Frage zur Größe der Sehbereiche bei Gleitsichtbrille

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Distel
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Re: Frage zur Größe der Sehbereiche bei Gleitsichtbrille

Beitragvon Distel » Donnerstag 21. Februar 2013, 17:30

brettacher hat geschrieben:
sachsenmeisterin hat geschrieben:Und wenn es dann nicht funktioniert hätte, andere Lösung

D.h. Fern- und Lesebrille, also das Brillenchaos, vor dem mich Alle warnen? Nach Bifokalgläsern habe ich mich in meiner Not schon erkundigt, aber die will zumindest mein Optiker niemandem unter 80 Jahren mehr verkaufen. Hättest Du noch eine Alternative? (Die Frage ist absolut ernst gemeint.)


Die hatte ich in dem Beitrag zuvor schon aufgezeigt:

Distel hat geschrieben:Gravierende Auswirkungen auf die Blickfelder hat die opt. Korrektion. Eine optimale binokulare Augenprüfung ist eine Grundvoraussetzung für die Verträglichkeit.
Sollte noch ein Restfehler vorliegen, selbst bei minimalen Werten, kann es massive Auswirkungen haben. Im schlimmsten Fall
kann es zur Unverträglichkeit führen.

Ich vermute, dass die optische Korrektion nicht völlig fehlerfrei ist, da nutzt auch kein anderer Glashersteller.
Nur ein fachlich sehr, sehr guter Refraktionist ( am Besten mit viel Erfahrung ) kann da weiterhelfen.
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Re: Frage zur Größe der Sehbereiche bei Gleitsichtbrille

Beitragvon brettacher » Donnerstag 21. Februar 2013, 17:31

Distel hat geschrieben:Bild Auch die Gleitsichtzonen wurden mit Sicherheit sorgfälltig geprüft.[ ... ]

Es wurden (mehrfach) geprüft:
  • Refraktion monokular und binokular
  • Prismen
  • Sitz der Brille (in alle drei Richtungen, d.h. auch HSA)
  • Zentrierung der Gläser in der Fassung
  • Durchblickspunkte Ferne und Nähe
Fehlt aus Deiner Sicht noch was?

Kleiner Nachtrag noch: die Gleitsichtzonen werden auch nicht breiter, wenn ich einäugig durchschaue (was mein Optiker mir strengstens verboten hat, weil man damit angeblich nicht den richtigen optischen Eindruck bekommt, aber ich habe es natürlich doch probiert ;) ). M.M.n. kann es also auch nicht daran liegen, dass ich die Gleitsichtzonen nicht übereinander bekomme.

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sachsenmeisterin
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Re: Frage zur Größe der Sehbereiche bei Gleitsichtbrille

Beitragvon sachsenmeisterin » Donnerstag 21. Februar 2013, 17:34

brettacher hat geschrieben: Das "Problem" an dem Optiker ist nämlich weiterhin, dass er nur genau diesen einen Hersteller führt. Wärest Du direkt zu einem anderen Optiker gegangen, wenn das erste Paar Gläser nicht gepasst hätte? Wohl kaum, vermute ich mal. Aber nächstes Mal gehe ich sicher zu einer der großen Ketten, die alle Glashersteller im Sortiment haben. :roll:

Da ich selber Optiker bin, wäre ich nicht zu einem anderen Optiker gegangen! :wink:
Nein, was ich meinte ist, ich hätte ( gottseidank gibts solche Fälle sehr selten ) nach 1xGlaswechsel tatsächlich den Hersteller gewechselt. Anderes Design wirkt manchmal Wunder. Deshalb führen wir mehrere Glashersteller, sehr zum Bedauern der jeweiligen Repräsentanten, sehr zur Freude meiner Kunden!
Außerdem gibt es zwischen Gleitsicht und alternativ Fern-und Nahbrille noch viele verschiedene Varianten!
Alles in allem sind aber tatsächlich die hohen Visus/Visi ( wie ist der Plural von Visus? ) die schwierigsten Kunden, jedenfalls bei uns! Habe aber bis jetzt noch jeden glücklich gekriegt! (war das jetzt sexistisch?)
Wenn man so sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zuläßt, hat man das Gefühl, daß er immer noch experimentiert.
Peter Ustinov (1921-2004), engl. Schriftsteller u. Schauspieler

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Re: Frage zur Größe der Sehbereiche bei Gleitsichtbrille

Beitragvon brettacher » Donnerstag 21. Februar 2013, 17:35

Distel hat geschrieben:[ ... ]Nur ein fachlich sehr, sehr guter Refraktionist ( am Besten mit viel Erfahrung ) kann da weiterhelfen.[/color][/b]

Mein Optiker hat mir, nachdem ich ihm die 2,0er-Zeile seiner Prüftafel vorgelesen habe, gesagt, dass er in knapp 40 Jahren Augenoptiker-Erfahrung noch nie jemanden hatte, der ihm diese Zeile vorlesen konnte (deswegen wusste er die Zahlen und Buchstaben auch nicht auswendig und dachte erst, ich würde ihm in einer anderen Zeile Mist vorlesen :mrgreen: ). Reicht das?

