wenn bestimmte "Farb"filter gegenüber dem als neutral gekennzeichneten Filter bevorzugt würden, könnte man Rückschlüsse auf Placebo- oder Autosuggestions-Effekt ziehen.

Man könnte die Auswahl der Farbfilter auch durch mehrere unterschiedlich intensive Graufilter ergänzen. Vielleicht ist ja garnicht eine bestimmte Farbe das Problem, sondern die Helligkeit? Wenn ich aber keine Graufilter anbiete, kann ich das auch nicht herausbekommen.

Einem Profi-Wissenschaftler würden bestimmt noch mehr sinnvolle Versuchsanordnungen einfallen. Aber wäre es nicht eigentlich Sache der Irlen-Experten, mit derartigen Versuchen ihre Thesen zu belegen? Gefunden habe ich dahingehend nichts, kann aber auch an mir liegen...

Es gibt so einige Phänomene beim Sehen, die wir uns noch nicht erklären könne. Zum Beispiel gibt es ja Leute, die bestimmte Geräusche/Töne sehen können, oder Zahlen farbig wahrnehmen, oder bestimmte Geometrien farblich erkennen, usw usw

Ja, das ist wohl so. Ich selber habe schon früh Klavierunterricht bekommen, und seitdem verbinde ich mit den Buchstaben der Tonleiter (nicht mit dem Klang; das wäre vermutlich der Fall, wenn ich das anfangs antrainierte absolute Gehör nicht hätte verkümmern lassen) konkrete Farben: c ist weiß, d ist grau, e ist grün, f ist braun, g ist blau, a ist rot und h ist beige. Die Halbtöne haben übrigens die gleichen Farben, nur etwas heller...
Frage: habe ich jetzt irgendein Syndrom, oder ist das einfach ein Trick des Gehirns, um durch Visualisierung das Erinnern/Lernen zu erleichtern?

karoshi hat geschrieben:Evtl. ist es ja nicht eine bestimmte Farbe/Wellenlänge sondern eine Kombination aus mehreren welche die Neuronen zum "überfeuern" bringt. Dämpft man eine ist es gleich bequemer.
Könnte ich mir so vorstellen.

Vorstellen könnte ich mir das auch. Müßte dann aber eigentlich messbar sein, das Neuronenfeuerwerk...

Nochmal zur Klarstellung: wenn ich mal einen übertriebenen Vergleich heranziehe, dann nicht, um etwas ins lächerliche zu ziehen, sondern um etwas zu verdeutlichen. Wird leicht mal mißverstanden... :(

Und noch eine Anmerkung zu "Wer heilt, hat recht.": Ist eine schöne, griffige Formulierung, zugegeben. Ich finde aber die Idee, daß derjenige recht hat, der mit seiner Methode statistisch signifikant besser abschneidet als andere, anerkannte Methoden (oder aber zumindest signifikant besser als der Zufall), auch sehr sympathisch...

Wenn es zur Irlen-Thematik entsprechende wissenschaftliche Studien gibt, wäre ja alles gut und meine Zweifel wären nicht berechtigt gewesen. Eigentlich ganz einfach...

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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon GodEmperor » Montag 15. August 2016, 19:11

Lutz hat geschrieben:Nochmal zur Klarstellung: wenn ich mal einen übertriebenen Vergleich heranziehe, dann nicht, um etwas ins lächerliche zu ziehen, sondern um etwas zu verdeutlichen. Wird leicht mal mißverstanden... :(

Kann ich voll und ganz nachvollziehen...

Naaajaaaaa, egal! Wenns dem Betroffenen hilft (in welcher Form auch immer) dann ists doch gut für den Betroffenen?! Wissenschaftlich bewiesen hin oder her, solange mir keiner zeigt, dass unser gütiger Herrscher nicht das Fliegende Spaghettimonster ist, bin und bleibe ich Pastafari.
https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon benkhoff » Dienstag 16. August 2016, 10:06

Lutz hat geschrieben:Wenn es zur Irlen-Thematik entsprechende wissenschaftliche Studien gibt, wäre ja alles gut und meine Zweifel wären nicht berechtigt gewesen. Eigentlich ganz einfach...


gibt es (frag endlich mal einen Heilpraktiker/Fachmann!)... bitte einfach mal den Horizont erweitern... es gibt viele Phänomene, die wir (vor allem wir Skeptiker) uns nicht erklären können. Na und? Meinst Du etwa, Du hast deswegen Recht? Bist Du nicht eventuell zu engstirnig, um die Thematik zu begreifen, oder behauptest Du etwa, die vollendete und vollumfassende Weisheit zu besitzen?? Übertriebener Vergleich, ich weiss: :wink:
Was ist mit Gott? Überhaupt nicht beweisbar (trotzdem hilft der Glaube an diesen sog. Gott so ein/zwei/drei Menschen!)?
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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon Onkel Bob » Dienstag 16. August 2016, 12:57

*puh*...bin irgendwie aus der 'nummer' raus... :wink:

moinsens liebe loide - habe meinem kunden quasi die essenz der essenz der letzten antworten mitgeteilt und (auch meine vorhandenen) bedenken kundgetan. wie schon gesagt - ich kenne ich schon wirklich sehr lange und komme mit ihm gut zurecht. hier seine antwort via email:

Hallo Herr Bob,
vielen Dank für Ihre Mühe mit den Recherchen. Ich werde in aller Würde diesen (mehr als) Grenzbereich verlassen. Ich bin da auch zu bodenständig und zu sehr Handwerker, als dass ich mich in Sphären bewegen möchte, wo barfüßige Jungfrauen bei Vollmond mit goldenen Sicheln geheime Kräutermischungen ernten und zu magischen Tinkturen verarbeiten. Lieber werde ich meinem Neurologen, in dessen Wartezimmer ich gerade sitze, auf den Geist gehen und ihm Fragen stellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich der einzige Schlaganfallpatient bin, der diese Symptome hat.
Vielen Dank noch einmal, liebe Grüße und bis bald. XXX XXXXXXX

ich denke damit kann diese thematik sich als erstmal erledigt betrachten werden... :wink: ...hier an dieser stelle besonderen dank an kalle, lutz und di für die hilfreichen pn's...ihr seid klasse :!:

leeve jrüße aus dem sonnigen köln sendet
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...es ist nicht so wie du denkst...

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Re: Getönte Gläser bei Hochempfindlichkeit

Beitragvon GodEmperor » Dienstag 16. August 2016, 20:03

Onkel Bob hat geschrieben:...als dass ich mich in Sphären bewegen möchte, wo barfüßige Jungfrauen bei Vollmond mit goldenen Sicheln geheime Kräutermischungen ernten und zu magischen Tinkturen verarbeiten.

Ich mag den Kerl.
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