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Re: Frage zur Größe der Sehbereiche bei Gleitsichtbrille

Beitragvon Distel » Donnerstag 21. Februar 2013, 17:38

Manchmal ist es eine Frage der Kommunikation......und da ist es oft besser, wenn jemand anderes mal die Werte prüft.
Wenn immer die identischen Personen aufeinander treffen, kann ein Verständigungsfehler oft nicht entdeckt werden.
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Re: Frage zur Größe der Sehbereiche bei Gleitsichtbrille

Beitragvon benkhoff » Donnerstag 21. Februar 2013, 18:21

brettacher hat geschrieben:Mein Optiker hat mir, nachdem ich ihm die 2,0er-Zeile seiner Prüftafel vorgelesen habe, gesagt, dass er in knapp 40 Jahren Augenoptiker-Erfahrung noch nie jemanden hatte, der ihm diese Zeile vorlesen konnte

und was wollen Sie dann noch mehr?
Die Sehbereiche haben nunmal Einschränkungen, die übrigens bei den alten Gleitsichtgeometriegenerationen noch viel enger waren, und die werden mit zunehmender Addition auch weiter enger. Wenn Sie alles klar sehen können (Visus 2,0??!!), sowohl in der Ferne, als auch Nähe, dann ist doch alles OK. Besser geht es nicht. Auch nicht mit anderen Gläsern von anderen Herstellern. Sie glauben es nicht? Dann kaufen Sie halt noch drei/vier weitere Gleitsichtbrillen, auch ruhig vom Discounter, sodann werden Sie merken, das alle Gleitsichtbrillen Einschränkungen haben.
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Re: Frage zur Größe der Sehbereiche bei Gleitsichtbrille

Beitragvon LöweNRW » Donnerstag 21. Februar 2013, 18:45

Hallo brettacher,

das irritiert mich jetzt aber... einige Beiträge zuvor war von einem Visus von 1,5 mit der Messbrille und 1,2 mit den gelieferten Gläsern die Rede. Und nun auf einmal 2,0 ?? Da passt doch was nicht...

Und wenn ich das Bild Ihrer Brille mit den eingezeichneten Sichtfeldern sehe... tippe ich auf einen für die Brille zu großen Abstand zwischen Fern- und Nahbereich im Glas, sodas der größte Teil des Nahbereiches abgeschliffen wurde.

nette Grüße

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Re: Frage zur Größe der Sehbereiche bei Gleitsichtbrille

Beitragvon optikum » Donnerstag 21. Februar 2013, 19:04

vielleicht wurde von Seiten des Optikers auch zu viel versprochen, was die Sehfelder angeht.

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Re: Frage zur Größe der Sehbereiche bei Gleitsichtbrille

Beitragvon DI Michael Ponstein » Donnerstag 21. Februar 2013, 19:10

raum für ne menge spekulation, eine variante wäre noch der designwechsel zu einem anderen hersteller.
jeder macht das design, also den glasaufbau anders. möglich, dass brettacher hier ein kandidat wäre.
hat dein optiker nur zeiss, oder kann er dir auch noch einen anderen anbieter liefern?
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Re: Frage zur Größe der Sehbereiche bei Gleitsichtbrille

Beitragvon LöweNRW » Donnerstag 21. Februar 2013, 19:17

Sein Optiker hat wohl nur Zeiss... hat er schon geschrieben.

brettacher
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Re: Frage zur Größe der Sehbereiche bei Gleitsichtbrille

Beitragvon brettacher » Donnerstag 21. Februar 2013, 20:27

benkhoff hat geschrieben:
brettacher hat geschrieben:Mein Optiker hat mir, nachdem ich ihm die 2,0er-Zeile seiner Prüftafel vorgelesen habe, gesagt, dass er in knapp 40 Jahren Augenoptiker-Erfahrung noch nie jemanden hatte, der ihm diese Zeile vorlesen konnte

und was wollen Sie dann noch mehr?

Die 2,0 waren mit der Messbrille. Bei der Gleitsichtbrille hat sich nichts geändert, ausser dass ich jetzt, nachdem der Optiker den Sitz der Brille noch etwas justiert hat, auf beiden Augen den gleichen Wert habe.
benkhoff hat geschrieben:Die Sehbereiche haben nunmal Einschränkungen, die übrigens bei den alten Gleitsichtgeometriegenerationen noch viel enger waren, und die werden mit zunehmender Addition auch weiter enger.

Dann sollte ich wohl generell die Finger von Gleitsichtgläserern lassen. Ich habe jetzt schon starke Einschränkungen, und wenn die mit der nächsten Brille noch stärker und mit der übernächsten Brille noch viel stärker werden, sehe ich im mittleren und nahen Bereich nix bzw. gar nix mehr.
benkhoff hat geschrieben:Wenn Sie alles klar sehen können (Visus 2,0??!!),

Ja. Ich bin nicht vorgelaufen, um es zu kontrollieren, aber der Optiker sagte mir, die unterste Zeile sei für 2,0. Die konnte ich ihm fehlerfrei vorlesen. Allerdings war das mit der Meßbrille, in die er mir die Werte der Gleitsichtbrille zur Kontrolle nochmal eingebaut und getestet hat, ob es jeweils mit +-0,25 sph./cyl. irgendwie besser wird. Wurde es aber nicht. Ich kann das übrigens gerne auch mal live und in Farbe vorführen, wenn ich zu Besuch bei meinem Bruder bin. Wie lang fährt man von Düsseldorf nach Haltern?
benkhoff hat geschrieben:sowohl in der Ferne, als auch Nähe, dann ist doch alles OK. Besser geht es nicht.

In der Ferne kann ich. nach der Sitz-Korrektur, inzwischen scharf sehen, obwohl es mich anstrengt. Besser kann ich es leider nicht beschreiben, weil ich nicht weiss, warum das so ist. Ich habe den Optiker schon gefragt, ob die Brille evtl. eine leichte Unterkorrektur gegenüber der Messbrille hätte, aber er sagt nein.

Im Nahbereich kann ich ca. drei Finger breit scharf sehen, im mittleren Bereich ca. 1 Marmeladenglas breit. Ausserhalb dieser Zone habe ich starke Unschärfen, die für mich sehr störend sind, weil sie stark astigmatisch sind, nicht weit genug weg im peripheren Gesichtsfeld liegen und ich deswegen offensichtlich ständig unbewusst versuche, diese Unschärfen auszugleichen. Das Tragen dieser Brille ist jedenfalls extrem anstrengend und ermüdend für mich. Und ausserdem bin ich nicht gewillt, im Alltag so starke Einschränkungen hinzunehmen. Das muss besser gehen.
benkhoff hat geschrieben: Auch nicht mit anderen Gläsern von anderen Herstellern. Sie glauben es nicht? Dann kaufen Sie halt noch drei/vier weitere Gleitsichtbrillen, auch ruhig vom Discounter, sodann werden Sie merken, das alle Gleitsichtbrillen Einschränkungen haben.

Dass Gleitsichtgläser Einschränkungen haben, ist mir auch klar. Aber selbst wenn man von den Werbeversprechen der Hersteller 50% abzieht, wäre die Zone immer noch doppelt oder dreimal so breit, wie das, was da in meiner Brille montiert ist. Zum Discounter werde ich definitiv nicht gehen, schon allein, weil es dort nicht die Gläser mit den extrabreiten GS-Zonen gibt. Bzgl. anderer Hersteller bin ich auch extrem skeptisch, weil die ja offensichtlich ähnliche Konzepte mit ähnlichen Ergebnissen haben. Bifokal gibt es praktisch nicht mehr. Was bleibt da noch, ausser "Brillenchaos", wie es mein Optiker so schön nennt (Fern- und Lesebrille)? Ich habe keine Ahnung, das ist einer der Gründe, warum ich so frustriert bin.

LöweNRW

Re: Frage zur Größe der Sehbereiche bei Gleitsichtbrille

Beitragvon LöweNRW » Donnerstag 21. Februar 2013, 20:41

Und immer noch keine plausible Erklärung warum zunächst Visus 1,5 und dann auf einmal 2,0. Das ist schon mal ne Hausnummer an Unterschied.

Wenn zunächst mit der Messbrille auf einen Visus von 1,5 refraktioniert wurde, danach die Gläser bestellt und der tatsächliche Visus wirklich 2,0 sein sollte - wundert mich dann nun wirklich nichts mehr.

Die Addition wird ja nun nicht direkt ermittelt sondern zunächst ein Wert, mit dem Du gut lesen kannst. Die Differenz zwischen den ermittelten Fern- und Nahwerten ergibt die Addition. Wenn aber nun der Wert für die Ferne falsch sein sollte, ergibt sich automatisch für den Nahbereich auch ein falscher Wert.

Und damit logischer Weise ein schlechter Seheindruck.

Nochmal mein Tipp... such einen anderen Optiker oder auch zwei oder drei auf, die eine Refraktion zur Kontrolle machen. Du sollst ja nicht bei jedem gleich eine Brille bestellen. Die Refraktion kostet nicht die Welt. Schildere Deine Probleme - aber in allem Umfang - dann wird Dir eventuell geholfen.

nette Grüße

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Re: Frage zur Größe der Sehbereiche bei Gleitsichtbrille

Beitragvon brettacher » Donnerstag 21. Februar 2013, 20:43

LöweNRW hat geschrieben:Hallo brettacher,

das irritiert mich jetzt aber... einige Beiträge zuvor war von einem Visus von 1,5 mit der Messbrille und 1,2 mit den gelieferten Gläsern die Rede. Und nun auf einmal 2,0 ?? Da passt doch was nicht...

Da hatte ich dem Optiker mit der Messbrille die vorletzte Zeile auf der Tafel vorgelesen. Danach hat er den Test dann abgebrochen, weil er meinte, dass das reicht. Diesmal habe ich ihm gleich die unterste Zeile vorgelesen. :mrgreen:

Die 1,2 waren mit der falsch justierten GS-Brille. Nachdem der Optiker sie letztes Mal justiert hat, ging es etwas besser, aber ich sehe damit nur so scharf wie mit der Messbrille, wenn ich mich ganz arg anstrenge. Ich hatte schon (s.o.) vermutet, dass die GS-Brille leicht unterkorrigiert sei, aber das hat der Optiker verneint. Vermutlich ist es also irgendeine andere Eigenschaft der GS-Gläser, die das verursacht.
LöweNRW hat geschrieben:Und wenn ich das Bild Ihrer Brille mit den eingezeichneten Sichtfeldern sehe... tippe ich auf einen für die Brille zu großen Abstand zwischen Fern- und Nahbereich im Glas, sodas der größte Teil des Nahbereiches abgeschliffen wurde.

nette Grüße

Beim dritten Paar Gläser, das jetzt drin ist, hat der Optiker sich die Mühe gemacht, mit der Schablone von Zeiss alle wichtigen Punkte auf die Gläser zu malen, bevor er den Sitz kontrolliert hat. Weil er wissen wollte, ob die Gleitsichtzone evtl. so schmal ist, weil ich neben den Nahpunkten vorbeischaue, hat er auch die auf das Glas gemalt. Von der Markierung für den Nahpunkt war noch etwas Platz nach unten, wieviel (in mm) das aber genau ist, kann ich natürlich nicht sagen. Ich hatte ihn wegen der Größe der Fassung vor der Bestellung auch extra gefragt, ob die Höhe ausreichend ist, und er sagte, dass das mit dem Universal-Glas mit dem Standard-FF-Wert 4 kein Thema sei. Eine zu hohe Gleitsichtzone kann es also eigentlich nicht sein.

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Re: Frage zur Größe der Sehbereiche bei Gleitsichtbrille

Beitragvon brettacher » Donnerstag 21. Februar 2013, 20:46

LöweNRW hat geschrieben:Und immer noch keine plausible Erklärung warum zunächst Visus 1,5 und dann auf einmal 2,0. Das ist schon mal ne Hausnummer an Unterschied.
[ ... ]

Meine Güte. Ich kann halt nicht so schnell tippen. ;) Siehe meinen vorigen Beitrag...

LöweNRW

Re: Frage zur Größe der Sehbereiche bei Gleitsichtbrille

Beitragvon LöweNRW » Donnerstag 21. Februar 2013, 21:02

Ja ! :) hab ich ja jetzt gelesen!

Ich dachte Du wärst schneller :P

Aber was Du nun schreibst, bestätigt doch meine Vermutung. Du bist auf den Visus von 1,5 eingestellt worden - die Gläser wurden danach bestellt und es passte nicht...

Es müßte eine Refraktion auf Deinen tatsächlich erreichbaren Visus erfolgen - aber welcher Optiker kann das... ER braucht ja dann normaler Weise ein Fernglas, um zu beurteilen was Du siehst. Und erst wenn die exakten Werte für die Ferne feststehen, lässt sich die erforderliche Addition ermitteln.

Und ich vermute mal - bei Deinen eher harmlosen Werten (abgesehen von den Prismen - die kann ich nicht bewerten) hast Du dann eine Brille, mit der Du klarkommst. Natürlich kann man nicht das ganze Blatt einer Zeitung ohne Kopfdrehung lesen... würde ich aber auch ohne Brille nicht machen :wink:

Und natürlich hat man - wie auch schon von den Experten hier mehrfach erwähnt - mit der Gleitsichtbrille einige Einschränkungen... aber man lernt damit umzugehen.

Nochmal... such Dir einen Optiker, der bei Deinem guten Visus eine ordentlicher Refraktion machen kann.

nette Grüße


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